Low-Fat-Diät

Fettreduzierte Ernährung

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  • von Paradisi-Redaktion
Füße auf einer weißen, digitalen Waage
feet on white scale © fred goldstein - www.fotolia.de

Wenn Sie sich für die Low-Fat-Diät entscheiden, dann stellen Sie Ihre Ernährung auf stark fettreduzierte Kost um. Dies ist jedoch nicht ungefährlich, deshalb sollte man sich erst nach eingehenden Überlegungen für diese Diätform entscheiden.

Bei einer Low-Fat-Diät (zu Deutsch: Wenig-Fett-Diät), handelt es sich um eine Diät, die darauf abzielt, den Anteil an Fett in der Nahrung zu drosseln. Eiweiß und Kohlenhydrate enthalten, bei gleicher Menge, weniger Kalorien als Fett.

Das Ziel: Reduzierung der Energiezufuhr

Ziel ist nicht eine Verringerung der Menge, die jeden Tag gegessen wird, sondern die Verringerung der Energiezufuhr. Die Zufuhr an Energie ist einer der maßgeblichen Faktoren für das Gewicht. Aus diesem Grund werden eigentlich immer Kalorientabellen angelegt, in denen der Betroffene seine täglichen Nahrungsmittel, deren Menge und die darin enthaltene Energie auflisten kann, um seine Fettzufuhr zu überblicken.

Eine vernünftige Ernährung sollte höchstens einen Fettanteil von 80 Gramm pro Tag aufweisen. Die meisten Menschen in den Industrieländern haben einen weitaus höheren Fettanteil in ihrer täglichen Nahrung.

Dies ist eine Ursache für Zivilisationskrankheiten, wie etwa Übergewicht oder Diabetes.

Sonderform: Pritkin-Diät

Die Pritkin-Diät gilt als Sonderform der Low-Fat-Diät. Sie wurde in den 50er Jahren entwickelt, um ein Zuviel an Cholesterin in den Arterien zu verhindern. Es gilt, so wenig Fett wie möglich zu sich zu nehmen. Die Ernährung sollte stattdessen zu 80 Prozent aus

bestehen. Zusätzlich sind

erlaubt. Unterteilt wird in die drei Rezepttypen Feinschmecker, Singles und Familien.

Kritik an der Low-Fat-Diät

Low-Fat-Diäten werden allerdings von Wissenschaftlern oft kritisiert, da der Körper eine gesunde Zufuhr an Fett braucht. Über eine lange Zeit kein Fett zu sich zu nehmen führt zu einer Mangelernährung, die irgendwann körperliche Schäden verursacht.

Außerdem fördert diese Diät auch "Fressattacken", die das Erreichte wieder relativieren.

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