18. Dezember 2009
Von Viola Reinhardt
Der Plattfuß oder Senkfuß (eine Vorstufe) ist ein weitverbreitetes Indiz für Störungen im Fuß, die sich jedoch sowohl in einer unterschiedlichen Intensität als auch in den draus resultierenden Einschränkungen beim Gehen von Mensch zu Mensch unterscheiden können. Babys und Kleinkinder haben den Plattfuß fast immer, doch mit dem Wachstum reguliert der Körper diese scheinbare Störung selbst. Anders sieht es hingegen im Erwachsenenalter aus, denn hier kann der Körper nicht mehr mit einer regulierenden Kraft dagegenhalten.
Der Plattfuß zählt zu den Fußfehlstellungen, die sich als recht häufig erweisen und sich dadurch offenbart, dass sich die Längswölbung des Fußes deutlich abflacht. Derartige Verformungen können unterschiedliche Ursachen haben, zu denen etwa ein permanentes starkes Übergewicht, das Tragen von ungeeignetem und somit unpassendem Schuhwerk oder auch eine im Mutterleib angeborene Deformierung des Fußes gehören.
Normalerweise verursachen Plattfüße keine größeren Beschwerden, wobei Schmerzen beim Auftreten ebenso wenig ausgeschlossen sind wie auch das Entstehen von Geschwüren am Fuß. Zeigt sich ein Plattfuß als angeboren, dann sollte man schon früh mit einer Gegenbehandlung beginnen, da sich daraus unter anderem eine deutliche Einschränkung der Gehfähigkeit entwickeln kann.
Besteht solch ein angeborener Plattfuß, dann kann man mit speziellen Einlagen oder auch krankengymnastischen Übungen oder in schweren Fällen auch durch einen operativen Eingriff im Kindesalter für Abhilfe sorgen. Versäumt man solch eine frühzeitige Behandlung, dann kann es in späteren Jahren erforderlich werden mit Innenschuhen, Gips, Einlagen oder Nachlagerungsschalen eine spätere ungehinderte Gehfähigkeit zu erhalten.
Als Erwachsener mit einer Plattfußproblematik, sollte man auf ein Normalgewicht achten und mittels spezieller krankengymnastischer Übungen die Fuß- und Wadenmuskulatur stärken. Auch Einlagen und Maßschuhe bewirken hier wieder ein besseres und somit schmerzfreies und gesünderes Gehen. Der erste Ansprechpartner für ein Vorhandensein eines Plattfußes ist der Orthopäde, der einem nach einer erfolgten Diagnose auch die auf die persönliche Problematik zugeschnittene Behandlung empfehlen wird.
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