Meniskus

Faserknorpel im Kniegelenk

Der Meniskus ist ein scheibenförmiger Faserknorpel im Knie und vermindert die Reibung im Kniegelenk. Es wird zwischen dem inneren und dem äußeren Meniskus unterschieden.

Zeichnung Kniegelenk, weißer Hintergrund
knie © axel kock - www.fotolia.de

Einteilung der Kategorie Meniskus

Der Meniskus ist ein scheibenförmiger Knorpel im Kniegelenk des Menschen. Der Meniskus befindet sich zwischen dem Oberschenkel- und dem Schienbeinknochen.

Ohne das Verbindungsstück, den Meniskus, würden die beiden Knochen nicht aufeinander passen und eine Bewegung wäre nur unzureichend möglich. Der Meniskus ist sozusagen ein Puffer zwischen den beiden Knochen.

Aufbau und Funktion

Der Meniskus besteht aus zwei Scheiben, dem

  • Innen- und dem
  • Außenmeniskus

Zusätzlich zur Pufferfunktion hat der Meniskus auch die Aufgabe, die Gelenkschmiere zu verteilen, so dass die Gelenke nicht aufeinander reiben. Innen- und Außenmeniskus werden in der Mitte durch die Kreuzbänder geteilt. So lange man keine Schmerzen im Kniebereich hat, spürt man den Meniskus nicht.

Meniskusschäden

Meniskusverletzungen ziehen sich meist Sportler oder Menschen zu, die ihre Knie sehr belasten (zum Beispiel Fliesenleger). Auch gibt es angeborene Fehlbildungen. Man unterscheidet

Meniskusquetschung

Eine eher harmlose Erkrankung ist die Meniskusquetschung, die ohne Operation durch Ruhigstellung folgenlos ausheilt. Im Laufe der Jahre und je nach Beanspruchung der Menisken kann auch eine Verschleißerkrankung die Folge sein.

Junge Menschen mit Meniskusproblemen werden meist operiert, um die volle Funktionsfähigkeit wiederherzustellen. Es wird jedoch vermieden, den Meniskus vollständig zu entfernen, da dies die Gefahr einer Arthrose birgt.

Untersuchungen

Der Meniskus wird mit der so genannten

dargestellt.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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