11. März 2009
Bei der Trichinellose handelt es sich um eine relativ häufige Erkrankung mit Würmern. Die Krankheit läuft in zwei Phasen ab und äußert sich durch verschiedenartige Beschwerden. Die Erreger lassen sich mikroskopisch nachweisen.
Die meldepflichtige Infektionskrankheit Trichinellose äußert sich in der ersten Phase durch Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit mit Erbrechen, Durchfall und erhöhte Temperatur. Bei einigen Patienten fehlen diese Symptome jedoch auch gänzlich. Einige Tage später treten die eigentlichen Symptome der Erkrankung auf. Die Patienten sind hochfiebrig und verspüren Muskelschmerzen, die sie jedoch aufgrund des hohen Fiebers oftmals als Gliederschmerzen deuten. Zusätzlich bestehen durch die Trichinellose Schluck- und Atemprobleme. Die Patienten haben Wassereinlagerungen im Gesicht. Teilweise bildet sich auch ein Ausschlag auf der Haut. Begleitend können auch Herzmuskelentzündungen sowie Hirnhaut- oder Gehirnentzündungen auftreten.
Vermutet der Arzt eine Trichinellose, nimmt er dem Patienten Blut ab und untersucht den Stuhl. Einige Wochen nach Beginn der Infektion können Antikörper gegen die Erkrankung im Blut festgestellt werden. Die Stuhluntersuchung dient lediglich zur Ergänzung der anderen Untersuchungsergebnisse, da die Erreger hier nur zu einer bestimmten Zeit zu finden sind. Im späteren Verlauf der Erkrankung kann man eine Probe der Muskeln entnehmen und mikroskopisch auf die Erreger hin untersuchen.
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