Eileiter
Verbindet Eierstock und Gebärmutter
Der Eileiter führt vom Eierstock zur Gebärmutter. Er ist ein ca. 20 cm langer Gewebsschlauch mit wenigen Millimeter Durchmesser.
Der Eileiter ist ein weibliches Geschlechtsorgan. Gesunde Frauen haben zwei Eileiter jeweils rechts und links an der Gebärmutter. Der Eileiter nimmt die Eier auf, die der Eierstock abgibt. Im Eileiter erfolgt die Befruchtung der Eizelle mit den Spermien des Mannes. Mit Hilfe von Flimmerhärchen transportiert der Eileiter dann das befruchtete oder unbefruchtete Ei zur Gebärmutter. Nistet sich das befruchtete Ei nicht in der Gebärmutter sondern im Eileiter ein, entsteht die so genannte Eileiterschwangerschaft. Eine Austragung des Embryos im Eileiter ist nicht möglich. Oftmals stößt der Körper das Ei ohne weiteres Zutun ab, anderenfalls muss ein operativer Eingriff erfolgen. Kommen Krankheitserreger in den Eileiter, führt dies zu einer Eileiterentzündung. Eine Eileiterentzündung muss nicht immer Beschwerden verursachen. Sie kann jedoch auch zu Unterbauchbeschwerden, Übelkeit oder Blasenbeschwerden führen. Der Gynäkologe behandelt diese Erkrankung meist mit Antibiotikum. Die schnellstmögliche Behandlung einer Eileiterentzündung ist sehr wichtig, da es sonst zu bleibenden Schäden an den Eileitern kommen kann. Folgeschäden sind oftmals das Verkleben der Eileiter, so dass das befruchtete Ei nicht mehr in die Gebärmutter gelangen kann und eine Schwangerschaft nicht mehr möglich ist. Zusätzlich besteht auch das Risiko einer Eileiterschwangerschaft.
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