Stomatologen
Behandeln Zahn-, Mund- und Kiefererkrankungen
Stomatologen behandeln Krankheiten der Mundhöhle, dazu zählen Erkrankungen von Zahn-, Mund- und Kiefer.
Die Stomatologie ist laut gesetzlicher Definition die "Wissenschaft der Heilkunde der Krankheiten der Mundhöhle, also der Zahn-, Mund- und Kieferkrankheiten". Die zusammen hängenden Körperteile von Zähnen, Mund und Kiefer werden als so genanntes Stomatognathes System bezeichnet. Die Stomatologie gilt als medizinisches Teilgebiet. Der Stomatologe ist ein auf diesem Gebiet ausgebildeter Facharzt. Häufig kommen Stomatologen aus dem zahnärztlichen oder kieferchirurgischen Umfeld und verfügen über eine entsprechende Weiterbildung. Der Stomatologie verwandt ist die Odontologie. Die Odontologie beschäftigt sich mit der Lehre des Zahnsystems des Menschen und von Wirbeltieren im Allgemeinen. Die Odontologie gilt als Organwissenschaft und ist ein Teil der Oralbiologie. Odontologie und Stomatologie überschneiden sich mit den medizinischen Fachrichtungen der Vergleichenden Anatomie, der Histologie, Erbschaftslehre und Entwicklungsgeschichte. Große Anknüpfungspunkte hat die Odontologie auch mit der Kieferorthopädie und der Zahnmedizin. Die Stomatologie umfasst alle ereignisartig auftretenden Erkrankungen in ihrem Bereich, wie zum Beispiel Pilze, Bakterien oder Entzündungen. Sie deckt aber auch die erblich bedingten Erkrankungen ab und befasst sich mit der Behandlung von Fehlbildungen. Ferner beschäftigt sich die Stomatologie mit den Spätfolgen von Unfallschäden.
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