Alkoholabhängigkeit

Der Hang zum Alkoholismus hat physische, psychische und soziale Folgen

Die Alkoholabhängigkeit entwickelt sich in der Regel schleichend. Anzeichen dafür sind ein starkes Verlangen oder eine Art Zwang Alkohol zu trinken. Es können Entzugserscheinungen wie Schwitzen und Zittern nach Beendigung des Konsums auftreten.

Seitenansicht Mann hat Kopf in Hand gestützt, in anderer Hand Flasche mit Alkohol
man experiencing some problems with alcohol, conceptual shot © Yurok Aleksandrovich - www.fotolia.de

Eine Alkoholabhängigkeit ist im klassischen Sinn keine Krankheit, sondern eine Suchterkrankung. Das bedeutet unter anderem, dass die Alkoholabhängigkeit oder auch Alkoholsucht nicht ansteckend ist. Wissenschaftler fanden jedoch in den letzten Jahren heraus, dass die Tendenz zum Alkoholismus genetisch weitergegeben werden kann.

Merkmale und Typen

Die Alkoholabhängigkeit macht sich mit einigen Symptomen bemerkbar, die für den Laien jedoch nur schwer einzuordnen sind. Das erste Symptom ist, dass die Betroffenen beginnen,

  • heimlich zu trinken.
  • Oft wird schon am frühen Morgen mit dem Konsum von Alkohol begonnen,

da Alkoholiker ohne die ausreichende Zufuhr ihres Suchtmittels nicht in der Lage sind, ihrer Arbeit oder ihren Aufgaben nachzugehen.

  • Der Alkohol wird in vielen unterschiedlichen Geschäften eingekauft,

um keinen Verdacht zu erregen.

damit sie jederzeit ihre Sucht befriedigen können. Je nach Menge und Ausprägung lassen sich folgende Typen der Alkoholabhängigkeit unterscheiden:

Folgen

Für den Körper ist die Alkoholsucht eine enorme Belastung. Vor allem die Leber muss Höchstleistungen bringen, was zur Folge hat, dass die Leber erkrankt und teilweise abstirbt. Folge davon können

sein, das sind Leberentzündungen mit schwerem Verlauf.

Die schlimmste Folge der Abhängigkeit von Alkohol ist jedoch das

  • Korsakov-Syndrom,

bei dem das Hirn schwer geschädigt wird. Durch den jahrelangen Missbrauch von Alkohol sterben bestimmte Hirnareale ab. Dies hat zur Folge, dass schon sehr junge Menschen an der Alterskrankheit Demenz erkranken.

Behandlung

Gegen Alkoholabhängigkeit gibt es keine Medikamente, es hilft nur ein möglichst stationärer Entzug, bei dem die Entzugssymptome mit Medikamenten gelindert werden können.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen zur Alkoholabhängigkeit

Die fünf Typen der Alkoholabhängigkeit

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