21. Oktober 2009
Meist muss ein Gerstenkorn nicht behandelt werden. Eine gründliche Hygiene schützt vor Gerstenkörnern.
In der Regel muss ein Gerstenkorn nicht ärztlich behandelt werden. Es platzt von selbst nach einer Woche auf und heilt dann folgenlos ab.
Um den Heilungsverlauf zu beschleunigen, kann das Auge mit Wärme bestrahlt werden. Teilweise werden auch Augentropfen oder Augensalben mit Antibiotikum verschrieben, die dann direkt in das Auge getropft bzw. auf das Gerstenkorn aufgetragen werden. Da ein Gerstenkorn durch Bakterien verursacht wird, werden antibiotische Produkte verwendet.
Normalerweise platzt das mit Eiter gefüllte Pickelchen von selbst nach einer Woche auf. Geschieht dies nicht, muss ein Augenarzt das Gerstenkorn im Rahmen eines kleinen Eingriffes eröffnen. Keinesfalls darf dies der Patient selbst tun. Ein Augenarzt kann bei dem Eingriff auf hygienische und sterile Bedingungen achten, was einem Laien nicht möglich ist.
Tritt ein Gerstenkorn nur hin und wieder auf, muss dies nicht zwingend ärztlich behandelt werden. Entsprechende Produkte sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Tritt die Augenkrankheit jedoch häufiger auf, muss dies unbedingt ärztlich abgeklärt werden.
Da ein Gerstenkorn häufig bei Patienten entsteht, die ein schlechtes Immunsystem haben, eignen sich zur Vorbeugung der Augenkrankheit alle Maßnahmen, die das Immunsystem stärken. Dazu zählen gesunde Ernährung, ausreichend Bewegung und auch ausreichend Schlaf.
Zusätzlich sollte man sich regelmäßig die Hände waschen und niemals mit schmutzigen Fingern in die Augen fassen.
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