Anistee

Anistee hilft beispielsweise bei Husten und Blähungen. Er ist antibakteriell und harntreibend. Er besitzt schleimlösende Eigenschaften und kann Wehen fördern, warum man ihn in der Schwangerschaft nicht unbedingt trinken sollte.

Von Claudia Rappold

Anis zählt zu den ältesten Heil- und Gewürzpflanzen. Ursprünglich stammt die Pflanze aus Asien sowie den südöstlichen Mittelmeerländern. Zu uns kam der Anis durch Nonnen und Mönche, die ihn in Klostergärten ansiedelten. Wild kommt bei uns der Anis nur sehr selten vor; man findet ihn aber in Gärten oder auch im landwirtschaftlichen Anbau.

Bei Anis handelt es sich um eine einjährige Pflanze. Im Hochsommer blüht die lichtliebende Pflanze in weißen Dolden. Aus diesen Blüten entstehen dann die Früchte. Im frühen Herbst sind die Früchte reif und werden geerntet.

Für die Zubereitung von Tee werden die Anisfrüchte verwendet. Die Früchte sehen wie Samen aus. Er hat einen ganz charakteristischen süß-aromatischen Geschmack und auch einen intensiven Geruch.

Verwendung und Wirkungsweise

Anistee sagt man schleimlösende Eigenschaften nach, weshalb man ihn oft als Bestandteil von Hustentees findet. Er hilft aber nicht nur bei

sondern auch gegen

und jungen Müttern bei

Es gibt Hebammen, die dem Anistee auch wehentreibende Eigenschaften zuschreiben, deshalb sollte er in der Schwangerschaft nicht getrunken werden.

Weiterhin wirkt er nicht nur

  • blähungstreibend,

sondern auch

  • auswurffördernd und
  • krampflösend.

In Kräuterbüchern wird noch eine Vielzahl von anderen Wirkungsweisen beschrieben. So schreibt man dem Anistee sogar

  • angstlösende Eigenschaften

zu; er soll

  • antibakteriell
  • entspannend
  • harntreibend und
  • tonisierend

wirken.

Inhaltstoffe

Anistee enthält beispielsweise

In seltenen Fällen kann es zu allergischen Reaktionen, auch der Schleimhäute kommen.