Lungenkrebs äußert sich durch verschiedene Symptome. Die Diagnostik der schwerwiegenden Erkrankung ist umfangreich.
Im Anfangsstadium bemerkt der Betroffene in erster Linie Husten, der oft verbunden ist mit Schmerzen in der Brust. Das Atmen fällt meist schwer. Diese Symptome können jedoch auch bei einer harmlosen Erkältung auftreten. Bei einer Erkältung hört der Husten jedoch nach ein bis zwei Wochen auf, beim Lungenkrebs nicht.
Bei einem fortgeschrittenen Lungenkrebs haben die Betroffenen beim Husten einen blutigen Auswurf und starke Gewichtsabnahme.
Bestehen bereits Metastasen in anderen Organen, können sich diese durch Symptome wie Kopfschmerzen, Lähmungen oder Sehstörungen äußern.
Wenn ein Patient seinem Arzt diese Symptome schildert und der Arzt erfährt, dass er Raucher ist, tippt er oft sofort auf Lungenkrebs. Um seinen Diagnoseverdacht zu sichern, müssen jedoch noch einige Untersuchungen durchgeführt werden.
Im ersten Schritt erfolgt meist eine körperliche Untersuchung mit Abhören und Abklopfen der Lunge. Das Blut des Patienten wird abgenommen und die so genannten Tumormarker untersucht. Tumormarker sind spezielle Werte im Blut, die angeben, ob der Patient bösartige Krebszellen in seinem Körper hat oder nicht. Auch der Auswurf des Hustens kann auf diese Krebszellen untersucht werden. Anschließend wird eine Computertomografie oder Röntgenaufnahme der Lunge gefertigt. Neben der Lunge werden auch noch etliche andere Organe untersucht, um sofort etwaige Metastasen feststellen zu können.
Steht aufgrund der CT- oder Röntgenaufnahme die Diagnose Lungenkrebs fest, muss die Art des bösartigen Tumors festgestellt werden. Dazu wird eine Bronchoskopie durchgeführt. Dem Patienten wird dazu ein flexibles Endoskop bis zu den Bronchien eingeführt. Durch das Endoskop kann eine dünne Zange eingeführt werden, mit der eine winzige Probe entnommen wird. Diese wird im Labor histologisch untersucht.
Bei der histologischen Untersuchung unter dem Mikroskop kann abgeschätzt werden, wie aggressiv der Krebs ist und wie schnell er wächst. Da der Lungenkrebs meist erst sehr spät erkannt wird, stehen die Überlebenschancen in sehr vielen Fällen schlecht.
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