Verhaltenstherapeuten

Verhaltensforscher helfen dabei, Probleme durch Verhaltensänderungen zu bewältigen

Verhaltenstherapeuten arbeiten im Bereich der Psychotherapie. Ihre Patienten sollen lernen, durch bestimmte Methoden ihr Verhalten zu ändern und damit ihre Probleme zu lösen. Verhaltensforscher wenden dabei gewisse Lern- und Verhaltensprinzipien an. Die Ausbildung zum Verhaltenstherapeut besteht aus einem abgeschlossenen Studium in Medizin oder Psychologie sowie einer drei- bis fünfjährigen Therapieausbildung.

Psychologe mit Patient im Behandlungszimmer
Psychologist © bilderbox - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Verhaltenstherapeuten

Die Verhaltenstherapie ist eine Therapiemethode, die zur Behandlung verschiedener psychischer Erkrankungen oder Verhaltensauffälligkeiten angewendet wird. Ziel dieser Therapie ist es, dem Patienten Wege aufzuzeigen, wie er mit seiner Erkrankung oder Beeinträchtigung besser leben kann.

Therapiebestandteile

Im Rahmen einer Verhaltenstherapie konfrontiert der Verhaltenstherapeut seinen Patienten zum Beispiel mit der Situation, die dem Patienten große Angst bereitet. Der Therapeut begibt sich zusammen mit seinem Patienten in den Aufzug, auf einen großen Platz, in einen Zug usw. Neben dieser Konfrontationstherapie wenden die Verhaltenstherapeuten viele andere Therapiemethoden an.

Verhaltenstherapeuten behandeln ihre Patienten sowohl im Rahmen einer Einzeltherapie als auch während einer Gruppentherapie, an der etliche andere gleichgesinnte Patienten teilnehmen. Bestehen Probleme zwischen den Lebenspartnern, so führt der Verhaltenstherapeut auch Paartherapien durch.

Behandlungsbereiche

Der Verhaltenstherapeut ist eine Fachkraft für die Behandlung psychischer Krankheiten wie zum Beispiel

oder auch für Patienten, die ein

  • Trauma

haben.

Arbeitsplatz

Verhaltenstherapeuten sind oft selbstständig und arbeiten in ihrer eigenen Praxis. Häufig sind sie jedoch auch in psychiatrischen Krankenhäusern oder auf einer Station eines Krankenhauses angestellt, auf der psychisch kranke Patienten behandelt werden. Einige Verhaltenstherapeuten arbeiten auch mit behinderten Menschen oder in Wohnheimen.

Ausbildung

Ein Verhaltenstherapeut ist entweder ein ärztlicher oder psychologischer Psychotherapeut, der sich in der Verhaltenstherapie gesondert weitergebildet hat. Jeder Verhaltenstherapeut ist somit Arzt oder Psychologe, jeweils mit dem Schwerpunkt "klinische Psychologie".

Auch zum Beispiel Diplompädagogen oder Diplomsozialarbeiter können durch ein Studium Psychotherapeut werden. Je nach Art der Vorbildung dauert das Studium zum Verhaltenstherapeuten zwischen drei und fünf Jahren. Voraussetzung für eine Tätigkeit als Verhaltenstherapeut ist eine Approbation.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen und Hinweise zu Verhaltenstherapeuten

Aufgaben, Ausbildung und Weiterbildung des Verhaltenstherapeuten

Aufgaben, Ausbildung und Weiterbildung des Verhaltenstherapeuten

Ein psychologischer oder ärztlicher Psychotherapeut, der über einen Fachkundenachweis zur Verhaltenstherapie verfügt, darf als Verhaltenstherapeut arbeiten. Neben psychischen Störungen können auch Essstörungen oder Suchterkrankungen behandelt werden.

Allgemeine Artikel zum Thema Verhaltenstherapeuten

Auch das könnte Sie interessieren

Verwandte Themen

Themenseite teilen