Trichinellose

Eine meldepflichtige Infektion, bei der Erbrechen, Fieber, Muskelschmerzen und Ödeme auftreten

Die Trichinellose ist eine Wurminfektion mit den Larven der Trichinen, die durch den Verzehr von infiziertem Fleisch übertragen wird. Nach etwa zwei Wochen nisten sich die erwachsenen Würmer in der Muskulatur ein und verkapseln sich dort.

Junge Frau über Kloschüssel gebeugt, Übelkeit, Erbrechen
Young caucasian woman in toilet © Piotr Marcinski - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Trichinellose

Die Bezeichnung der Erkrankung Trichinellose ist vom Namen der speziellen Erreger, den Trichinen, abgeleitet. Die Trichinellose ist eine meldepflichtige Erkrankung, welche durch den Verzehr von Haus- und Wildtierfleisch hervorgerufen wird, welches mit Trichinen durchsetzt ist.

Infektion und Symptome

Es handelt sich hierbei um eine Wurminfektionen. Es entwickeln sich dabei die über den Genuss von befallenem Fleisch aufgenommenen Larven im Darm, befallen speziell das Muskelgewebe und zerstören dieses.

Die Symptome sind anfangs eher unspezifisch, es sind

Im fortgeschrittenen Stadium treten Krankheitszeichen wie

insbesondere im Bereich der Augenpartien,

auf. Die besondere Gefährdung besteht durch den Befall des Herzmuskels von Trichinen und dessen Zersetzung. Dies kann den Tod zur Folge haben.

Daher ist das Aufsuchen des Arztes unbedingt anzuraten. Die ersten Symptome treten bereits nach etwa acht bis fünfzehn Tagen nach Fleischverzehr von ungenügend gekochtem infiziertem Fleisch auf, verstärken sich dann nach etwa drei Wochen extrem.

Behandlung und Vorbeugung

Eine Behandlung der Trichinose erfolgt mittels spezieller Medikamente, die ein Ausschleusen der Würmer aus dem Körper bewirken sollen. Regelmäßige Kontrollen der Stuhlausscheidung nach den vorgeschriebenen Richtlinien sind zur Überprüfung des Therapieverlaufs notwendig.

Um ein Erkranken zu verhindern, ist es gesetzlich vorgeschrieben, dass Schlachtvieh in speziellen Muskelregionen auf Trichinen mikroskopisch untersucht werden muss. Dies ist die sogenannte Fleischbeschau, wobei der speziell ausgebildete Fleischbeschauer einen Trichinenbefall des Schlachtfleisches ausschließen kann. Ist das Fleisch mit Trichinen infiziert, darf es nicht zum Verzehr freigegeben werden.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zur Trichinellose

Allgemeine Artikel zum Thema Trichinellose

Auch das könnte Sie interessieren

Verwandte Themen

Themenseite teilen