7. Oktober 2009
Für unseren inländischen Verbrauch wird die geerntete und behandelte Droge in der Regel aus Indonesien importiert.
Blätter und Stängelspitzen werden hauptsächlich vor der Blütezeit gesammelt, man nennt die getrockneten Blätter auch Orthosiphonblätter. Hauptbestandteile sind ätherisches Öl, Flavonoide, Kaliumsalze, Pflanzensäure und Saponine. Der Katzenbart hat ausschwemmende, entzündungshemmende, keimabtötende und krampflösende Eigenschaften. Hauptsächlich verwendet man ihn zur Durchspülungstherapie für die ableitenden Harnwege.
Man verwendet sowohl wässrige Auszüge, als auch die getrockneten Blätter als Teezubereitung. Die Blätter sind auch Bestandteil von diversen Teemischungen. Nebenwirkungen sind bisher keine bekannt, aber auch noch nicht genug erforscht, deshalb sollte man in der Schwangerschaft und Stillzeit auf den Genuss verzichten.
Den Tee erhält man lose in der Apotheke, seltener in Drogeriemärkten. Etwa 2 Teelöffel mit kochendem Wasser übergossen, lässt man ihn eine Viertelstunde ziehen. Kurativ soll mehrmals täglich eine frisch überbrühte Tasse getrunken werden. Orthosiphonblätter sind auch in einigen Fertigarzneien enthalten und als Kapseln erhältlich die Blasen- und Nierenleiden behandeln wollen.
Katzenbart soll nicht nur bei Blasen- und Nierenschwäche helfen, sondern auch den Blutzuckerspiegel senken, bei erhöhtem Blutdruck infolge einer Nierenerkrankung helfen. Linderung verspricht er auch bei Fettleibigkeit, Bauchwassersucht, Gicht und sogar bei Diabetes.
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