Madagaskar - Lage, Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten

Panorama von Lagune mit Palmen im linken Vordergrund, weißem Strand und azurblauem Meer

Sehenswertes im Reiseziel Madagaskar

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  • von Paradisi-Redaktion

Madagaskar, ein zu Afrika gehörender Inselstaat, ist besonders allen Badeurlaubern bedingungslos zu empfehlen, denn hier findet man traumhafte Strände. Doch auch anderweitig hat das Reiseland einiges zu bieten: auch Wander- und Naturfreunde werden sich hier sehr wohlfühlen. Die Hauptstadt hingegen wird meist nur als Zwischenstopp besucht. Lernen Sie das Reiseziel Madagaskar kennen.

Madagaskar - Geographie

Madagaskar ist ein Land in Ostafrika. Es handelt sich - nach Indoneisen - um den weltweit zweitgrößten Inselstaat, welcher vor der Ostküste Mosambiks zu finden ist.

Größtenteils besteht das Land aus der gleichnamigen Insel. Diese wird durch die einzigartige Natur, die hier zu finden ist, oft auch als achter Kontinent bezeichnet.

Die Hauptstadt ist Antananarivo. Im Zentrum des Staates befindet sich eine Hochebene. Höchste Erhebung ist der Maromokotro mit 2.876 Metern.

Geographische Lage Madagaskars im Südosten Afrikas
Geographische Lage Madagaskars im Südosten Afrikas

Klima und Artenvielfalt

Das Klima in Madagaskar ist tropisch. Von Ost in Richtung Südwest nimmt dabei die Niederschlagsmenge Stück für Stück ab.

Durchschnittlich herrscht eine Jahrestemperatur von 25 Grad Celsius; dabei können die Werte in den Küstengegenden ansteigen. Im Zentrum sowie im Hochland sind hingegen Temperaturen unter 0 Grad Celsius möglich.

Regnet es ausreichend, kann man in den Regionen nahe der Küsten auf tropische Tieflandregenwälder treffen. Die ursprünglichen Regenwälder sind nur noch zu einem sehr kleinen Teil vorhanden.

Auf der Masoala-Halbinsel findet man die größten Regenwaldgebiete. In Richtung Westen wird daraus mehr und mehr eien Feuchtsavanne, die auch in die Trocken- und Dornsavane übergehen kann.

Von den in Madagaskar lebenden Tiearten sind einige endemisch. An Raubtieren findet man nur

  • Madagaskar-Mangusten
  • den Falanuk und
  • die Fanaloka.

Ebenso finden hier

  • Lemuren
  • Tenreks
  • Madagaskar-Zwergtaucher
  • Bernierente
  • Hovalerche
  • Madagaskarfrösche
  • Regenbogenfische sowie
  • Regenbogenfalter

ein Zuhause.

Geographische Lage Madagaskars auf der Weltkarte
Geographische Lage Madagaskars auf der Weltkarte

Der Vormarsch der Krabbeltiere - Madagaskar wird von Krebsen überrollt

Krebsplage auf Madagaskar führt zu Störungen der natürlichen Nahrungskette und Erregerübertragung

Fünf gekochte Flusskrebse auf grauem Holztisch
boiled crayfish on a wooden table © ruslan_100 - www.fotolia.de

Es ist eine richtige kleine Invasion, die durchaus bedrohliche Folgen hat. Marmorkrebse kommen ursprünglich nicht auf Madagaskar vor, doch sie wurden einst zum Handel auf dem Lebensmittelmarkt illegal von Nordamerika eingeführt und vermehren sich seit dem auf der tropischen Insel.

Die Population ist inzwischen so riesig, dass die Tiere zur Gefahr werden, denn sie fressen unkontrolliert alles, was sie finden. Besonders die Reisfelder der afrikanischen Insel sind bedroht.

Bedrohung für die Nahrungskette und Übertragung von Krankheiten

Auch die natürliche Nahrungskette der Flüsse, Seen und Bäche ist durch die "Einwanderer" nun gestört. In acht der 22 Inselregionen spricht man inzwischen von einer Plage. Die Fischzucht ist in diesen Regionen um 75 Prozent gesunken, was bedenklich ist. Die gefräßigen Tiere sind aber auch gefährliche Krankheitsüberträger.

Die Regierung vor Ort reagiert bereits auf die nationale Bedrohung, die durch die Tiere bald ausbrechen könnte. Die Krebse werden aus dem Wasser gefischt und verbrannt. Das klingt grausam, doch kann man nur so der Überbevölkerung der Krebstiere Herr werden.

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    Neu entdeckte "Tarzan"-Chamäleonart soll zum Symbol des Tierschutzes werden

    Eine ganz besondere Chamäleonart entdeckten Forscher jetzt in den Regenwäldern Madagaskars. Als einzigartig definierten die Biologen diese Art aufgrund seiner - für Chamälien sonst unüblich - abgeflachten Schnauze.

    Da die Reptilienart als äußerst bedroht gilt, tauften die Wissenschaftler die neue Art "Tarzan-Chamäleon". Der Name verweist zum einen auf seinen Regenwaldlebensraum in den mittleren Höhenlagen an der Ostküste der Insel. Zum anderen soll er als Aufmerksamkeitsfänger und -träger funktionieren, denn die madagaskischen Urwälder werden stetig abgeholzt und somit unwiederbringlich zerstört. Das Wissen um eine einzigartige Tierart könnte diesen Vorgang aufhalten, verzögern oder sogar stoppen, so die Hoffnung und Intention der Forscher.

    Warum Madagaskars Tierwelt so einzigartig ist - Forscher auf der Spur

    Panorama von Lagune mit Palmen, weißem Strand und azurblauem Meer
    panoramic lagoon © Kwest - www.fotolia.de

    Die Tierwelt in Madagaskar ist unbeschreiblich einzigartig. Riesenschlangen, Giftfrösche, Lemuren und Mini-Chamäleons bevölkern die Insel. Viele dieser Tierarten gibt es ausschließlich auf dieser Insel, die vor der Küste Südostafrikas liegt.

    Warum ist das so? Forscher haben nun durch genetische Analysen herausgefunden, dass die Vorfahren der dort lebenden Tierarten auf schwimmenden Baumstämmen vor etwa 60 Millionen Jahren aus Afrika auf die Insel angeschwemmt wurden. Die Tierarten konnten sich in Madagaskar in völliger Isolation entfalten.

    Aufgrund gedrehter Winde sind seit etwa 15 Millionen Jahren nur noch sehr wenig neuartige Tiergruppen vom Meer angeschwemmt worden. Dadurch konnten die Tierarten ohne "Störungen" ihre Spezialisierungen entwickeln. Dies sei der Ursprung der so einzigartigen Tierwelt Madagaskars, welche vor 2000 Jahren von Menschen besiedelt wurde. Seither rotteten sie viele Tierarten aus, beispielsweise Riesenschildkröten, Riesenvögel und Riesenlemure. Zudem sind viele Tierarten vom Aussterben bedroht.

    Das kleinste Chamäleon der Welt wurde erst vor fünf Wochen in Madagaskar entdeckt und misst stolze 16 Millimeter ohne Schwanz.

    Lohnenswerte Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele

    Lernen Sie die interessantesten Ziele Madagaskars kennen.

    Die Highlights der Hauptstadt Antananarivo

    Madagaskar ist für alle Wasserratten ein lohnenswertes Urlaubsziel - sowohl baden im Meer als auch Wassersport jeglicher Art ist hier gut möglich. Doch auch die schönsten Städte des Landes sollte man sich bei einem Urlaub in Madagaskar nicht entgehen lassen. Die Hauptstadt Antananarivo sollte dabei ganz oben auf dem Reiseplan stehen.

    In Antananarivo leben etwa eine Million Menschen, damit ist die kurz auch Tana genannte Stadt die größte in Madagaskar. Da sie sich auf einer Höhe von etwa 1.500 Metern befindet, ist das Klima hier durchaus angenehm und nicht ganz so tropisch heiß wie in den meisten Teilen des Landes.

    Das Stadtgebiet erstreckt sich dabei über sieben Hügel. In diesem Hochland, welches die Hauptstadt Madagaskars umgibt, kann man einige durchaus für Madagaskar typische Landschaftsbilder entdecken. Charakteristisch sind etwa die terassenförmig angeordneten Reisfelder.

    Gründung und Geschichte

    Gegründet wurde die Stadt bereits im Jahr 1625. Heute gilt Antananarivo leider als eine der ungesündesten Städte weltweit, doch kann man auch hier einige Sehenswürdigkeiten entdecken.

    In dem Königspalast, welcher auch Rova genannt wird, regierten beispielsweise bis zum Ende des 19. Jahrhunderts die Könige von Malaysia. Dieser liegt auf einem der höchsten Hügel der Stadt und ist bereits von Weitem sichtbar.

    Leider brannte dieser im Jahr 1995 fast vollständig ab. Kunstgegenstände wurden dabei ebenso zerstört wie wichtige historische Dokumente.

    Unglücklicherweise gilt die Stadt dank vorherrschender politischer Unruhen auch nicht unbedingt als sicher. Vor allem in den Abend- und Nachtstunden sollte man es daher eher meiden, sich alleine auf die Straße zu begeben. So ist es nicht verwunderlich, dass die meisten Touristen Antananarivo nur als Zwischenstopp bei der Durchreise nutzen.

    Flagge von Madagaskar
    Flagge von Madagaskar
    Gastronomie und Unterkunft

    Wörtlich übersetzen könnte man den Namen "Antananarivo" mit "Die Stadt der Tausend". Bei einem dortigen Aufenthalt sollte man es nicht versäumen, den unzähligen madagassischen und französischen Restaurants in der Innenstadt einen Besuch abzustatten.

    Hier kann man die typischen kulinarischen Spezialitäten des Landes kennenlernen.

    Wer eine Unterkunft in der Hauptstadt von Madagaskar sucht, sollte sich in die Innenstadt begeben. Hier gibt es Hotels nahezu jeder Preisklasse. Ein erwähnenswertes Beispiel ist etwa das 4-Sterne Hotel Colbert und auch das Carlton ist ein Luxushotel der Spitzenklasse und eher der gehobenen Kundschaft vorbehalten.

    Die schönsten Strände für einen entspannenden Badeurlaub

    Die schönsten Strände mit wahren Postkartenmotiven findet man im Norden und Nordosten des Landes. Der Norden von Madagaskar ist geprägt durch ein tropisches und feucht-heißes Klima - dementsprechend üppig ist hier die Vegatation und das Land ist sehr fruchtbar. Ein Urlaub im Norden Madagaskars lohnt das ganze Jahr über, denn die Temperaturen sind immer warm und laden zu einem entspannten Tag am Strand ein.

    Traumstrände auf Madagaskar
    Traumstrände auf Madagaskar
    Toliara

    Eine der beliebtesten Städte in Madagaskar ist Toliara. In unmittelbarer Nähe dieser Stadt findet man traumhafte Strände, die nicht nur zum Baden, sondern auch zu diversen Wassersportarten einladen.

    Ifaty

    Doch auch die Stadt Ifaty ist durchaus einen Besuch wert. Hier gibt es ebenfalls einen schönen Strand; auch ist das Riff sehr beliebt bei Tauchern und Schnorchlern. Ebenso kann man aber auch Wanderungen in den nahe gelegenen Wäldern unternehmen.

    Nosy Be

    Vor der Nordwestküste von Madagaskar befindet sich ein weiteres lohnenswertes Ziel für alle Strandurlauber, die Ferieninsel Nosy Be. Von der Hauptstadt Madagaskars aus erreicht man diese in nur einer Flugstunde - diese Insel gilt als einer der Hauptferienorte des Landes.

    Diese 300 Quadratkilometer große Insel beeindruckt nicht nur mit ihren palmengesäumten Stränden und dem kristallklaren Wasser. Auch ausgedehnte Wanderungen lassen sich auf dieser Insel vulkanischen Ursprungs gut unternehmen.

    Sainte Marie

    Die vor der Ostküste Madagaskars gelegene Tropeninsel Sainte Marie sollte man ebenso besuchen, denn auch hier kann man unberührte und traumhafte Strände entdecken.

    Die Hauts Plateaux - ein Paradies für alle Wander- und Naturfreunde

    Madagaskar ist eines der beliebtesten Reiseziele in Afrika, denn dieses Land ist so vielfältig wie kaum ein anderes auf diesem spannenden Kontinent. Gut kann man auf dieser viertgrößten Insel weltweit im Indischen Ozean einen entspannten Badeurlaub verbringen, doch auch die Natur in Madagaskar ist durchaus beeindruckend.

    Lage und Landschaft

    Landschaftlich von einer besonderen Schönheit sind die Hauts Plateaux - eine imposante Bergkette, die sich durch ganz Zentralmadagaskar zieht. Immerhin zwei Drittel der Insel werden von dieser Hochebene durchzogen, die Höhen zwischen 800 und 1.600 Metern erreicht.

    Die sich anschließenden Ankaratraberge wiederum werden bis zu 2.600 Meter hoch. Der höchste Punkt dieses Massivs befindet sich im Vulkanmassiv Tsaratanan, der 2.876 Meter hohe Maromokotro. Wanderer und Naturliebhaber werden von diesem Ort begeistert sein. Wer die Freiheit liebt, ist in den Hauts Plateaux genau richtig.

    Inmitten dieses Bergmassivs befinden sich jedoch auch einige interessante Städte, die durchaus einen Besuch wert sind. Auch die Hauptstadt von Madagaskar Antananarivo befindet sich in den Hauts Plateaux und gilt als eine der am höchsten gelegenen Hauptstädte weltweit.

    Nördlich dieser Hauptstadt erstreckt sich das Plateau weiter, allerdings findet man hier mehrere hundert Kilometer weit kaum Vegetation. Für ausgedehnte Wanderungen empfiehlt sich daher der von der Hauptstadt südlich gelegene Teil der Hauts Plateaux. Charakteristisch für diesen Teil des Hochplateaus sind die unzähligen Reisfelder und -terrassen.

    Klima

    Das Klima in diesem Hochplateau ist deutlich milder als das in Europa, allerdings kann es nachts merklich kühl werden. Entscheidet man sich für einen Wanderurlaub in diesem Teil von Madagaskar, sollte man an entsprechende Kleidung denken. Die Hauts Plateaux unterteilen das Land in einen Ost- und einen Westteil - Ost- und Westküste weisen deutliche klimatische und auch landschaftliche Unterschiede auf.

    Riverrafting - der typische Wassersport in Madagaskar

    Madagaskar ist ein afrikanischer Inselstaat, welcher besonders bei Freunden des Wassersports und bei Badeurlaubern als Reiseziel beliebt ist. Sportlich aktive Touristen kommen auf dieser viertgrößten Insel der Welt voll auf ihre Kosten, denn hier kann man nicht nur Tauchen, Segeln und Surfen - bekannt ist Madagaskar zudem als Paradies für alle Fans des Riverrafting. Natürlich muss man diesen Sport vor einem Urlaub im Land noch nicht perfekt beherrschen, denn immerhin gibt es in Madagaskar zahlreiche Schulen, welche Touristen gerne in das Abenteuer River Rafting einführen.

    Riverrafting als typischer Wassersport in Madagaskar
    Riverrafting als typischer Wassersport in Madagaskar
    Rafting auf dem Mangoky

    Der Mangoky Fluss, welcher im zentralen Hochland Madagaskars entspringt und eine Gesamtlänge von knapp 600 Kilometern erreicht, bietet sich für das Rafting besonders gut an. Dieser Fluss ist auch ideal für Einsteiger geeignet, da hier nur einmal Wildwasser herrscht.

    Ansonsten aber kann man auf diesem Fluss einen mehrtätigen und entspannten Raftingurlaub, am besten unter sachkundiger Führung, verbringen. Auf eigene Faust kann solch eine Raftingtour nämlich schnell gefährlich werden, denn nahezu jeder Fluss in Madagaskar wird von Krokodilen bevölkert. Eine Ausnahme stellt lediglich das Hochland dar.

    Rafting auf dem Manambolo

    Ein weiterer Fluss, welcher sich gut für diese Art des Wassersports eignet, ist der Manambolo. Auch dieser entspringt in einer Hochebene Madagaskars, den so genannten Hauts Plateaux. Dank Erosion hat dieser Fluss teilweise eine orange bis rote Farbe, was ihm sein charakteristisches Aussehen verleiht.

    Rafting auf dem Mazy River

    Nur etwas für erfahrene Wassersportler wiederum ist der Mazy River.

    • Geysire
    • Quellen und
    • Schluchten

    machen die Fahrt auf diesem Fluss zu etwas ganz Besonderem; Wildwasser trifft man hier häufig.

    Rafting auf dem Manankazo River

    Auch den Manankazo River sollte man nicht auf eigene Faust erkunden, denn an vielen Stellen verbergen sich heimtückische Stromschnellen. Daher ist dieser Fluss auch noch recht unerforscht und wird für Raftingtouren kaum genutzt.

    Das River Rafting in Madagaskar ist jedoch nicht nur sportlich ein besonderer Spaß, auch lernt man so die beeindruckende Natur dieses Landes gut kennen. An den Flussufern kann man so mit etwas Glück die seltenen Tiere Madagaskars erleben, die teilweise nur hier beheimatet sind.

    • Lemuren
    • der Madagaskar-Turmfalke oder
    • der Madagaskar-Eisvogel

    sind nur einige Beispiele der im Land lebenden Tierarten. Weiterhin sorgt eine üppige Vegetation bei allen Naturliebhabern für Begeisterung, vor allem die seltenen Baobab-Bäume sind imposant anzusehen.

    Weitere Sehenswürdigkeiten

    Des Weiteren sind folgende Ziele in Madagaskar sehenswert:

    • der Königshügel von Ambohimanga
    • das Naturschutzgebiet Tsingy de Bemaraha
    • die Regenwälder von Atsinanana
    • das Fischer- und Strand-Dorf Anakao
    • Fort Dauphin am Meer als Ausganspunkt für diverse Ausflüge
    • das Piratenmuseum in Antananarivo
    • die Allee der Affenbrotbäume (Baobabs)
    • die Insel Sainte Marie
    • das Korallenriff vor Ifaty und Nosy

    Besonderheiten, die es bei der Reise dorthin zu beachten gibt

    Wer nach Madagaskar reisen möchte, benötigt einen noch mindestens sechs Monate gültigen Reisepass sowie ein Visum. Mit diesem hat man die Möglichkeit, bis zu 90 Tage im Land zu bleiben (es gibt ein 30-, 60- und 90-Tage-Visum).

    Reist man aus Deutschland aus an, sind keine besonderen Impfvorschriften zu berücksichtigen. Empfohlen werden jedoch Impfungen gegen

    Gewisse Impfungen werden vor der Reise empfohlen
    Gewisse Impfungen werden vor der Reise empfohlen

    Speisen und Getränke

    Die madagassische Küche ist sehr vielfältig. Zu den Grundnahrungsmitteln zählt vor allen Dingen Reis. Ebenso beliebt sind Fische und Meeresfrüchte, letztere zum Beispiel in Form von Garnelen, Gambas, Krabben oder Langusten.

    Alternativ zum Fisch kommt Fleisch auf den Teller; meistens fällt die Wahl auf Hühnchen oder Rind. Fleisch wird auch gerne als Eintopf, beispielsweise Ravitoto gegessen. Zusätzlich werden dabei Maniokblätter und Tomaten verwendet.

    Gerne werden Fisch und Fleisch auch à la Surf 'n Turf miteinander kombiniert. Beliebt sind etwa Schwein und Aal oder Schwein und Flusskrebse.

    Gekauftes Mineralwasser in Flaschen stellt in Madagaskar eher ein Luxusgut dar. Wer dorthin reist, sollte aber unbedingt zu diesem greifen, und sich bestenfalls auch die Zähne damit putzen.

    Beliebt sind diverse Limonaden; zu den einheimischen Varianten zählt beispielsweise das colaähnliche Classico. Auch Bonbon Anglais, eine klare Limonade mit dem Geschmack eines Energydrinks, wird hier getrunken.

    Aus Mais wird in Madagaskar Bier gebraut. Es gibt zwei nennenswerte Brauereien, die die Bevölkerung damit versorgen.

    Wein wird meist aus Südafrika importiert. Und auch Kaffee und Tee dürfen nicht fehlen.

    Grundinformationen und Hinweise zu Madagaskar

    • Madagaskar - Lage, Sehenswürdigkeiten und Spezialitäten

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    Quellenangaben

    • Bildnachweis: panoramic lagoon ii © Kwest - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Madagaskar Geografische Lage 3 © Frank Optendrenk - paradisi.de
    • Bildnachweis: Madagaskar Geografische Lage 1 © Frank Optendrenk - paradisi.de
    • Bildnachweis: sommer © tomtitom - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Flagge von Madagaskar © Jürgen Priewe - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Freestyle on whitewater © Ivan chudakov - www.fotolia.de
    • Bildnachweis: Impfpass mit einer Spritze für Grippeimpfung © Christian Rummel - www.fotolia.de

    Autor:

    Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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