Spinnenphobie

Spinnenangst kann durch eine Konfrontationstherapie oder Verhaltenstherapie behandelt werden

Die Spinnenphobie bezeichnet die krankhafte Angst des Menschen vor Spinnen und Spinnentieren. Bei bestimmten Situationen oder der Konfrontation mit den Tieren kommt es unter anderem zu erhöhtem Puls, Ekel, Schweißausbrüchen und allgemeinem Unbehagen.

Spinnenphobie - Aufgerissenes Auge, davor Spinne im Netz
arachnophobie © Maren Beßler - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Spinnenphobie

Eine Spinnenphobie (auch griech. Arachnophobie) ist eine unbegründete, panische Angst vor Spinnen und spinnenähnlichen Tieren.

Symptome

Die Phobie ist dadurch gekennzeichnet, dass keine Gefahr besteht und gegebenenfalls sogar gar keine Spinne anwesend sein muss, um diese Angst auszulösen. Oftmals reichen lediglich Bilder von den Tieren aus, um die jeweilige Person zu erschrecken und in diesen panikartigen Zustand zu versetzen. Betroffene reagieren mit

Ursachen

Ein Erklärungsansatz für dieses Phänomen ist, dass der Mensch einen Ekel und eine Angst zu Tieren aufbaut, die

  • möglichst weit vom humanen Erscheinungsbild abweichen.

Bei den Spinnen ist dies durch die acht Beine sowie ihren Körperbau durchaus gegeben. Des Weiteren ist es so, dass man eine Spinne nicht kommen hört. Sie sitzt plötzlich neben einem und löst einen Riesenschreck aus, was die Spinnenphobie weiter untermauert. Außerdem ist es für den Menschen schwer begreiflich, dass diese Tiere (natürlich abhängig von der Art) im Verhältnis zu ihrem Körperbau recht flink sind.

Behandlung

Therapeutisch ist gegen die Spinnenphobie vor allem durch eine Verhaltenstherapie vorzugehen. Diese Methode spricht durch ihre Erfolgsquote für sich und lässt sogar ehemalige Spinnenphobiker aus überkompensatorischen Gründen selber Spinnen als Haustiere halten.

Doch so weit muss die neue Liebe ja nicht gehen; es reicht vorerst völlig, sich mit dem angsteinflößenden Objekt auseinanderzusetzen und sich mit diesem konfrontieren zu lassen. Stellt man sodann fest "Das war ja gar nicht so wild", wird man mutiger, bis die Tiere, zum Beispiel Vogelspinnen, sogar in die Hand genommen werden können.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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