7. Oktober 2009
Familien haben es oft schwer bei der Wohnungssuche, denn viele Vermieter möchten keine Kinder in ihrem Haus wohnen haben. Je mehr Kinder einziehen sollen, desto komplizierter kann die Suche nach einer geeigneten Wohnung werden.
Daher lohnt es sich, frühzeitig mit der Suche zu beginnen, viele verschiedene Vermieter zu kontaktieren oder auch selbst eine Annonce in der Zeitung aufzugeben.
Zunächst ist es sinnvoll, sich klar zu machen, warum Familien oft unerwünscht sind. Kinder sind lauter als erwachsende Mieter, sie spielen, schreien und streiten. Vermieter befürchten, dass Nachbarn sich von dem Lärm gestört fühlen und es zu Beschwerden und Streitereien in der Hausgemeinschaft kommt. Ein zweiter Grund ist, dass eine Wohnung durch Kinder stärker strapaziert wird und es zu Schäden am Eigentum des Vermieters kommen kann.
Familien mit einem oder mehreren Kindern sollten sich bei der Wohnungssuche aber dennoch nicht zu schnell entmutigen lassen. Ein erster Schritt könnte ein Blick in die Immobilienanzeigen der regionalen Tageszeitung sein. Große Wohnungen mit mehreren Zimmern stehen oft frei, da es immer mehr Single-Haushalte gibt, die weniger Zimmer benötigen. Bei der ersten Kontaktaufnahme mit dem Vermieter sollte nicht verschwiegen werden, dass Kinder mit einziehen sollen. Zugleich sollte aber auch erwähnt werden, ob ein regelmäßiges Einkommen vorhanden ist.
Manchmal lohnt es sich auch, eine eigene Anzeige in die Zeitung zu setzen. "Nette Familie sucht..." spricht garantiert nur Vermieter an, die mit Kindern keine Probleme haben. Die erste Hürde ist damit also schon genommen.
Bessere Chancen als in der Stadt haben Familien am Stadtrand oder auf dem Lande. Hier sind die Mieten meist günstiger und die Häuser liegen nicht so dicht beieinander. Allerdings sollte auf dem Land darauf geachtet werden, dass Kindergärten und Schulen in erreichbarer Nähe liegen.
Gute Aussichten auf eine geeignete Wohnung haben Familien bei Wohnungsbaugenossenschaften. Neubausiedlungen mit Spielplätzen im Innenhof, Mehrgenerationenwohnen und kinderfreundliche Hausordnungen weisen auf einen Vermieter hin, der sich über Familien freut. Die familienfreundlichen Siedlungen verfügen meist über eine gute Infrastruktur, die Eltern und Kindern gerecht wird. Auch mit der Nachbarschaft gibt es seltener Probleme, da hier viele Familien zuhause sind. Wohnungsbaugenossenschaften und Wohnungsbaugesellschaften bieten zudem die Möglichkeit, sich für eine Wohnung vormerken zu lassen.
Hier ist Platz für Ihre Meinung zu diesem Artikel.
Lesermeinung schreiben |
02.02.12 | |
![]() | WOHNUNGSSUCHE |
13.03.11 | |
![]() | WOHNUNGSSUCHE |
24.02.11 | |
![]() | WOHNUNGSSUCHE |
07.11.10 | |
![]() | WOHNUNGSSUCHE |
23.07.10 | |
![]() | WOHNUNGSSUCHE |
Stellen Sie eine Frage oder lesen Sie mehr im Wohnungssuche Forum

