Weihnachtsmarkt - Was gibt es zu entdecken und welche Weihnachtsmärkte sind einen Besuch wert?

Mit dem Beginn der Adventszeit öffnet auch der alljährliche Weihnachtsmarkt wieder. Für einige Wochen – oder teils nur an bestimmten Wochenenden – können dessen Besucher in die richtige Weihnachtsstimmung kommen und sich zu einem Glühwein treffen, Geschenke kaufen oder sich in Sachen Deko inspirieren lassen. Für Jung und Alt gibt es zahlreiche Angebote. Lesen Sie, was es auf einem Weihnachtsmarkt zu entdecken gibt und holen Sie sich einige Ausflugstipps.

Infos und Tipps rund um den Weihnachtsmarkt

Was ist ein Weihnachtsmarkt und wie ist er aufgebaut?

Regional gibt es je nach lokaler Tradition verschiedene Bezeichnungen für einen Weihnachtsmarkt. So findet man diesen auch als Adventsmarkt bzw. Adventmarkt oder auch Christkindlesmarkt bzw. Christkindlemarkt, Christkindlmarkt oder Christkindchesmarkt.

Hinzu kommen regional Namenszusätze oder auch Eigennamen. Es handelt sich um einen Markt, der im Advent und teilweise auch noch in den Tagen nach Weihnachten geöffnet ist und mit Geschenkideen, Handwerk und kulinarischen Leckereien lockt.

Das Angebot der Weihnachtsmarktaussteller ist vielfältig. Natürlich gibt es regionale Unterschiede; typisch sind jedoch etwa

  • Kunsthandwerk zur Dekoration
  • Fressbuden mit Glühwein, gebrannten Mandeln, Reibekuchen, Grillwaren und Co.
  • Fahrgeschäfte und
  • Musik

Besonders Weihnachtsartikel und Deko für die winterliche Gemütlichkeit sind hier zu finden. So gibt es beispielsweise Kerzen, Schaffelle, Hausschuhe, Mützen, Handschuhe, Wollsocken, Adventskränze, Christbaumschmuck, Krippen und Vieles mehr.

Viele Besucher nutzen die Weihnachtsmärkte, um ihr Zuhause zu dekorieren und ein paar Weihnachtseinkäufe zu erledigen. Andere wiederum treffen sich einfach auf einen Glühwein.

Wann und wie lange öffnet ein Weihnachtsmarkt?

Öffnungszeiten und -dauer variieren. Ein Weihnachtsmarkt kann bereits vor Start der Adventszeit öffnen; in der Regel beginnt die Saison der Märkte allerdings mit dem ersten Adventswochenende.

Die Märkte können nur an den Wochenenden oder an (bestimmten) Adventswochenenden geöffnet sein. Viele jedoch können auch unter der Woche besucht werden.

Mit dem Ende der Advents- oder Weihnachtszeit schließen die meisten Märkte. Teilweise gibt es aber auch verlängerte Öffnungszeiten bis zu oder nach Silvester.

Tipps zum Besuch und berühmte Vertreter – Welche Weihnachtsmärkte muss man gesehen haben?

Der Besuch eines Weihnachtsmarkts kann je nach Wochentag und Zeitpunkt stressig werden. Ein weiteres Problem kann die Kälte werden, die den Aufenthalt auf dem Markt ungemütlich werden lässt. Mit den folgenden Tipps kann der Besuch zu einem gelungenen Ausflug werden.

Wenn möglich, sollte man die Stoßzeiten vermeiden und nicht unbedingt am Wochenende zum Weihnachtsmarkt fahren. Die Märkte sind dann nicht selten so voll, dass man kaum einen Blick auf die einzelnen Buden werfen kann.

Auch kann es stressig werden, wenn man mit dem Auto anreisen möchte. Die Parkplatzsuche kann sich als sehr nervenaufreibend herausstellen. Besser ist, den öffentlichen Verkehr zu nutzen.

Um nicht nach kurzer Zeit bereits zu frieren, sollten folgende Tipps gegen die Kälte beherzigt werden:

  • eine wasser- und winddichte Jacke tragen
  • bei der Kleidung auf das “Zwiebelprinzip” setzen
  • Handschuhe, Mütze und Schal nicht vergessen
  • gefütterte Schuhe anziehen
  • bei besonderer Kälter Taschenwärmer mitnehmen

Außerdem gibt es das ein oder andere Fettnäpfchen, das man sich sparen sollte. Bei der Suche nach dem Glühwein sollte man nicht unbedingt die erste Bude ansteuern. Ein Preisvergleich lohnt sich.

Und während die meisten den günstigsten Glühwein bevorzugen, wählen anderen lieber die teure Variante "vom Winzer" etc. Häufig macht hier nur das Marketing den Preis aus. Lieber ein paar Buden ausprobieren und nach dem Geschmack gehen.

Möchte man die alkoholfreie Variante für seinen Nachwuchs, ist es gut, den Kinderpunsch vorab zu probieren. Nicht immer gibt es andere Tassen, sodass man die beiden Sorten nicht immer gleich voneinander unterscheiden kann.

Keine neue Nachricht: die meisten Speisen auf dem Markt sind fettig und teuer. Natürlich möchte und sollte man sich während der Adventszeit mal etwas gönnen. Die Sparfüchse unter den Besuchern sollten jedoch überlegen ob es nicht sinnvoll ist, vorab schon etwas zu essen.

Natürlich sollte man den Glühwein in Maßen trinken. Dies gilt vor allen Dingen, wenn man mit seinen Kindern oder im Rahmen eines Betriebsausflugs auf dem Markt erscheint.

Bekannte und lohnenswerte Weihnachtsmärkte

Deutschlandweit gibt es einige bekannte und beliebte Vertreter unter den Weihnachtsmärkten. Erwähnenswert sind in diesem Zusammenhang beispielsweise:

  • der Nürnberger Christkindlesmarkt
  • der Münchner Christkindlmarkt
  • der Hamburger "Weißer Zauber"
  • der Stuttgarter Weihnachtsmarkt
  • der Dortmunder Weihnachtsmarkt
  • der Dresdner Striezelmarkt
  • der Lübecker Weihnachtsmarkt
  • der Aachener Weihnachtsmarkt oder
  • die Weihnachtsmärkte in Münster

Häufig finden sich unter den Märkten auch ganz besondere Standorte, wie zum Beispiel in einem Wald oder einer Schlucht. Eine Suche nach solchen "märchenhaften" Orten lohnt sich, denn hier wird der Weihnachtsmarktbesuch erst recht zu einem ganz besonderen Ausflug.

War der Artikel hilfreich?

Fehler im Text gefunden?

Bitte sagen Sie uns, warum der Artikel nicht hilfreich war:

Um die Qualität unserer Texte zu verbessern, wären wir Ihnen dankbar, wenn Sie uns den/die konkreten Fehler benennen könnten:

Kategorien:
Historie:
Zuletzt aktualisiert am
So arbeiten wir
Autor:

Mehr über uns
Warum kein namentlicher Autor?
Quellenangaben
  • Junge Frau trinkt Glühwein auf dem Weihanchtsmarkt © Christian Schwier - www.fotolia.de

Weitere Artikel zum Thema