22. Oktober 2009
Welche Faktoren die Bildung eines Neuroblastoms fördern, ist noch nicht bekannt. Bei frühzeitiger Diagnose ist diese Krebserkrankung gut behandelbar.
Patienten mit einem Neuroblastom haben einen bösartigen Tumor im Bereich des Nervensystems. In den meisten Fällen sind Kinder von der Krebserkrankung betroffen. Selten tritt der Tumor jedoch auch erst im Jugend- oder Erwachsenenalter auf.
Inzwischen stellt das Neuroblastom eine häufige Kinderkrebserkrankung dar.
Die genauen Gründe, die zu einem Neuroblastom führen, sind noch nicht bekannt. Ärzte vermuten, dass bereits bei noch ungeborenen Babys entartete Zellen zu finden sind. Es handelt sich jedoch um keine vererbbare Krankheit, auch wenn diese Krebserkrankung in einigen Familien gehäuft vorkommt.
Wenn das Neuroblastom frühzeitig erkannt wird, bestehen fast 100%ige Heilungschancen. Hat der Krebs jedoch bereits Metastasen gebildet, verringern sich die Heilungschancen.
In einigen Fällen bildet sich der bösartige Tumor auch ohne jegliche Therapie wieder zurück. Trotzdem muss das Kind unbedingt ärztlich überwacht werden.
Das Neuroblastom wird in der Regel durch eine Operation sowie eine Chemo- und/oder Strahlentherapie behandelt. Eine Folge dieser Behandlung kann in späteren Jahren die Bildung einer weiteren Krebserkrankung wie zum Beispiel der Leukämie sein. Auch eine Unfruchtbarkeit kann die Folge dieser aggressiven Behandlung sein.
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