25. Mai 2010
Die Prostata kann von verschiedenen Erkrankungen betroffen werden. Dazu gehören die Prostatavergrößerung und Prostatakrebs.
Eine der häufigsten Beeinträchtigungen der Vorsteherdrüse ist die Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie), die vor allem bei älteren Männern vorkommt. Dabei handelt es sich um eine gutartige Vergrößerung der Drüse durch die Vermehrung der Zellen. Zu den Symptomen der Prostatahyperplasie, die mittlerweile als Volkskrankheit gilt, gehört häufiges und schmerzhaftes Wasserlassen. Im schlimmsten Fall kann es zu einer Behinderung der Blasenentleerung kommen, was zu einem lebensgefährlichen Rückstau in die Nieren führt. Als Behandlung kommen bestimmte Medikamente oder ein operativer Eingriff in Betracht.
Eine häufig auftretende Erkrankung der Prostata ist die Prostatitis (Prostataentzündung). Dabei treten Beschwerden wie häufiger Harndrang, Brennen und Schmerzen beim Wasserlassen, Schmerzen während und nach einer Ejakulation und Harnabflussstörungen auf. Auslöser dieser unangenehmen Entzündung sind zumeist Bakterien. Daher setzt man in der Regel Antibiotika zur Behandlung ein.
Die schwerste und gefährlichste Prostataerkrankung ist das Prostatakarzinom (Prostatakrebs). Dabei handelt es sich um eine bösartige Tumorerkrankung, die vom Drüsengewebe der Prostata ausgeht. Nach Lungen- und Darmkrebs ist Prostatakrebs die dritthäufigste tödliche Krebskrankheit. Im fortgeschrittenen Stadium kommt es zu Beschwerden wie Gewichtsverlust, Blasenentleerungsstörungen, Blutarmut und Knochenschmerzen. Darüber hinaus droht die Bildung von Metastasen. Als Therapie ist eine Operation erforderlich.
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