2. Februar 2009
Für die Entstehung von Lungenkrebs gibt es eine Hauptursache. Wie die Erkrankung verläuft, hängt von vielen Faktoren ab.
Fast alle Lungenkrebs-Patienten sind oder waren einmal Raucher. Somit ist Rauchen die Hauptursache für die Entstehung von Lungenkrebs. Aber auch Passivrauchen erhöht das Risiko an Lungenkrebs zu erkranken.
In wenigen Fällen ist das Einatmen weiterer krebserregender Stoffe die Ursache für den Lungenkrebs. Dazu zählen zum Beispiel Menschen, die regelmäßig beruflich Asbest oder radioaktive Stoffe einatmen.
In manchen Fällen ist der Lungenkrebs auch genetisch bedingt. Wenn ein Elternteil an Lungenkrebs verstorben ist, ist für die Kinder das Risiko doppelt so hoch, an Lungenkrebs zu erkranken.
Wie die Lungenkrebserkrankung verläuft, hängt entscheidend davon ab, wann die Erkrankung erkannt wird. Auch die Aggressivität des bösartigen Tumors ist entscheidend für den Krankheitsverlauf. Zusätzlich ist natürlich auch die körperliche Verfassung des Patienten von Bedeutung und ob sich bereits in anderen Organen Metastasen gebildet haben.
Lungenkrebs kann nur geheilt werden, wenn er operiert werden kann. Dies ist jedoch nur in 1/3 der Fälle möglich. Jedoch ist auch dann keine 100%ige Heilung gegeben.
Kann der Lungenkrebs nicht (mehr) operiert werden, überlebt nur etwa jeder fünfte Betroffene die nächsten fünf Jahre. Bei besonders aggressiven Lungenkrebsformen überleben die Betroffenen meist das kommende Jahr nicht.
Durch Bestrahlungen und Chemotherapie kann das Wachstum des Lungenkrebses zwar meist aufgehalten werden, eine Heilung ist jedoch nur in den wenigsten Fällen möglich.
Im Anschluss an die Akutbehandlung ist es von entscheidender Bedeutung, dass regelmäßig Nachuntersuchungen durchgeführt werden. Während dieser Untersuchungen können sofort etwaige Metastasen oder ein erneutes Wachsen des Krebses festgestellt werden. Im Rahmen der Nachsorgeuntersuchungen wird auch das Blut des Patienten untersucht. Auch eine Bronchoskopie wird meist regelmäßig durchgeführt.
Ist die akute Behandlung des Lungenkrebses abgeschlossen, erfolgt meist eine stationäre Rehabilitation in einer speziellen Fachklinik. Die drei bis vierwöchige Behandlung wird von den Rentenversicherungsträgern oder Krankenkassen erstattet. Während des Aufenthaltes in der Tumorklinik lernen die Patienten, mit ihrer Erkrankung umzugehen und wie sie langfristig mit dem Rauchen aufhören können. Hier werden auch oft Kontakte zu Selbsthilfegruppen vermittelt.
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