8. November 2011
Bei der Ballaststoff-Diät werden vor allem Lebensmittel mit einem hohen Anteil an Ballaststoffen (also unverdauliche Faserstoffe) verwendet. Das Prinzip dieser Diät besagt, dass Ballaststoffe das im Darm befindliche Fett binden und es unverdaut ausscheiden, bevor es in den Blutkreislauf gelangt. Nicht jedes Nahrungsmittel eignet sich für die Ballaststoff-Diät.
Ballaststoffreiche Lebensmittel müssen im Allgemeinen länger gekaut werden. Durch das längere Kauen wird insgesamt weniger Nahrung aufgenommen, da das Sättigungsgefühl einsetzt, bevor man große Mengen verspeist hat. Außerdem quellen die meisten ballaststoffreichen Lebensmittel bereits im Magen auf, dies wirkt sich wiederum positiv auf das Sättigungsgefühl aus. Der Hunger wird auf diese Weise gebremst. Durch den Verzehr von ballaststoffreichen Nahrungsmitteln bleibt auch das Sättigungsgefühl länger erhalten, man fühlt sich also länger satt und isst insgesamt weniger. Zudem sind Ballaststoffe gesund für den Darm und die Verdauung. Die Eigenbewegungen des Darms werden angeregt, die Verdauung klappt besser. Schadstoffe werden gebunden, der Körper wird gleichzeitig auch bis zu einem gewissen Grad entgiftet.
Um den Erfolg der Ballaststoff-Diät zu garantieren, ist eine kluge Auswahl der Lebensmittel unerlässlich. Besonders gut eignen sich Leinsamen, Hafer- und Weizenkleie und Flohsamen, da sie als besonders ballaststoffreich gelten. Aber auch brauner Reis, Vollkornbrot, verschiedene Getreideprodukte, Hülsenfrüchte, Trockenfrüchte und viele Obst- und Gemüsesorten gehören zum Speiseplan bei einer Ballaststoff-Diät.
Weißer Reis, weißes Mehl, Zucker, Fruchtsäfte und Dosengemüse sollten unbedingt vermieden werden. Diese Lebensmittel enthalten viel weniger bis gar keine gesunden Ballaststoffe und tragen auch nicht dazu bei, dass die Verdauung besser funktioniert.
Wer eine Ballaststoff-Diät macht sollte jeden Bissen gut einspeicheln und kauen. Nur so können die Lebensmittel vom Körper gut verwertet werden. Beim sorgfältigen Kauen entstehen Enzyme, die die Bestandteile der Nahrungsmittel aufspalten können. Auch das Sättigungsgefühl wird positiv beeinflusst.
Außerdem sollte man während einer Ballaststoff-Diät viel trinken, damit die Ballaststoffe gut quellen können. Trinkt man zu wenig, riskiert man eine schmerzhafte und mitunter gefährliche Verstopfung. Am besten trinkt man noch mehr als sonst, mindestens drei Liter pro Tag. Wasser, ungesüßte Kräutertees und stark gespritzte Gemüsesäfte eignen sich wunderbar für eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
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26.12.11 | |
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