21. Oktober 2009
Ein Gerstenkorn ist eine Augenerkrankung. Die Diagnose stellt daher meist der Augenarzt.
Patienten mit einem Gerstenkorn haben eine gerötete Stelle am Auge, an der auch ein kleines Pickelchen zu sehen ist. Dieses füllt sich nach einigen Tagen des Reifens mit Eiter und bereitet starke Schmerzen und teilweise auch Juckreiz. Zusätzlich ist dieses Auge auch etwas angeschwollen. In einigen Fällen besteht gleichzeitig auch eine Bindehautbeteiligung.
Nur äußerst selten haben Patienten mit einem Gerstenkorn neben den allgemeinen Beschwerden auch geschwollene Lymphknoten und Fieber.
Meistens bildet sich das Gerstenkorn am Rand eines Augenlides (in der Nähe der Wimpern) oder auch auf der Innenseite oder der Außenseite des Lides. Je nachdem, wo sich das Gerstenkorn befindet, ist es auch von einem Laien zu erkennen.
Der Augenarzt stellt die Diagnose, ohne weitere Untersuchungen durchführen zu müssen. Ein Gerstenkorn kann bereits auf den ersten Blick diagnostiziert werden. Befindet sich das Gerstenkorn auf der Innenseite des Augenlides, klappt der Augenarzt das Augenlid ein wenig herunter, um die betroffene Stelle sehen zu können.
Da ein Gerstenkorn oftmals ähnlich aussieht wie ein Hagelkorn, prüft der Augenarzt noch, ob das kleine Pickelchen dem Patienten Schmerzen bereitet. Dies ist ein sicheres Zeichen dafür, dass es sich um ein Gerstenkorn handelt.
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