Das Badezimmer richtig abdichten

Einsicht modernes Badezimmer
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  • von Paradisi-Redaktion

Möchten Sie Ihr Badezimmer selbst renovieren? Dann ist einiges zu tun. Neben Sanitär- und Fliesenarbeiten müssen Sie möglicherweise auch tapezieren und streichen und elektrische Leitungen neu verlegen. Bei all dem Aufwand vergisst man leider schnell die wichtigen Details: Denn ein Badezimmer ist erst dann richtig funktionsfähig, wenn die entsprechenden Kanten und Überläufe auch gut abgedichtet sind.

Sind zum Beispiel die Badewanne oder Duschwanne nicht gegen die Wand abgedichtet, so kann Tag für Tag ein kleiner Teil des überlaufenden Wassers hinter die Wanne geraten. Bald kann es dort nicht mehr abtrocknen, und die Bildung von Schimmelpilzen lässt nicht lange auf sich warten. Darüber hinaus ist es sogar sehr wahrscheinlich, dass das ausfließende Wasser in das darunter liegende Stockwerk gelangt und auch dort im Mauerwerk größere Schäden anrichtet.

Was sich zuerst nur als ein Ablösen der Tapete bemerkbar macht, offenbart schnell das Ausmaß der Zerstörung; nicht selten müssen ganze Wandstücke abgeschlagen und saniert werden.

Vorbeugungsarbeiten

Dem können Sie relativ einfach vorbeugen, indem Sie gute und fachmännische Silikonfugen zum Abdichten ziehen. Diese Fugen sollten überall dort angebracht werden, wo mit Wasser gearbeitet wird und Wasser in Richtung Wand überfließen kann.

Denken Sie dabei nicht nur an die alltägliche Nutzung, sondern auch an die Situation, wenn Sie das Bad reinigen. Die wichtigsten Überlaufkanten sind: Das rückwärtige WC, die rückwärtigen Waschbecken, die Stoßkanten von Badewanne mit der Wand und die Stoßkanten der Duschwanne und der Duschkabine mit der Wand.

Sollten Sie geflieste Vorsprünge und Simse im Badezimmer haben, so überprüfen Sie auch diese Stoßkanten auf Verarbeitung.

Tipps für eine saubere Arbeit

Eine Silikonfuge sauber zu ziehen erfordert ein bisschen Übung. Deswegen kann es nichts schaden, wenn Sie sich zuerst an einem nicht benötigten Probestück gründlich einarbeiten. Übrigens: Wenn sie durchsichtiges Silikon verwenden, dann fallen mögliche Unebenheiten optisch etwas weniger ins Auge.

Wichtig ist es beim Arbeiten, dass Sie die Fuge an einem Stück durchziehen. Drücken Sie am Beginn nicht zu große Mengen Silikon auf die Arbeitsfläche. Die Fuge muss bereits beim Ausbringen gut sitzen, da sich ausgehärtetes Silikon nicht mehr nachbearbeiten lässt. Sollte Ihnen eine Fuge gründlich misslingen, so vermeiden Sie es, mit Hilfsmitteln daran zu reiben.

Warten Sie, bis die Fuge ausgehärtet ist, dann können Sie sie ganz einfach mit dem Teppichmesser heraus schneiden und einen zweiten Versuch starten.

Grundinformationen und Tipps fürs Badezimmer

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  • Bildnachweis: Badezimmer © dazarter - www.fotolia.de

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Paradisi-Redaktion - Artikel vom

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