Jungfernhäutchen
Das Hymen schließt bei der Frau die Vaginalöffnung mehr oder weniger stark ab
Das Jungfernhäutchen ist eine Schleimhautfalte die den Scheideneingang bei dem Mädchen verschließt und die erst kurz vor der Geburt gebildet wird. Die Größe und Form der Membran zum Beispiel ein Ring oder Bänder variiert von Frau zu Frau sehr stark.
Das Jungfernhäutchen befindet sich in der weiblichen Scheide und wird auch oft Hymen genannt. Es handelt sich hierbei um eine Falte am Scheideneingang, die eine Öffnung für das Menstruationsblut hat. Meist reißt dieses Jungfernhäutchen beim ersten Geschlechtsverkehr, den die junge Frau hat. Dies ist jedoch nicht immer der Fall. Das Jungfernhäutchen kann auch bereits zuvor beim Sport gerissen sein. Je nach Stärke des Jungfernhäutchens kann dies auch erst beim dritten oder vierten Geschlechtsverkehr reißen. In seltenen Fällen muss eine operative Entfernung erfolgen, da die Frau sonst immer Schmerzen beim Geschlechtsverkehr hätte. Reißt das Jungfernhäutchen, kommt es meist zu einer leichten Blutung. In einigen Kulturen ist das Jungfernhäutchen ein wichtiges Zeichen für die Jungfräulichkeit einer Frau. Nach der Hochzeitsnacht wird dann das blutige Laken als Zeichen hinausgehängt. Auch wenn das Jungfernhäutchen eben kein Beweis für die Jungfräulichkeit ist, erfolgt in diesen Kulturen oftmals ein operativer Wiederaufbau des Jungfernhäutchens, so dass es beim ersten Geschlechtsverkehr mit einem Mann wieder reißen kann.
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