22. Januar 2010
Wie Wissenschaftler in einer Studie festhielten, haben ältere Frauen, die unter Bluthochdruck leiden, ein erhöhtes Risiko an Demenz zu erkranken. Wenn der obere Wert des Blutdrucks, den man systolisch nennt, der untere heißt diastolisch, über 140 mmHg oder der untere mehr als 90 mmHg beträgt, so kann es innerhalb einiger Jahre von Verletzungen im Gehirn kommen.
Die Wissenschaftler berufen sich in ihrer Studie auf Daten, die die "Women's Health Initiative" (WHI) zusammengetragen hatte und dabei Frauen nach den Wechseljahren untersuchte. Bei diesen Untersuchungen wurde auch bei 1.400 Frauen das Gehirn mittels einer Magnetresonanztomografie (MRT) untersucht.
Man stellte später bei den Frauen, die ständig unter Bluthochdruck litten, auch besonders viele Schäden an der weißen Hirnsubstanz fest, was zu einer Demenz aber auch zu einem Schlaganfall führen kann. Jeder zweite Erwachsene in Deutschland hat erhöhten Blutdruck, das ein bekanntes Risiko für verschiedene weitere Erkrankungen ist, wie beispielsweise Gefäßerkrankungen, Nierenschwäche und Herzprobleme.
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