25. August 2010
Ein Badeurlaub kann auch mit dem Hund gemacht werden. Dabei sollte man jedoch ein paar Dinge beachten.
So manches Herrchen oder Frauchen möchte auch während des Badeurlaubs nicht auf den geliebten vierbeinigen Freund verzichten. Und auch viele Hunde mögen es, im Wasser herumzutollen. Bei einem Badeurlaub mit dem Hund sind jedoch einige Dinge zu beachten.
Da Hunde nicht überall erlaubt sind, ist es zunächst einmal wichtig abzuklären, an welche Urlaubsstrände man den Vierbeiner mitnehmen kann. So bieten zahlreiche Ferienorte an Nord- und Ostsee spezielle Hundestrände an, an denen die Vierbeiner nach Herzenslust im Sand buddeln oder ins Wasser springen können. Allerdings muss auch für den Hund eine Eintrittsgebühr oder Kurtaxe entrichtet werden. Als Alternative zu einem Strand kommen auch Seen oder Flüsse in Betracht.
Hat man den richtigen Urlaubsort gefunden, muss natürlich darauf geachtet werden, dass sich der Hund gut benimmt und keine anderen Gäste belästigt. Fährt man in südliche Gefilde, sollte man bedenken, dass Hunden große Hitze zu schaffen macht und daher die Mittagshitze am Strand meiden. Auch Spaziergänge sind für den Vierbeiner am Morgen und am Abend angenehmer.
Viele Hunde mögen das Wasser. Man sollte den Hund jedoch nur dann schwimmen lassen, wenn man es selbst kann. Am Strand ist es wichtig, dass der Vierbeiner mit genügend Trinkwasser versorgt wird und einen schattigen Platz unter dem Sonnenschirm erhält. Darüber hinaus ist es ratsam, darauf zu achten, dass der Hund nicht zu viel Salzwasser schlabbert, weil es dadurch zu Durchfall oder Erbrechen kommen kann. Zur Sicherheit sollte vor der Reise die Hundeapotheke ergänzt werden. Vor und nach einem Bad freut sich der vierbeinige Freund über reichlich Frischwasser. Zudem wird empfohlen, Salzwasser aus dem Fell zu spülen und den Hund täglich zu bürsten, denn durch die Witterung, den Sand und das Salz verliert er mehr Haare als sonst.
Bei empfindlichen Hunden mit heller Nase besteht die Gefahr, dass sie einen Sonnenbrand an Nase und Ohren bekommen. Dem kann man durch Eincremen mit unparfümierter, wasserfester Sonnencreme, die über einen hohen Lichtschutzfaktor verfügt, vorbeugen.
Für den Fall, dass der Vierbeiner sein "Geschäft" am Strand verrichtet, sollte man dieses mit einem Kotbeutel entsorgen. Einige Hundestrände stellen dafür auch spezielle Tütenspender zur Verfügung.
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