12. März 2008
Von K. Schumann
Beim Basenfasten wird über einen bestimmten Zeitraum auf säurebildende Nahrungsmittel verzichtet, um den Körper zu entlasten und ihm somit eine Chance zu geben, seinen Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht zu bringen.

Im Idealfall sollte eine ausgeglichene Ernährung zu 80% aus basischen Lebensmitteln bestehen, Säurebildner sollten nur 20% darstellen. Die Realität sieht leider oft genau gegenteilig aus.
Zu den säurebildenden Lebensmitteln zählen unter anderem Fleisch, Wurst, die meisten Käsesorten, Zucker und zuckerhaltige Nahrungsmittel, Weißmehlprodukte (Brötchen, Nudeln), polierter Reis, Kaffee, schwarzer Tee und alkoholische sowie kohlensäurehaltige Getränke.
Basenlieferanten sind Kartoffeln, Gemüse, Obst und Trockenfrüchte, Rohmilch, Sahne, stille Mineralwässer und Kräuter.
Der Körper benötigt Säuren zur Energiegewinnung, doch überwiegen Säuren in der Ernährung ist eine Ausscheidung nicht mehr möglich. Zur Neutralisierung der im Körper verbleibenden Säuren sind die Basen nötig. Zunächst bedient sich der Körper der im Blut vorkommenden basisch wirkenden Mineralien wie z.B. Kalzium, Magnesium oder Kalium. Sind diese aufgebraucht müssen körpereigene Reserven wie z.B. Knochen, Zähne, Muskeln angebrochen werden, auch das Immunsystem leidet darunter. Dies kann zu vielen Krankheiten wie z.B. Migräne, Osteoporose, Karies, Allergien etc. führen.
Doch auch wenn keine Erkrankung vorliegt, sollte dem Körper die Chance gegeben werden, die Gewebe und den Stoffwechsel zu entlasten und sich zu regenerieren. In diesem Fall bietet das Basenfasten eine gute Grundlage:
Für eine Woche sollte komplett auf Säurebildner verzichtet werden. Die basischen Lebensmittel hingegen können nach Herzenslust gegessen werden.
Während der Fastenzeit ist es wichtig täglich 2-3 Liter zu trinken, um dem Körper die Möglichkeit zu geben anfallende Giftstoffe auszuschwemmen. Hierfür eignet sich vor allem hochwertiges Quellwasser. Vermieden werden sollte auf jeden Fall kohlensäurehaltiges Wasser.
Zur Unterstützung der Entgiftung kann auch ein Tee aus basischen Kräutern, die die Ausscheidung fördern wie z.B. Brennnessel, Erdrauch, Ackerschachtelhalm und Löwenzahn getrunken werden.
Eine schöne Ergänzung zum Basenfasten bietet ein basisches Bad. Hierzu fügt man dem Badewasser einfach ein basisches Badesalz oder das alt bekannte Speisenatron hinzu. Ideal ist eine Wassertemperatur von 36-38°C und eine Badedauer von 30-60 Minuten.
Nach der Fastenzeit sollten Sie Ihrem Körper Zeit geben sich nach und nach wieder an die normale Kost zu gewöhnen. Versuchen Sie auch nach der Kur wöchentlich einen säurefreien Tag einzulegen, um Ihren Körper regelmäßig die Möglichkeit zu geben seine Schlacken los zu werden.
Basen-Säure Kur habe an mir selbst ausprobiert , mit grossem Erfolg , tollen Ergebnissen und bin seitdem schlank und gesund den je geworden. E...
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