Parkett glänzt auch in Küche und Bad

Ansicht von oben: mit Wasser gefüllte Badewanne in modernem Badezimmer
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  • von Paradisi-Redaktion

Häufig wird in Küche und Bad auf geflieste Böden zurückgegriffen, da Parkett den Ruf hat, sich nicht für feuchte und stark beanspruchte Räume zu nutzen. Das stimmt jedoch nicht ganz.

Parkett in der Wohnküche

Holzböden wie Parkett sind angenehm natürlich und wirken wohnlicher als kühle Fliesen. Und auch im stark beanspruchten Küchenbereich müssen Holzfans und Heimwerker darauf nicht verzichten. Gerade in Wohnküchen und offenen Küchen wirkt ein durchgehender Parkett- oder Dielenboden sehr stilvoll. So frieren auch die Füße nicht, wenn man morgens barfuß vor der Kaffeemaschine steht.

Für den Küchenboden eignen sich insbesondere Harthölzer wie Eiche oder Nussbaum, die recht unempfindlich auf Nässe und Kratzer reagieren. Wenn sich trotzdem über die Jahre kleine Macken auf dem Bodenbelag sammeln, muss auch nicht komplett renoviert werden: der Boden kann abgeschliffen und neu versiegelt werden - dann ist er wie neu. Daher ist es ratsam, egal ob bei Massiv- und Mehrschichtparkett, einen ausreichend dicken Boden zu verlegen, wenn man viele Jahre Freude an seinem Boden haben möchte.

Parkett im Badezimmer

Gerade für den Barfußbereich Badezimmer sind Parkettböden besonders angenehm, die Bedenken aber auch besonders groß. Wie viel Feuchtigkeit verträgt ein Holzboden?

Die Antwort ist schlicht: mehr, als man gemeinhin annimmt. Man denke an Bootsstege oder ein Schiffsdeck. Die Hölzer, die hierfür verwendet werden, sind oft Merbau, Jatoba, Doussie oder Teak. Da bei Tropenhölzern allerdings oft eher abgeholzte Regenwälder als gewissenhafte Forstwirtschaft bedeuten, sind einheimische Alternativen die bessere Wahl. Farblich ist die dunkle Räuchereiche im Bad oft sehr schön.

Im einem gut belüfteten Badezimmer ist die Luftfeuchtigkeit die meiste Zeit über ähnlich wie in einem Wohnraum, wobei sie nach dem Duschen rapide ansteigt. Das ist für den Boden nicht weiter schädlich. Temperaturen knapp über 20 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von bis zu 70 Prozent sind Parkettböden im Bad kein Problem. Kleine Pfützen sollten jedoch schnell aufgewischt werden.

Parkett im Bad wird am besten flächig mit dem Untergrund verklebt, fachgerecht abgedichtet und versiegelt.

Spuren und Macken

Was wohnlich ist, ist nicht perfekt - das gilt auch für Holzböden. Die Patina von Böden, die lange Zeit in Gebrauch waren, gefällt den meisten Menschen sehr gut. Der Boden bekommt seinen ganz eigenen Charakter. Rustikale Parkettvarianten mit einer starken Musterung im Holz verzeihen ohnehin einige Flecken und Macken - diese fallen gar nicht auf.

Soll es immer schön und glatt wirken, ist eine sorgfältige Pflege des Parketts angesagt. Beschädigte Stellen können ausgebessert und mit einer neuen Ölschicht versehen werden.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: modern bathroom with a tub (3D rendering) © victor zastol'skiy - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom

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