24. Juni 2009
Von Viola Reinhardt
Schokolade ist einfach gut. Dank ihrer Inhaltsstoffe lassen sich damit problemlos die Stimmung und somit auch die Glücksgefühle anheben. Allerdings sollte man selbst etwas aufmerksam werden, wenn sich neben einem Heißhunger auch noch Wadenkrämpfe in der Nacht einstellen. Magnesium und dessen Mangel kann hier der auslösende Faktor sein.
Magnesium findet sich je nach Sorte in einer hohen Konzentration in der so heiß geliebten Schokolade. Überkommt einen in unregelmäßigen Abständen ein richtiger Heißhunger, dann reagiert der Körper nicht nur auf ein niedriges Serotonin, sondern vielmehr auf den bestehenden Mangel des für die Muskulatur zuständigen und wichtigen Mineralstoffes. Hier entsteht in den meisten Fällen die Kombination aus Gelüsten und schmerzenden Waden, da das Magnesium in den Muskeln fehlt und zu unangenehmen Krämpfen führt.
Ein besonders hohes Wadenkrampfrisiko besteht bei älteren Menschen, Frauen und auch Sportlern. Letzteres spüren die Krämpfe zumeist während dem Training, wenn sich starke Flüssigkeitsverluste einstellen. Fatal wirken sich diese Wadenkrämpfe beim Schwimmen aus, da ein kontrolliertes Schwimmen kaum möglich ist. Die Gefahr steigt hierbei bei sehr kalten Gewässern und wenn der Körper nicht erwärmt ist. Kommen beide Faktoren zusammen, dann sollte man lieber nur in Ufernähe schwimmen.
Generell sollte man auf eine ausreichende Versorgung mit dem Mineralstoff Magnesium achten und das nicht nur angesichts möglicher Wadenkrämpfe. Magnesium spielt auch für das Herz, die Organe und das Nervensystem eine wichtige Rolle, so dass auch hier eine erhöhte Aufmerksamkeit vorbeugend gegen zahlreiche Erkrankungen sein kann. Die Aufnahme des Magnesiums kann über mehrere Wege geschehen. Ob nur über eine geschickte Nahrungsmittelwahl, bestimmte Getränke oder auch durch ein Präparat hängt von der Stärke der vorhandenen Beschwerden ab.
Über die Nahrung kann man am einfachsten den Mineralstoff aufnehmen. Magnesium findet sich unter anderem in Sonnenblumenkernen, Mandeln, Zartbitterschokolade, Garnelen, Hähnchen, Schweinefleisch, zahlreichen Gemüsesorten, sowie in Vollmilch oder Emmentaler Käse. Leider kann man nur mit geringen Portionen dieser Nahrungsmittel den Mangel nicht gänzlich vermeiden, allerdings durch die gleichzeitige Kombination. Auch Mineralwasser mit Magnesium stellt die Versorgung des Körpers sicher und ist zudem kalorienarm.
Für alle, die sehr oft unter den nächtlichen Wadenkrämpfen leiden, kann es dagegen sehr sinnvoll sein ein hochwertiges Magnesium-Präparat im Haus zu haben. Rund 300 bis 400mg Magnesium sind hier die Tagesbasis, was durch Krankheiten oder auch einer unausgewogenen Nahrungsaufnahme sehr oft nicht erreicht wird. Präparate, wie etwa Biolectra aus der Apotheke, können hier eine rasche Soforthilfe sein und auch bei einer regelmäßigen Einnahme den Mangel an Magnesium beheben. Heißhunger und Wadenkrämpfe eingeschlossen.
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