Klatschmohn

Mohnblume mit roten Blüten, die sich an Wegen und Getreidefeldern findet

Der Klatschmohn gehört zur Pflanzenfamilie der Mohngewächse. Die oft an Feldwegen und Äckern wachsende Pflanze besitzt dünne Stängel und Blätter sowie rote Blüten. Klatschmohn enthält Giftstoffe und wird medizinisch eigentlich nicht mehr verwendet.

Roter Klatschmohn
klatschmohn © Grischa Georgiew - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Klatschmohn

Systematische Einteilung

  • Eudikotyledonen
  • Ordnung: Hahnenfußartige (Ranunculales)
  • Familie: Mohngewächse (Papaveraceae)
  • Unterfamilie: Papaveroideae
  • Gattung: Mohn (Papaver)
  • Art: Klatschmohn

Der Klatschmohn ist eine sehr markante Blume mit einer leuchtend roten Blüte. Er gehört zur Familie der Mohngewächse und ist eine Heilpflanze.

Medizinische Verwendung

Anwendungsgebiete

In der Naturheilkunde verwendet man die Blüten zur Behandlung von

Anwendungsart

Die Blüten des Klatschmohns werden sowohl für die innere als auch für die äußere Anwendung verwendet. Gegen Schlafstörungen und zur Behandlung von Husten wird der Klatschmohn

  • zu Tee gekocht oder
  • als Tinktur eingenommen.

Die Pflanze wirkt dann auch auswurffördernd, weshalb der Tee unter anderem auch bei Keuchhusten eingesetzt wird. Die Blüten können auch

  • zu einem Sirup verarbeitet werden,

der als Hustensaft eingesetzt wird. Äußerlich verwendet man die Blüten als

  • Waschung oder
  • Umschlag

gegen Hautprobleme wie zum Beispiel Furunkel. Die frischen Blüten des Klatschmohns gelten als leicht giftig, weshalb zur Behandlung oftmals getrocknete Blüten verwendet werden.

Da Kinder nach der Einnahme von Klatschmohn oft unter Übelkeit und Bauchschmerzen leiden, empfiehlt es sich, Kindern derartige Präparate nur nach Rücksprache mit dem Therapeuten zu verabreichen.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zum Klatschmohn

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