26. Oktober 2009
Wie ein Restless-Legs-Syndrom entsteht, ist noch nicht genau erforscht. Die Krankheit kann meist gut behandelt werden.
Grundsätzlich sind Frauen häufiger von der Krankheit betroffen als Männer. Meist beginnt das Restless-Legs-Syndrom erst im höheren Alter. Statistiken zufolge leidet jeder zehnte bis zwanzigste Mensch und dieser Krankheit.
Die Veranlagung zu dieser neurologischen Erkrankung ist häufig erblich bedingt, so dass die Krankheit in einigen Familien gehäuft auftritt.
Das Restless-Legs-Syndrom tritt auch als Symptom einiger Krankheiten auf und wird dann sekundäres Restless-Legs-Syndrom genannt. Bei dieser Form der Erkrankung werden die "ruhelosen Beine" durch Grunderkrankungen wie zum Beispiel chronisches Nierenversagen, Polyneuropathie, Eisenmangel oder Schilddrüsenerkrankungen ausgelöst. Auch während der Schwangerschaft kann ein Restless-Legs-Syndrom auftreten, das jedoch nach der Entbindung wieder verschwindet.
Die Krankheit kann in der Regel gut durch Medikamente behandelt werden.
Zu Beginn der Erkrankung benötigen viele Patienten noch keine ärztliche Behandlung und können gut mit den Symptomen leben. Die Krankheit schreitet jedoch langsam fort und die Beschwerden häufen sich. Schäden werden dadurch jedoch nicht verursacht und auch die Lebenserwartung ist durch diese Krankheit nicht eingeschränkt.
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