7. Oktober 2009
Bei uns ist das Katzenpfötchen nur noch selten anzutreffen und steht deshalb unter Naturschutz.
Das Gewöhnliche Katzenpfötchen heißt mit botanischem Namen Antennaria dioica und es gehört zu der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Man kennt es auch unter dem Namen Himmelfahrtsblümchen, Immortelle, Ruhrkraut, Strohblume und Sandstrohblume. Die ausdauernde krautige Pflanze erreicht nur eine geringe Wuchshöhe von bis zu zwanzig Zentimetern. Das Katzenpfötchen bildet flache und dichte Teppiche, es ist ein niedriger Bodendecker. Im ersten Jahr bildet sich lediglich eine Blattrosette, diese grundständigen Blätter sind spatelförmig, erst im zweiten Jahr fängt es an zu blühen. Die lilafarbenen Blüten stehen in kleinen Trugdolden. Die endständigen Blüten weisen eine weiche Behaarung auf, dieser Tatsache hat das Katzenpfötchen seinen Namen zu verdanken. Die Blütezeit ist von Mai bis Juni. Der Stängel wächst aufrecht und verzweigt sich nur im oberen Bereich, er ist seidig behaart und am Grund leicht verholzt. Die Laubblätter sind lanzettlich, eng an den Stängel gedrückt und die Unterseite ist silbrig-filzig behaart. Es gedeiht auf trockenen, kalk- und nährstoffarmen Böden und bevorzugt einen sonnigen Standort. Man findet es auf Magerrasen, in Wäldern und Gebüschen. Das Katzenpfötchen ist in den gemäßigten und kalten Gebieten Europas, Asiens und Nordamerikas verbreitet. Bei uns ist es sehr selten und steht daher unter Naturschutz.
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