20. April 2009
Bei Knoblauch denkt man zuerst an den strengen und intensiven Geruch, sowie an den scharfen aromatischen Geschmack, doch da scheiden sich die Geister, sein Genuss ist umstritten, entweder der Knoblauch wird geliebt oder er ist verhasst.
Sein botanischer Name lautet Allium sativum, umgangssprachlich bezeichnet man ihn auch als Knobi, Knoblich, Knofi, Knofl oder Knowwlich. Er gehört zu der Familie der Liliengewächse, ist mehrjährig und wird bis zu 90 cm hoch. Ursprünglich ist er in Südeuropa und im nahen Osten beheimatet. Im Frühjahr treibt die unterirdische Zwiebel einen Stängel mit flachen, länglichen, graugrünen Blättern, er trägt an der Spitze die Blütendolde, aus der sich viele kleine Brutzwiebeln bilden. Der Knoblauch hat eine Blütezeit von Juni bis August. Im Spätsommer wird der Knoblauch geerntet. Die geschmacksintensive Knolle in der pergamentartig, meist weißhäutigen Hülle ist eine sehr alte Kulturpflanze, sie wird heute in Gärten angebaut, aber auch kommerziell kultiviert um den weltweiten Verbrauch zu decken. China gehört zu den größten Knoblauch-Anbauern.
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