11. März 2009
Die Ursache der Trichinellose sind Würmer. Je früher die Erkrankung erkannt wird, desto besser sind die Heilungschancen.
Durch rohes oder unzureichend gebratenes Fleisch – besonders das Fleisch von Schweinen und Wild - werden Rundwürmer, so genannte Trichinellen übertragen. Je mehr Larven sich in dem Stück Fleisch befinden, das der Mensch verzehrt, desto schlimmer sind die Krankheitssymptome. Der Mensch isst das rohe oder nur zu leicht gebratene Fleisch. Enthält dieses die Larven der Würmer, gelangen diese über den Mund in den Magen und den Dünndarm. Im Magen befinden sich Enzyme, die es den Larven erleichtern, sich aus deren Kokon zu befreien. Durch rhythmische Bewegungen werden die Larven in den Darm transportiert. Hier finden sie eine Umgebung, in der sie zu Würmern heranreifen können. Die Würmer vermehren sich rasend schnell und nisten sich in die Schleimhaut ein. Über die Schleimhaut des Darmes gelangen die Würmer in das Blut und nach einigen Tagen in die Muskelzellen des Körpers. Dabei siedeln sich die Würmer überwiegend in gut durchbluteten Muskeln wie zum Beispiel der Nackenmuskulatur an. Teile der Muskeln werden dabei zerstört.
Wird die Trichinellose rechtzeitig erkannt, kann sie medikamentös behandelt werden. Die Ausprägung der Erkrankung hängt davon ab, wie viele Larven der Mensch mit dem Fleisch zu sich genommen hat. Waren es sehr viele, kann die Erkrankung tödlich enden. Oftmals entstehen auch Folgeerkrankungen, wie zum Beispiel Herzerkrankungen, Lungenentzündungen oder Blutvergiftungen.
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