Die Asbestose ist eine schwerwiegende Lungenerkrankung, die durch den über die Atmung aufgenommenen Feinstaub von Asbest verursacht wird. Auch wenn Asbest heute verboten ist, haben immer noch viele Menschen unter der Staublungenkrankheit zu leiden.
Asbestose ist eine Krankheit der Lunge, eine sogenannte Pneumokoniose (Staublungenkrankheit). Die Asbestose entsteht durch eingeatmeten Asbeststaub. Seit September 2002 ist dies sogar eine anerkannte Berufskrankheit.
Asbestose ist sehr tückisch, da die ersten Folgen erst ungefähr nach 15-20 Jahren auftreten können. Dann kann es nämlich zu einer Lungenfibrose oder einer Verkalkung am Lungenfell kommen. Die Lungenfibrose ist eine Entzündung und eine langsame Versteifung des Lungengewebes. Es wird immer mehr Kraft benötigt um den Gasaustausch in der Lunge zu vollziehen. Die Fibrose ist eine fortschreitende Krankheit, die irgendwann zum Tode führt. Die häufigsten Symptome sind Atemnot, Reizhusten, zäher Auswurf, Müdigkeit und Anstieg der Atemfrequenz.
Wer ohne Schutz mit Asbest in Kontakt geraten sollte, sollte sich regelmäßig von einem Arzt untersuchen lassen, um Folgeschäden möglichst zu vermeiden oder zu verringern. Bei einer Lungenfunktionsprüfung, einem Röntgenbild der Lunge und einer Computertomographie kann jede unerwünschte Veränderung sofort entdeckt und vielleicht sogar erfolgreich behandelt werden. Nach ungefähr 20-40 Jahren kann sich die Asbestose auch zu Lungenkrebs entwickeln.
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