2. Mai 2009
Es gibt viele Risikofaktoren, die zu einem Magenkrebs führen können. Wie die Krankheit verläuft, hängt davon ab, wie frühzeitig der Krebs diagnostiziert wird.
Ärzte kennen viele Risikofaktoren, die zu einem Magenkrebs führen können, dies jedoch nicht zwingend müssen. Dazu gehören das Rauchen, der Alkohol und auch regelmäßiger Verzehr von zu salzigen oder gegrillten Speisen.
Krankheiten wie gutartige Geschwülste im Magenbereich oder eine bestimmte Form der Magenschleimhautentzündung können ebenfalls zu Magenkrebs führen.
Wenn in der Familie bereits ein Betroffener mit Magenkrebs zu finden ist, haben die anderen Familienangehörigen ein erhöhtes Risiko, ebenfalls selbst an Magenkrebs zu erkranken. Die Veranlagung kann somit vererbt werden.
Bei sehr vielen Patienten mit Magenkrebs findet sich auch das Bakterium Helicobacter pylori im Magen, so dass dies die Krankheit vermutlich fördern kann.
Wird der bösartige Tumor im Bereich des Magens frühzeitig erkannt und behandelt, bestehen gute Heilungschancen.
Je später der Krebs jedoch diagnostiziert wird, desto größer ist auch die Wahrscheinlichkeit, dass sich bereits Metastasen gebildet haben. In diesem Stadium kann der Magenkrebs häufig nicht mehr geheilt werden. Nur noch ein Drittel aller Patienten leben dann länger als fünf Jahre, wenn der Krebs so spät festgestellt wird.
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