27. März 2009
Die diabetische Retinopathie tritt nur bei Diabetikern auf. Die Diagnose stellt meist der Augenarzt.
Eine diabetische Retinopathie tritt als Begleiterkrankung der Zuckerkrankheit Diabetes mellitus auf. Zuerst verursacht diese Erkrankung keinerlei Beschwerden. Mit fortschreitender Erkrankung bemerken die Diabetiker Sehstörungen und sehen nur noch verschwommen und wie durch einen Schleier. Im Verlauf der Erkrankung sehen die Betroffenen schwarze Punkte ähnlich einem Regenschauer vor den Augen. Die Sehstörungen verschlechtern sich entweder langsam oder auch ganz plötzlich. Unbehandelt führt die Erkrankung schließlich zur völligen Erblindung.
Die Diagnostik erfolgt meist beim Augenarzt. Ist die Diabetes mellitus-Erkrankung bereits bekannt, wird der Augenarzt bei den geschilderten Symptomen sofort den Verdacht einer diabetischen Retinopathie haben. In einigen Fällen wissen die Betroffenen jedoch noch nichts von ihrer Zuckererkrankung. Die Diagnose wird erst gestellt, nachdem die Sehstörungen durch einen Augenarzt diagnostiziert wurden und dieser sie in Verbindung mit der Zuckerkrankheit bringt.
Vor der augenärztlichen Untersuchung erhalten die Patienten in der Regel Augentropfen, die die Pupillen weiten. Während der Augenspiegelung kann der Arzt die Netzhaut der Augen betrachten. Auch der Augeninnendruck wird gemessen, um andere Erkrankungen wie zum Beispiel den grünen Star ausschließen zu können.
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