Leber- und Gallentee - Inhaltsstoffe und Anwendung

Zur unterstützenden Behandlung bei Gallenbeschwerden kann ein Leber- und Gallentee helfen. Dieser besteht meist aus einer Mischung z.B. aus Kümmel, Gelbwurz, Löwenzahn und Pfefferminze.

Zu den verwendeten Kräutern zählen Kümmel, Pfefferminze und Gelbwurz

Daneben sind aber häufig auch weitere Zutaten wie zum Beispiel Mariendistelfrüchte enthalten. Diese Pflanzen lindern Magen-Darm-Beschwerden wie Blähungen oder auch Gallenbeschwerden.

Zubereitung

Meist sind die Leber- und Gallentees als Teebeutel erhältlich, doch es gibt diesen Tee auch lose. Dann muss besonders beachtet werden, welche Menge mit Wasser aufgegossen werden soll. Denn eine zu hohe Dosierung kann eine gegenteilige Wirkung haben.

Etwa eine halbe Stunde vor den Mahlzeiten bereitet man sich den Tee frisch mit heißem Wasser zu und lässt ihn ungefähr zehn Minuten ziehen. Vor jeder Hauptmahlzeit sollte man dann einige Tage lang eine Tasse Tee trinken, um die Beschwerden zu lindern.

Was man beachten sollte

Sofern Allergien gegen die im Tee enthaltenen Kräuter oder Blumen bestehen, sollte man den Tee nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt trinken. Selbst eine Überempfindlichkeit gegen Vitamin C kann ein Grund sein, der gegen diesen Tee spricht.

Auch Erkrankungen wie ein Gallenwegs- oder Darmverschluss sollten nicht ausschließlich mit diesem Tee behandelt werden.

Der Tee kann lediglich als begleitende Maßnahme getrunken werden und auch nur dann, wenn dies vom Arzt empfohlen wurde. Aber auch zur Vorbeugung vor einer Verschlimmerung bereits bestehender leichter Leber- oder Gallenproblemen kann dieser Tee getrunken werden.

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  • Blühende Mariendistel, Silybum marianum © Heike Rau - www.fotolia.de

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