26. Oktober 2009
Das Retinoblastom ist eine Krebserkrankung im Bereich des Auges. Die Diagnose stellt der Kinderarzt oder Augenarzt.
In der Regel sind Kinder von dieser Augenkrebserkrankung betroffen. Da sich der Krebs bereits in sehr frühen Jahren entwickelt, können die Kinder ihre Beschwerden noch nicht richtig äußern.
Die Eltern bemerken mit zunehmendem Krankheitsverlauf, dass ihre Kinder schlechter sehen. Schließlich erblinden die Kinder. Bevor diese Sehverschlechterung eintritt, kann man in der Pupille des betroffenen Auges ein weißes Leuchten bei bestimmten Lichtverhältnissen erkennen. Kinder mit einem Retinoblastom schielen meist auch auf einem Auge. Oft liegt auch eine Augenentzündung vor, die lange Zeit nicht abheilt und somit ebenfalls ein Symptom dieser Krebserkrankung sein kann.
Eltern suchen meist zuerst den Kinderarzt auf, wenn ihnen derartige Symptome auffallen. Dieser überweist das Kind in der Regel weiter an einen Augenarzt.
Der Augenarzt untersucht den Augenhintergrund des betroffenen Auges. Der sich daraus ergebende Wert ist meist erhöht.
Um die Größe des Tumors feststellen zu können, wird eine Ultraschalluntersuchung des Auges durchgeführt. Auch eine Computertomografie oder Magnetresonanztomografie wird bei dem betroffenen Kind durchgeführt. In sehr seltenen Fällen wird auch noch das Knochenmark untersucht, wenn dort bereits Metastasen vermutet werden.
Da diese Krebserkrankung in einigen Fällen vererbt wird, untersucht der Kinderarzt schließlich noch das Blut des erkrankten Kindes sowie das Blut von dessen Geschwistern und der Eltern. Dabei wird ein Gentest durchgeführt.
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