6. Oktober 2007
Schon lange ist der Fernseher nicht mehr aus unseren Haushalten wegzudenken. Der über Jahrzehnte genutzte Röhrenfernseher wird immer mehr von nachrückenden, hochmodernen Modellen und Techniken verdrängt.
LCD- und Plasmafernseher haben den Markt erobert und verdrängen die älteren Modelle nach und nach aus den Fachgeschäften. Sie weisen sich optisch durch einen durch ihre Technik gegebenen Flachbildschirm aus, was nicht nur den Transport vereinfacht und die Stellmöglichkeit optimiert, sondern auch ein eleganteres Äußeres aufweist.
Die verschiedenen Modelle basieren auf den Techniken LCD und Plasma. LCD steht für das englische "liquid crystal display", und ist somit ein Flüssigkristallbildschirm. Die Nutzung der Flüssigkristalle in diesem Bereich kam Anfang der 70er Jahre auf den Markt. Hier wirken die Kristalle auf die Polarisation – also die Ausrichtung der Schwingungsebenen von Wellen – von Licht ein und erzeugen so die Abbildung auf dem Bildschirm. Das Ergebnis ist ein flimmerfreies und scharfes Bild, das frei von Verzerrungen ist. Weiterhin nutzen diese Bildschirme weniger Strom als die konventionellen Geräte und sind weitgehend strahlungsarm. Als nachteilig erwiesen sich lange Zeit ein eher schwacher Kontrast, lange Schaltzeiten und ein geringerer Schwarz-Weiß-Wert, was aber bei neueren Modellen optimiert wurde.
Bei Plasmabildschirmen wird Licht durch Leuchtstoffe erzeugt. Diese werden von ionisiertem Gas, dem Plasma, angeregt – daher der Name. Diese Methode wurde erstmals in den 60er Jahren entwickelt und zunächst industriell im Bereich der Großrechner eingesetzt, später im Bereich der portablen Laptops. Die Unterhaltungsindustrie entdeckte die Technik der Farb-Plasmabildschirme Anfang der 90er, allerdings dauerte es einige Jahre, bis sich diese Art der Fernseher auf dem Markt etablieren konnte.
Sie weist sich durch eine hohe Helligkeit und Resistenz gegen störende Strahlung aus. Zudem ist das Bild flimmerfrei. Doch auch hier existieren Nachteile: die Leuchtmittel, mit denen die Geräte arbeiten, haben eine nur begrenzte Lebensdauer. Zudem ist der Stromverbrauch höher und das Gerät besitzt ein hohes Maß an Wärmeabgabe.
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