Knochenkrebs

Tumore in knöchernem Gewebe

Bei der Krebserkrankung Knochenkrebs bildet sich ein bösartiger oder gutartiger Tumor in einem knöchernen Gewebe (Knochen). Häufig entstehen in der betroffenen Region Schwellungen, Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen.

Ärzte vor Röntgenbild, Analyse
Ärzte besprechen am Röntgenbild © Peter Atkins - www.fotolia.de

Formen

Je nachdem, wo genau der Tumor entsteht, lässt sich Knochenkrebs in folgende Formen einteilen:

  • Ossäre Knochentumoren
  • Knorplige Tumoren
  • Bindegewebige Tumoren
  • Histiozytäre Knochentumoren und
  • Osteomyelogene Tumoren

Das Osteosarkom, ein ossärer Tumor, ist die häufigste und bösartigste Form des Knochenkrebses, jedoch sind auch alle anderen, von den Knochenbildungszellen, vom Knorpel- oder Knochengewebe ausgehenden Krebsarten höchst bösartig. Vor allem in der Lunge setzen sie sehr schnell Metastasen (Tochtergeschwülste).

Am häufigsten treten Knochenkrebserkrankungen bei Jugendlichen und zwanzig- bis dreißigjährigen Erwachsenen auf.

Ursachen und Symptome

Die Ursachen des Knochenkrebses sind noch weitgehend unbekannt. Bei einigen Arten scheinen

ursachenbedingt zu sein. Vor allem bei Prostatakrebs, Schilddrüsenkrebs, Brust- und Nierenkrebs treten Knochenmetastasen auf.

Erstes Symptom bei Knochenkrebs sind zumeist

erfolgt meistens bei dem primären Knochenkrebs. Oft

  • beeinträchtigt diese Schwellung die Beweglichkeit,

was auf ihre unmittelbare Nachbarschaft zu den Gelenken zurückzuführen ist.

treten häufig bei Knochenmetastasen auf, ohne vorhergehenden Unfall.

Aufgrund dessen sollte bei Schmerzen, deren Ursache nicht eindeutig geklärt ist, ein Arzt aufgesucht werden. Andere Symptome beim Knochenkrebs können auch eine

  • eingeschränkte Belastbarkeit und eine
  • Verschlechterung des Allgemeinbefindens sowie
  • Gewichtsverlust

Verlauf und Behandlung

sein. Bei Knochenkrebsen oder Knorpelkrebsen (Chondrosarkome) sind die Überlebensaussichten ungünstig. Lediglich bei Amputation der betroffenen Gliedmaße liegt die Überlebenschance bei einigen Arten bei bis zu 70 Prozent der Patienten bei fünf Jahren. Häufig gelangen Tochtergeschwülste verschiedener anderer Kresbsarten in den Knochen.

Eine Therapie der Patienten setzt sich meistens aus einer Kombination von

zusammen. Auftretende Schmerzen werden beispielsweise durch

  • Verabreichen von Bisposphonaten

behandelt. Sind bereits Knochenmetastasen vorhanden, ist eine Chemotherapie nur wenig wirksam.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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