28. Oktober 2009
Wodurch genau ein Speiseröhrenkrebs verursacht wird, ist noch nicht erforscht. Die Chancen auf Heilung stehen bei einem Speiseröhrenkrebs meist schlecht.
Bisher ist noch nicht bekannt, welche Ursachen zur Bildung eines bösartigen Tumors im Bereich der Speiseröhre führen.
Es gibt jedoch einige Risikofaktoren, die diese Krebserkrankung begünstigen können.
Menschen, die rauchen und regelmäßig Alkohol trinken, haben ein erhöhtes Risiko an Speiseröhrenkrebs zu erkranken. Bei neun von zehn Patienten liegen diese schlechten Lebensgewohnheiten der Erkrankung zugrunde. Auch die einzelnen Faktoren Rauchen und Alkohol erhöhen das Erkrankungsrisiko.
Menschen, die gerne heiß und scharf essen, haben ebenfalls ein höheres Risiko als andere Menschen.
Auch Giftstoffe, die sich durch zu starkes Erhitzen einiger Lebensmittel entwickeln, sind mögliche Ursachen der Krebserkrankung.
Patienten mit dem so genannten Barrett-Syndrom haben ein sehr hohes Risiko an Speiseröhrenkrebs zu erkranken. Bei dieser Erkrankung haben die Patienten eine chronische Entzündung der Speiseröhre, aus der sich im Verlauf der Krankheit ein bösartiger Tumor entwickeln kann.
Da der Speiseröhrenkrebs bei den meisten Patienten erst in einem fortgeschrittenen Stadium diagnostiziert wird, stehen die Heilungschancen hier schlecht. Wird der Tumor jedoch rechtzeitig diagnostiziert, kann die Krankheit durchaus geheilt werden. Laut einer Statistik versterben jedoch neun von zehn Patienten innerhalb der ersten fünf Krankheitsjahre.
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