Verschiedene Arten und Bauformen von Waschbecken

Lächelnder Installateur an Waschbecken
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  • von Paradisi-Redaktion

Einheitsdesign ade – bei der Wahl des richtigen Waschbeckens haben die Kunden heute die Qual der Wahl. Verschiedenste Bauformen, Materialien und Farben ermöglichen eine sehr individuelle Gestaltung. Erlaubt ist, was gefällt und natürlich was ins eigene Budget passt.

Das Waschbecken ist gemeinhin ein Gegenstand, über den man – wenn nicht gerade ein Innenausbau stattfindet – kaum nachdenkt. Als einer der funktionalsten Gebrauchsgegenstände einer Wohnung ist es hierzulande ein fester Bestandteil eines jeden Badezimmers.

Was heute so selbstverständlich ist, nämlich fließendes und selbstverständlich auch sauber ablaufendes Wasser zur Körperpflege, war noch vor einigen Jahrzehnten eine kleine Besonderheit. Denn bis in die 1940er Jahre war fließendes Wasser gerade im ländlichen Raum kaum vorhanden, vielmehr dienten oft Emailleschüsseln als Waschbecken.

Heute ist an solche spartanischen Möglichkeiten zur Körperpflege allerdings kaum noch zu denken. Die modernen Waschbecken, mitunter auch als Waschtische bezeichnet, kombinieren Funktionalität mit Design, das Aussehen ist da ebenso wichtig wie die Gebrauchsanforderungen.

Handwaschbecken

Während alle Waschbecken einem gemeinsamen Zweck dienen, können sie sich vor allem in der Bauform doch erheblich unterscheiden. Gerade in kleineren Bädern findet man häufig kleinere Handwaschbecken als Einzelwaschtische vor. Diese werden zumeist frei schwebend mittels langer Dübel an der Wand festgemacht.

Natürlich muss die Mischbatterie mit Warm- und Kaltwasserzulauf angeschlossen werden, der Ablauf erfolgt über das Abwasserrohr. Um gerade dieses Abwasserrohr zu verkleiden, können bei einigen Modellen von Handwaschbecken Möbelstücke unter dem Waschbecken installiert werden.

Unterbaufähige Waschbecken

Diesen Schritt überspringt man, wenn man sich gleich für ein unterbaufähiges Waschbecken entscheidet. Im Fachhandel findet man da meist das passende Möbelstück dazu, welches sich scheinbar nahtlos unter das Waschbecken montieren lässt. So sieht die Waschkombination von Becken und Unterbaumöbel aus "wie aus einem Guss".

Natürlich sind solche Waschtische auch als Doppelausführungen erhältlich, derlei Modelle machen vor allem bei größeren Familien Sinn. Wer bereits die Badezimmermöbel gekauft hat, kann sich für ein Aufsatzwaschbecken entscheiden. Dieses wird als Schale auf das Möbelstück aufgesetzt und dort verankert.

Anders als bei normalen Handwaschbecken ist dabei eine Installation in der Wand nicht vorgesehen, es ist also auf eine hinreichende Stabilität des Möbelstücks zu achten.

Einbauwaschbecken

Den größten Spielraum für eine individuelle Gestaltung des Badezimmers gewähren die Einbauwaschbecken. Diese setzen eine größere "Arbeitsplatte" voraus, wie sie in Einbauküchen üblich sind. Dort wird eine hinreichend große Aussparung für das Waschbecken ausgesägt und das Becken dann einfach eingesetzt und verankert.

Materialien, aus denen Waschbecken gefertigt werden

Umfangreiche Möglichkeiten zur individuellen Gestaltung bieten die verschiedenen Materialien. Die Klassiker sind natürlich Keramik und Emaille, diese Materialien sind leicht zu reinigen und robust. Häufig findet jedoch auch schon Acryl Verwendung bei der Produktion von Waschbecken, dieses Material ist oft deutlich günstiger.

Mit Acryl und anderen Kunststoffen kann man oft eine schöne und individuelle Farbgestaltung im Bad erreichen. Eher Randerscheinungen in deutschen Badezimmern sind Waschbecken aus Glas, Beton oder Edelstahl, selbst behandeltes Holz muss mitunter als Waschbecken herhalten.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Plumber working on sink smiling © Monkey Business - www.fotolia.de

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