Zungenkrebs verursacht lange Zeit keine Beschwerden. Die Diagnosestellung des Zungenkrebses ist umfangreich.
Ein Zungenkrebs verursacht im Anfangsstadium keine Symptome. Im Verlauf der Erkrankung haben die Patienten jedoch das Gefühl, sie hätten einen Fremdkörper im Mund oder im Hals. Die Patienten verspüren nach einiger Zeit Halsschmerzen und Schmerzen beim Schlucken. Die Schmerzen ziehen sich bis hinüber zu den Ohren. Nach gewisser Zeit hat der Betroffene auch Probleme beim Sprechen. Essen und Trinken bereiten ebenfalls Beschwerden. An der Unterseite der Zunge können Blutungen auftreten.
Der Arzt führt eine ausführliche körperliche Untersuchung durch und tastet auch die Lymphknoten im Bereich des Unterkiefers und des Halses ab. Diese sind bei einem Zungenkrebs vergrößert und verursachen leichte Schmerzen, wenn sie abgetastet werden. Einen Teil der Zunge kann der Arzt mit bloßem Auge begutachten, den restlichen Bereich der Zunge untersucht er mit einem speziellen Spiegel. Aus der Zunge entnimmt der Arzt eine Gewebeprobe, die im Labor unter dem Mikroskop auf Krebszellen untersucht wird.
Werden im Labor Krebszellen festgestellt, fertigt der Arzt eine Magnetresonanztomografie oder eine Computertomografie an. Zusätzlich werden oft auch Röntgenaufnahmen des Körpers angefertigt, um feststellen zu können, ob der Krebs bereits Metastasen gebildet hat.
Sind die Lymphknoten am Hals vergrößert, führt der Arzt entweder eine Ultraschalluntersuchung der Lymphknoten durch oder begutachtet sie auf den CT- bzw. MRT-Bildern.
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13.03.13 | |
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