19. Oktober 2009
Es werden verschiedene Ursachen für die Entstehung einer Endometriose diskutiert. Oftmals dauert es Jahre, bis die Erkrankung diagnostiziert wird.
Eine mögliche Ursache einer Endometriose kann die Verschleppung von Gebärmutterzellen an einen anderen Ort sein. Dies kann auch während der Regelblutung geschehen, dass Zellen aus der Gebärmutterschleimhaut mit dem Menstruationsblut an einen anderen Ort gelangen und dort wachsen.
Wissenschaftler vermuten auch, dass sich unreife Zellen möglicherweise in Zellen der Gebärmutterschleimhaut verwandeln und so die Endometrioseherde bilden.
Häufig dauert es lange Zeit, bis eine Endometriose erkannt wird. Nicht selten vergehen Jahre von den ersten Symptomen bis zur Feststellung der Diagnose.
Wird eine Endometriose erkannt und behandelt, bestehen in der Regel gute Heilungschancen. Die Endometrioseherde werden meist operativ entfernt.
Wird eine Endometriose jedoch nicht oder zu spät behandelt, kann dies die Ursache einer Unfruchtbarkeit der Frau sein. Wird die Endometriose hingegen operiert, können viele Frauen anschließend schwanger werden.
Dadurch, dass die Endometrioseherde regelmäßig bluten und dies in der Regel an Stellen stattfindet, an denen das Blut nur unzureichend abfließen kann, bilden sich hier Vernarbungen. Diese Vernarbungen führen wiederum zu Schmerzen und können auch die Organtätigkeit an dieser Stelle beeinflussen.
Frauen nach den Wechseljahren haben in der Regel keine Probleme mehr mit Endometriose, da dann die Menstruationsblutungen aufhören.
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