18. Juli 2009
Welche Ursachen verantwortlich für die Entstehung eines Knochenkrebses sind, ist noch nicht genau geklärt. Der Krankheitsverlauf ist individuell verschieden.
Ärzte vermuten, dass der Knochenkrebs erblich bedingt ist. Er tritt überwiegend im Kindes- oder Jugendalter auf.
Betroffene, die im Kindesalter eine Krebserkrankung hatten und deshalb eine Behandlung mit Chemo- oder Strahlentherapie erhalten haben, erkranken in späteren Jahren gehäuft an Knochenkrebs, so dass hier möglicherweise ein Zusammenhang besteht.
Die Heilungschancen bei Knochenkrebs sind unterschiedlich hoch. Von den Patienten, die ein Ewing-Sarkom haben, überleben etwa die Hälfte die ersten fünf Jahre nach Beginn der Erkrankung.
Patienten mit einem Osteosarkom haben eine höhere Überlebenswahrscheinlichkeit, hier leben bis zu 80% der Patienten auch nach der wichtigen Fünf-Jahres-Frist noch. Jedoch sinken die Überlebenschancen rapide, wenn sich bereits Metastasen gebildet haben.
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