21. Oktober 2009
Ursache des Gerstenkorns sind Bakterien. In den meisten Fällen heilt die Erkrankung folgenlos ab.
Verschiedene Bakterien wie zum Beispiel Staphylokokken können die Bildung eines Gerstenkornes verursachen. Häufig haben die Patienten aufgrund einer anderen Erkrankung ein geschwächtes Immunsystem oder leiden an der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus. Besonders bei Diabetespatienten treten Gerstenkörner häufig auf.
Patienten mit trockenen Augen leiden ebenfalls häufiger unter einem Gerstenkorn.
Zu Beginn der Erkrankung bildet sich ein kleines Pickelchen, das sich nach etwa vier Tagen mit Eiter füllt. So verbleibt es eine Woche lang und "reift", bis es dann aufplatzt und der Eiter nach außen fließt. Wird in diesen Vorgang nicht eingegriffen, heilt die Augenerkrankung folgenlos nach dieser Zeit wieder ab.
Wenn Patienten jedoch versuchen zu kratzen oder das Pickelchen auszudrücken, können die Bakterien im Eiter in das Blut gelangen. Folge davon können Hirnschäden sein.
Besonders Kinder sind häufig von Gerstenkörnern betroffen. Ihnen fällt es in der Regel besonders schwer, den unangenehmen Pickel nicht berühren zu dürfen. Dies ist jedoch wichtig, da sich sonst die Bakterien auch auf das andere Auge ausbreiten können.
Einige Patienten entwickeln gleichzeitig mehrere Gerstenkörner, was dann für den Patienten noch weitaus unangenehmer und schmerzhafter ist.
Eine seltene Komplikation eines Gerstenkornes ist die Entzündung des Augapfels oder ein Abszess auf dem Augenlid.
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