Immer noch Single - Darum warten Sie immer noch auf den perfekten Partner

Kopf- und Schulterpartie einer unbekleideten, traurigen jungen Frau mit Perlenschmuck, in Gold gehalten

Kritischer Blick auf das eigene Leben: Welche Verhaltensweisen potentielle Partner abschrecken können und mit welchen Tipps Sie doch noch Mr/Mrs Right begegnen werden

Sie bemühen sich nach allen Regeln der Kunst, haben aber trotzdem noch keine bessere Hälfte abbekommen? Gibt es wirklich keine anständigen Männer und Frauen mehr auf der Welt?

Wer seit Jahren Single ist und auch regelmäßig mit Menschen ausgeht, um eben der Liebe eine Chance zu geben, kann mit Fug und Recht vollkommen unzufrieden mit der Tatsache sein, noch immer Single zu sein. Lassen Sie sich jedoch nicht vom Frust ablenken.

Die Singlefalle: Hindernde Denk- und Verhaltensweisen

Wenn Sie seit längerer Zeit allein im Regen stehen, obwohl Sie das gar nicht wollen, liegt der Grund für das fehlende Liebesglück vermutlich an ihrer eigenen Einstellung zum Thema Partnerfang. Paartherapeuten zufolge können Beziehungsmythen, an denen man lange Zeit festgehalten hat, dazu führen, dass man sich irgendwann in der Singlefalle wiederfindet.

Mit solchen Mythen sind zu hohe Erwartungen gemeint, die Ansicht, man würde den passenden Partner auf den ersten Blick erkennen und auch nur dann, wenn dieser wirklich perfekt zu einem passt. Auch das weit verbreitete Warten auf Mr. oder Mrs. Right, ohne selbst etwas dafür zu tun, zählt dazu.

Hinzu kommen Enttäuschungen in vergangenen Partnerschaften, Selbstzweifel und die Meinung, auch der nächste potentielle Partner könnte einen verletzen. Als Frau ist man hier und da vielleicht auch der altmodischen Ansicht, der Mann müsse die ganze Arbeit übernehmen und um die Damen werben.

Ebenso dieses Geschlecht ist es meistens, das auf filmreife Romantik aus ist und in diesem Zusammenhang rote Rosen und Kerzenschein erwartet. Der Mann hingegen wird seine Zuneigung eher dadurch zeigen, dass er ihr einen Gefallen tut, wie etwa das Reparieren der Waschmaschine - Ausnahmen ausgeschlossen, versteht sich.

Mit Mann und Frau treffen in vielen Bereichen unterschiedliche Typen, Interessen, Meinungen und Denkweisen aufeinander. Dessen muss man sich zunächst einmal bewusst sein.

Wir sagen Ihnen, welche Dinge Sie für immer Single bleiben lassen...

Sie suchen den perfekten Partner

Niemand ist perfekt. Mit diesen drei Worten könnte dieser Absatz bereits beendet sein. Der Punkt ist, dass Sie niemals auf einen Menschen stoßen werden, der exakt Ihren Wunschvorstellungen entspricht.

Ist es wirklich realistisch zu erwarten, dass Ihr Mr. Right ein teures Auto fahren muss, edel gekleidet ist, ein eigenes Haus hat und in der Firma natürlich in der obersten Chef-Etage positioniert ist? Obendrein soll er auch noch galant wie Carry Grant und sexy wie Hugh Jackman sein.

Wenn es diesen Mann tatsächlich geben sollte, ist er vermutlich stinklangweilig oder grauenvoll arrogant. Gleiches gilt für die Suche nach einer passenden Partnerin - man(n) hat sich vielleicht das "perfekte" Bild zusammengebastelt, doch mit Sicherheit kann man doch hier und da ein paar Abstriche machen, oder etwa nicht?

Natürlich ist es vollkommen in Ordnung, ein gewisses Niveau zu erwarten. Sie sollten Ihre Partner aber nicht nach einer imaginären Checkliste aussuchen.

Allen schlechten Erfahrungen zum Trotz: Viele Singles träumen vom perfekten Partner

Trotz erlebter Enttäuschungen hofft die Mehrheit der Singles in einer Umfrage noch auf die große Liebe

Junges Paar in Jacken umarmen sich, lächeln in die Kamera, hinten grüne Wiese
Young couple hugging © Yuri Arcurs - www.fotolia.de

Obwohl sie schon einmal schwer enttäuscht wurden, träumt rund die Hälfte der Singles weiterhin von einer glücklichen Beziehung. Dies ergab eine Umfrage der Zeitschrift Baby und Familie unter 2060 Männern und Frauen, von denen 396 gerade Singles waren.

73,3 Prozent hoffen auf die große Liebe

52,6 Prozent von ihnen gaben an, bereits einmal auf den Falschen/die Falsche hereingefallen zu sein und von dieser Person ausgenutzt worden zu sein, während 47,6 Prozent erklärten, schon häufiger seelisch verletzt worden zu sein. 52,1 Prozent empfanden die Liebe allgemein als überwiegend problembehaftet und kompliziert. Dennoch hofften insgesamt 73,3 Prozent darauf, dass ihnen die große Liebe noch begegnen würde.

Hals über Kopf oder einfach zu wählerisch?

Leicht machten es sich die meisten bei der Suche nicht: So gab die Hälfte (50,1%) an, sich häufiger "Hals über Kopf" zu verlieben, nur um dann nach Abnehmen der rosaroten Brille festzustellen, dass es doch nicht passte. Gut ein Drittel (34,8 Prozent) gab sich dagegen äußerst wählerisch: Wird der neue Partner gewogen und für zu leicht befunden, erhält er sofort wieder den Laufpass - und der Single wartet weiter auf die große Liebe.

Vorurteile: Männer sind Schweine und Frauen dumme Zicken

Einer der häufigsten Gründe, warum Menschen keinen Partner finden, ist das praktizierte Schubladen-Denken. Wenn Sie glauben, dass alle Männer herumlügen und jedem Rock hinterherlaufen, entwickeln Sie unbewusst eine ablehnende Haltung gegen all die Männer, die Sie in Zukunft noch kennenlernen werden.

Obwohl es richtig ist, dass man aus gemachten Erfahrungen seine Lehren ziehen sollte, dürfen Sie nicht alle Männer für die Fehler ihrer Ex-Freunde bestrafen. Die Männerwelt ist wie ein Korb voller Äpfel. Wenn man die paar schlechten aussortiert hat, bleiben immer noch genügend leckere Früchte übrig.

In Ihrer Gegend gibt es einfach keine gute Auswahl

Wenn Sie in einer Kleinstadt leben, ist es durchaus nicht unwahrscheinlich, dass sich in Ihrem Umfeld schlicht nicht der richtige Partner aufhält. Nutzen Sie Online-Singlebörsen oder unternehmen Sie regelmäßig Dinge in der nächstgelegenen Großstadt, um eine größere Auswahl an potentiellen Hochzeitskandidaten und -kandidatinnen zu haben.

Sie hören zu sehr auf andere Leute

Beste Freundinnen und beste Kumpels sind essenziell, um das Leben lebenswert zu machen. Allerdings sind die Personen, die einem nahe stehen, nicht immer die besten Berater in Liebesdingen.

Lassen Sie sich daher nicht zu sehr in Ihre Gefühlswelt hineinreden und achten Sie darauf, dass Sie stets die Entscheidungshoheit über Ihre Emotionen haben. Das eigene Bauchgefühl kann nicht durch die beste Freundschaft ersetzt werden.

Sie spionieren Ihrem Date online nach

Social Networks wie Twitter und Facebook gehören heute fest zum Kommunikationsalltag. Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie ein potentielles Date vor dem ersten Treffen bis auf die virtuellen Knochen beleuchten sollten. Zum einen ist nicht alles wahr, was auf Facebook zu finden ist und zum anderen entziehen Sie sich selbst dem wunderbaren Charme, einen Menschen im Gespräch Stück für Stück näher zu kommen.

Sie sind immer noch auf Ihren Ex wütend

Solange Sie Gefühle, egal ob Trauer oder Wut, für einen Ihrer Ex-Geliebten empfinden, sind Sie nicht offen für eine neue Beziehung. Lassen Sie die Vergangenheit einfach Vergangenheit sein.

Sie können sich sicher sein, dass Ihr Ex Sie längst hinter sich gelassen hat. Sie tun gut daran, dasselbe zu tun.

Sie sind eine Prinzessin auf der Erbse

Natürlich dürfen Frauen von Männern erwarten, dass sie ihnen etwas Gutes bieten und mit Überraschungen aufwarten. Benehmen Sie sich jedoch nicht wie eine verzogene Prinzessin, die alles und sofort haben will.

Machen Sie sich bewusst, dass ein Mann zwar eine Frau umsorgen möchte, allerdings wenig Interesse an einer besseren Hälfte hat, die zum Kostenfaktor wird. Bestehen Sie also nicht zwingend darauf, dass Ihr Date Sie zum besten Italiener der Stadt ausführt oder die Karten für die erste Reihe im Theater kauft.

Sie ticken gern aus

Ihre Freunde nennen Sie temperamentvoll, Ihr Ex-Partner nennt Sie schlicht zickig oder leicht reizbar. Wenn Sie wissen, dass Sie dazu neigen, hin und wieder Ihre Launen an den falschen Personen auszulassen, sollten Sie daran arbeiten, innerlich ausgewogener durch den Alltag zu gehen. Die wenigsten Menschen spielen gern auf Dauer einen emotionalen Boxsack.

Sie haben wenig Selbstbewusstsein

Attraktivität kommt in erster Linie von der Ausstrahlung, und die gibt es nicht, wenn Sie ein zu geringes Selbstwertgefühl haben. Seien Sie sich Ihrer Stärken bewusst und nehmen Sie ihre Schwächen nicht ganz so ernst. Jeder von uns hat einige Macken, die wir vielleicht nicht ganz so großartig finden, aber dafür machen Sie uns eben einzigartig.

Sie geben zu schnell zu viel

Dieses problematische Verhalten tritt insbesondere bei Männern und Frauen auf, die Angst haben, keinen Partner mehr abzubekommen. Auch wenn Sie die andere Person mögen, sollten Sie nicht schon gleich beim zweiten Date alle Details über die Geheimnisse Ihrer Familie ausplaudern oder Ihre finanziellen Verhältnisse offen darlegen.

Wenn Sie glauben, dass Sie nun endlich den Vater bzw. die Mutter Ihrer künftigen Kinder gefunden haben, sollten Sie sich am ersten (und auch am zweiten und dritten) Rendezvous mit Ihren Familienplänen zurückhalten. Geben Sie ihrem Gegenüber Zeit, sich in Sie zu verlieben.

Geben Sie sich und der potentiellen Person Ihres Herzens eine Chance, eine Beziehung langsam wachsen zu lassen. Planieren Sie die zarte Pflanze der Liebe nicht nieder, indem Sie auf das Gaspedal treten und in wenigen Sekunden von Null auf Hundert beschleunigen.

Viele 20- bis 29-Jährige leben in Deutschland ohne festen Partner

Männer und Frauen leben spätestens ab dem 30. Lebensjahr in einer festen Beziehung

Paar steht vor dem Herd, Mann schwenkt Pfanne mit Essen und hält Pfannenwender
Gemeinsam Kochen © Kzenon - www.fotolia.de

Vor nur wenigen Jahrzehnten galt eine Frau, die spätestens mit 25 Jahren nicht unter der Haube war, auf dem Heiratsmarkt als schwer vermittelbar.

Heutzutage sieht die Sache doch etwas anders aus: Deutschlands Twens haben es längst nicht mehr so eilig mit der festen Bindung. Laut einer repräsentativen Umfrage der GfK Marktforschung Nürnberg bei 2014 Personen ab 14 Jahren im Auftrag der „Apotheken Umschau“ ist derzeit fast jeder dritte Deutsche im Alter zwischen 20 und 29 Jahren (31,6 %) Single, lebt also ohne festen Partner / feste Partnerin.

Fester Partner spätestens ab dem 30. Lebensjahr

Ab dem 30. Geburtstag legen die Bundesbürger dann aber in Punkto Paarbildung einen Zahn zu: Von den Ab-30-Jährigen leben deutlich mehr als drei Viertel der Männer und Frauen in einer festen Beziehung (30- bis 39-Jährige: 77,9 %; 40- bis 49-Jährige 83,3 %; 50- bis 59-Jährige: 83,0 %). Insgesamt betrachtet sind die meisten Deutschen derzeit also in festen Händen (71,1 %).

Mehr als die Hälfte davon (52,5 %) ist verheiratet, jeder Zehnte (10,1 %) lebt unverheiratet zusammen, fast ebenso viele (8,5 %) haben zwar einen Partner, wohnen aber nicht zusammen. Knapp drei von zehn der Befragten insgesamt haben derzeit keinen festen Partner.

Warum sind so viele Menschen Singles?

Die ewige Liebe - wer sie gefunden hat, kann sich glücklich schätzen und sollte sie am besten nie mehr loslassen. Denn zu viele Menschen haben zu häufig zu viel Pech in der Liebe.

Enttäuscht von der unerfüllten Suche nach Mr. oder Mrs. Right haben viele Singles mittlerweile die Hoffnung aufgegeben, denjenigen Menschen zu finden, mit dem sie ihr restliches Leben verbringen möchten. Weitere Gründe sind nach Angaben der Betroffenen übrigens zu hohe Ansprüche bei der Auswahl eines geeigneten Partners, fehlendes Selbstbewusstsein sowie zu wenig Freizeit und mangelnde Gelegenheiten zum Kennenlernen des anderen Geschlechts.

Nach einer GfK-Studie ist Deutschlands Mittelschicht stabil

Seit 2008 hat sich die Situation in allen Einkommensklassen in Deutschland kaum verändert

Rechte Hand zieht Geld aus Geldautomat heraus
geld abheben © Stefan Redel - www.fotolia.de

Die Mittelschicht in Deutschland verarmt langsam, die Schere zwischen Arm und Reich geht weiter auseinander: Dieses Bild wird oft in den Medien gezeichnet, vor allem nach der Wirtschaftskrise. Eine Studie der Gfk, einem der größten Marktforschungsunternehmen der Welt, kommt zu einem anderen Ergebnis. Demnach ist die Mittelschicht stabil. Und auch die oberen- und unteren Einkommensverhältnisse hätten sich kaum verändert.

Einteilung in die verschiedenen Klassen

Das Einkommen errechnet sich aus der Summe aller monatlichen Überweisungen wie Gehalt, Renten sowie Transferzahlungen wie Kindergeld abzüglich Steuern und Sozialabgaben. Die Daten der Bevölkerungsstruktur erhielt die Gfk aus Einkommens- und Verbraucherstichproben.

Anhand dieser Stichproben gebe es 14 Prozent von bundesdeutschen Haushalten, die über weniger als 1.100 Euro im Monat verfügen. Sie erhielten den Status niedrig. 40,4 Prozent gehören dem mittleren Status an, der von 1.100 Euro bis 2.600 Euro monatlich zur Verfügung hat. Ebenfalls der Mittelschicht zugerechnet wurden die Einkommensklassen, die darüber liegen. Das waren 45,6 Prozent.

Die restlichen 3,1 Prozent dürfen sich über einem Einkommen von mehr als 7500 Euro freuen.

Kaum Veränderung seit 2008

Laut der Gfk-Daten hat sich die Situation in allen Einkommensklassen seit 2008 kaum geändert. Von einem Abstieg auf Raten, wie es oft heißt, kann also nicht die Rede sein, behauptete das Marktforschungs-Unternehmen. Ein ähnliches Ergebnis erbrachte vor kurzem auch eine Studie des wirtschaftsnahen Instituts der deutschen Wirtschaft (IW).

Das Wohlstandsgefälle zwischen Nord und Süd gibt es nach wie vor. In Berlin wird jeder vierte Haushalt (24,8 Prozent) dem niedrigen Sektor zugerechnet. München hat hingegen nur sechs Prozent Haushalte mit geringen Finanzmitteln.

Die Erhebung der GfK ermittelte also keine signifikante Veränderung in den Einkommensverhältnissen der Bevölkerung. Neu ist es auch nicht, dass die Gesellschaft immer älter wird und die Single-Haushalte zunehmen.

Eine Veränderung ließ sich anhand des Datenmaterials aber doch feststellen: Berlin ist nicht mehr die Hauptstadt der Alleinlebenden. Das ist jetzt Regensburg mit einem Single-Haushaltsanteil von 55,8 Prozent. Berlin liegt mit 54,3 Prozent nur noch auf Platz zwei.

In nur knapp fünf Prozent der Haushalte leben mindestens vier Personen

Grafik Bearbeitetes Bild Familie auf Wiese mit imaginärem Haus oder Eigenheim
family grass sky. dream house © Pavel Losevsky - www.fotolia.de

Wer mit seinem Partner und mindestens zwei Kindern in einem Haushalt lebt, gehört in Deutschland zu einer Minderheit. Es sind gerade einmal 4,7 Prozent aller deutschen Haushalte, die das betrifft. Wie das Statistische Bundesamt bekannt gab, ist der Single-Haushalt die häufigste Wohnform innerhalb des Landes.

Die Gründe, weshalb die Menschen zunehmend allein leben, sind vielseitig. Zum einen werden die Menschen immer älter und zum anderen verändern sich die Vorstellungen von Zusammenleben und der Familienform. Auch die zunehmende Verstädterung spielt eine wichtige Rolle dabei.

Etwa 37 Prozent der deutschen Haushalte sind Single-Wohnungen. Allein davon leben 42 Prozent in Großstädten. Doch entgegen der Annahme, dass meist junge und ledige Menschen unter 30 allein leben, so liegt die Zahl der Rentner noch weit darüber. Nämlich 34 Prozent sind älter als 64 Jahre. In den meisten Haushalten leben entweder zwei Personen oder Familien mit einem Kind.

Grundlage für die Statistik war der Zensus basierend auf den Daten vom Jahr 2011.

Wer nach dem Studium noch allein ist, bleibt öfter Single

Bildung macht einsam. Menschen mit einer hohen Bildung fällt es vergleichsweise schwer, Freundschaften zu schließen und Beziehungen aufzubauen, berichtet die "Apotheken Umschau" unter Berufung auf den Soziologen Dr. Jochen Hirschle von der Fernuniversität Hagen.

In einer Studie fand dieser heraus, dass besser Gebildete abends seltener ausgehen und stattdessen öfter lesen und länger arbeiten. Bei der Suche nach Freunden seien sie stark auf die Einrichtung fixiert, in der sie lernen und arbeiten.

Die Wahrscheinlichkeit für Akademiker, Single zu bleiben, ist dann besonders groß, wenn sie ihre Ausbildung oder ihr Studium bereits abgeschlossen haben.

Wenn einfach niemand zu passen scheint

Es gibt somit viele Gründe, die Sie daran hindern, den richtigen Partner fürs Leben zu finden und die sich als Saboteur Ihres eigenen Wunsches entlarven werden. Wenn Sie sich Ihren Anteil bewusst machen und sich Zeit nehmen die nachstehenden Tipps zu lesen, dann erhöhen sich die Chancen sehr schnell, dass Sie schon bald ein süßes Date haben werden.

Eine Verabredung ist der erste Schritt, um einen Menschen näher kennenzulernen und in sich hinein zu fühlen, ob man sich etwas Näheres mit dem anderen vorstellen kann und möchte. Finden allerdings zu viele Verabredungen statt, die schlecht verlaufen, kann der Grund sein, dass die Männer bzw. Frauen einfach nicht zu einem passen oder dass man grundsätzlich eine schlechte Phase hat und derzeit eigentlich keine Verabredungen haben sollte. Verständlicherweise führen negative Erfahrungen sehr schnell zur Frustration.

Über 30 und noch Single? Gelassen bleiben!

Gesichtsportrait einer jungen blonden Frau, sie lächelt an Kamera vorbei
Close-up portrait of a fashion model © Solovieva Ekaterina - www.fotolia.de

Bei vielen Singles, die über 30 Jahre alt sind, kommt irgendwann die Torschlusspanik: im Freundeskreis wird geheiratet, werden Häuser gebaut und auch die Familienplanung ist ein wichtiges Thema, während man selbst scheinbar den richtigen Zeitpunkt verpasst hat. Doch Experten zufolge gibt es keinen Grund, sich Sorgen zu machen. Man sollte sich selbst fragen warum man Single ist - in vielen Fällen ist man einfach zufrieden mit dieser Lebensform und wenn dies der Fall ist, sollte man dies auch ausstrahlen können und sich nicht von seiner Umgebung stressen lassen.

Wenn man jedoch unzufrieden mit der Situation ist, sollte man versuchen etwas daran zu ändern. So hilft es, Ziele aufzuschreiben, die man in naher Zukunft erreichen möchte und darüber nachzudenken, warum die Partnersuche bisher nicht erfolgreich war. Das Wichtigste bei all den Überlegungen ist es, gelassen und glücklich mit dem zu sein, was man hat.

Lernen Sie eigene Vorstellungen besser kennen

Um den idealen Partner für Sie zu finden, lernen Sie sich besser kennen und zu verstehen und erfahren Sie, warum Sie bisher nicht fündig geworden sind. Analysieren Sie Ihre Erwartungen und Ihr Verhalten und überprüfen Sie mit Hilfe des Artikels, ob es nicht angemessener ist Ihre Vorstellungen vom Idealpartner zu verändern.

Hören Sie auf Ihr Herz und nicht auf das, was andere sagen

Lassen Sie sich niemals von Ihren Freunden oder Ihrer Familie beeinflussen, wenn es um die Auswahl Ihres Partners geht. Es ist an der Zeit, ausschließlich auf Ihr Herz zu hören und dabei keinen einzigen Kompromiss zuzulassen. Halten Sie sich daran und Ihre Ausstrahlung wird die richtigen Menschen in Ihre Nähe ziehen.

Setzen Sie Ihre Ansprüche und Hoffnungen nicht zu hoch

Sind Sie mittlerweile darüber verwirrt, was Sie eigentlich von Ihrem idealen Partner wollen? Wie er auszusehen hat? Was er mitbringen sollte?

Dann ist es an der Zeit, die Ansprüche an Ihren idealen Partner zu überprüfen und zu mindern. Die Frau bzw. der Mann, der/die nach dem Traumpartner Ausschau hält, wird diesen niemals finden können.

Ein heiliger Gral ist und bleibt eine Legende. Bleiben Sie realistisch und denken Sie über die Qualitäten, aber auch die Laster von Frauen und Männern nach und machen Sie sich klar, welche Laster Ihr idealer Partner haben darf. Bereiten Sie sich auf verschiedene Kombinationen an Eigenschaften vor und Sie werden sehen, dass Sie im Laufe der Zeit mehr Männer attraktiv finden und sich und dem Partner gegenüber in den folgenden Verabredungen wohlgesinnter fühlen.

Bauen Sie Ihr geringes Selbstwertgefühl auf

Wenn Sie sich in Ihrem Körper und mit Ihrem Geist nicht wohlfühlen, werden das die Menschen auf jeden Fall merken. Die ultimative Lösung, Ihr Dilemma mit den Verabredungen und den Flirts zu beenden ist, damit zu beginnen, Ihren eigenen Körper zu lieben und sich so lange frei zu leben, bis Ihre besten Anlagen für alle Welt zu sehen sind.

Nehmen Sie beispielsweise an dafür konzipierten Trainings teil oder lassen Sie sich von anderen, zum Beispiel Freunden, helfen, um Ihr Selbstvertrauen und Ihren Selbstwert wieder zurück zu gewinnen. Ein gutes und gesundes Selbstwertgefühl ist wichtig, um sich in eine attraktive und sinnliche Frau bzw. einen entsprechenden Mann zu verwandeln. Sie werden schon bald Komplimente erhalten.

Was Singles für ihren neuen Partner an sich ändern würden

Blonde Frau und Mann mit sehr kurzen Haaren und weißem T-Shirt schauen sich im Wald intensiv an
happy young pair © Petr Gnuskin - www.fotolia.de

Eigentlich heißt es ja immer der Partner sollte einen so lieben, wie man ist. Eigentlich. Denn einer Umfrage der Online-Partneragentur "Parship" unter 2.700 Personen zufolge, sind die meisten Singles offenbar doch dazu bereit sich für ihren neuen Partner zu verbiegen. Knapp 50% der befragten Singles würden für ihre neue Liebe immerhin einen Umzug in Kauf nehmen.

Jeder Sechste Befragte würde für den neuen Partner die eigenen Ansprüche senken, vor allem wenn es um Geld geht, 37% wären bereit ihre Hobbies aufzugeben, ein Viertel der Singles würde dem neuen Partner zuliebe neue Dinge im Bett ausprobieren und ein Fünftel der Umfragenteilnehmer hätte kein Problem damit für die große Liebe abzuspecken. 15% der Singles würden für ihren neuen Partner sogar den eigenen Charakter ändern und jeder Zehnte wäre bereit sich beruflich neu zu orientieren.

Was den Freundeskreis und den Glauben angeht, war allerdings kaum ein Single kompromissbereit. 96% aller Befragten gaben an, für die Partnerschaft niemals ihre Freunde aufzugeben.

Die Umfrage zeigte außerdem, dass Männer deutlich häufiger dazu bereit sind sich für ihre Partnerin zu verbiegen als umgekehrt. Fast die Hälfte aller weiblichen Singles gab bei der Umfrage an, nichts an sich verändern zu würden nur um dem neuen Partner zu gefallen.

Bleiben Sie natürlich

Ein Tipp an die Frauen: Männer haben ein gutes Auge dafür, was an einer Frau natürlich und was künstlich ist. Unterlassen Sie den Griff zum Make-up, um Ihre Gesichtsfarbe aufzubessern und ebenfalls den Griff zu den Kosmetikprodukten, um aus Ihrem Körper ein makelloses Geschöpf zu machen.

Bleiben Sie stattdessen natürlich und lassen Sie Ihre natürliche innere und äußere Schönheit Ihre Individualität und Einzigartigkeit unterstreichen. Ihre Verabredung wird Ihnen mit großer Sicherheit seine Wertschätzung darüber erweisen, dass Sie ihm mit Ihrem natürlichen Ich begegnen.

Ein paar Worte zur Rollenverteilung

Wenn man zu selbstsicher, allwissend und im Falle einer Frau zu feministisch auftritt, dann sind das mitunter die letzten Qualitäten, die ein potentieller Partner wertschätzen kann. In einer Beziehung ist es wichtig, Ihre Rolle als Frau bzw. als Mann zu halten.

Lassen Sie ihm die Rolle des Mannes und geben Sie ihm den Raum, den er dafür benötigt. Das heißt keinesfalls, dass Sie sich ihm bedingungslos unterordnen sollen. Unterbrechen Sie ihn jedoch nicht in seinem Handeln oder Reden, solange Sie für sich die Möglichkeit haben, sich zurückzunehmen.

Das Geheimnis für den Beginn einer Vertrautheit und eine spätere Beziehung ist, dass Sie Ihm das Gefühl geben, dass er Sie schützen und verwöhnen kann und dass er Ihnen den nötigen Halt gibt - auf diese Weise sollten wiederum die Männer auf ihre Rolle achten.

Einsam und verlassen? So klappt es mit der Partnersuche

Blonde Frau mit Haarreif hält sich beide Hände ans Gesicht
Roter Lippenstift © style-photographs - www.fotolia.de

Frauen, die von ihrem Partner verlassen wurden, fühlen sich häufig einsam und sehnen sich nach einem neuen Partner, der die Leere in ihrem Leben füllt. So manche verfällt dabei in Torschlusspanik und nimmt aus Angst vor dem Alleinsein dann den nächstbesten Mann, der sich prompt als Fehlgriff entpuppt. Dies muss nicht sein! Bei der Partnersuche ist Geduld angesagt - und in der Zwischenzeit hat das Leben als freier Single durchaus auch viele Vorteile.

Damit es mit der Partnersuche klappt, sollten Frauen zudem auf eine positive Ausstrahlung setzen. Viele Frauen suchen nach einer Trennung Trost bei Freundinnen. Sind diese ebenfalls verlassen worden, schaukeln sich die Gefühle der Verzweiflung schnell hoch - und verzweifelt suchende Frauen schrecken Männer ab. Besser ist es, sich gegenseitig zu motivieren und zu ermutigen: Mit einer positiven Ausstrahlung wirken Frauen direkt wesentlich attraktiver.

Viele Frauen wurden auch so von den zahlreichen Fehlern des Verflossenen geprägt, dass sie die Messlatte bei der Partnersuche nun sehr hoch ansetzen - häufig viel zu hoch. Die Chancen, den gutaussehenden, gebildeten, wohlhabenden, einfühlsamen, kultivierten, vielgereisten Mr. Right zu finden, sind eher gering. Wer realistisch bleibt, steigert die Chancen bei der Partnersuche erheblich.

Millionär zum Heiraten gesucht? Dann am besten auf nach London!

Fliegende Euroscheine auf blauem Hintergrund, Geld
Flying money © Fantasista - www.fotolia.de

Frauen, die gerne einen Millionär heiraten würden, sollten in die britische Hauptstadt London ziehen - nirgendwo sonst in Europa gibt es so viele Single-Männer mit gut gefüllter Brieftasche. Dies ergab zumindest eine Untersuchung des Datingportals seekingmillionaire.com, das sich auf die Vermittlung von Millionären an Goldgräberinnen spezialisiert hat. Insgesamt 1880 Millionäre zwischen 33 und 49 Jahren tummeln sich demnach in London und warten auf ihre Traumfrau.

Wer nicht ins Ausland ziehen will, hat jedoch auch in München gute Chancen: Die bayerische Weltstadt mit Herz landete mit 1735 Single-Millionären auf dem zweiten Platz. Wer Sonne und französischen Charme sucht, wird dagegen in Marseille glücklich: Die Hafenstadt am Mittelmeer belegt mit 1202 Millionären Platz drei der Tabelle. Die deutsche Bankenmetropole Frankfurt schaffte es überraschenderweise nur auf Platz sieben: Immerhin 891 Singles mit dickem Konto sind hier noch zu haben.

Wer allerdings meint, es wimmele in London vor englischen Gentlemen und begüterten Adeligen, sieht sich getäuscht: Die meisten Millionäre in der britischen Hauptstadt sind Neureiche aus Russland, Osteuropa und den Golfstaaten. In manchen Straßenzügen der Luxusviertel Kensington und Belgravia ist mehr Russisch als Englisch zu hören.

Viele Singles warten auf den richtigen Partner, suchen ihn aber nicht

Vom Warten auf den richtigen Partner und verstaubten Einstellungen zur Beziehung

Junges Paar im Café beim Date
Blind Date! © shoot4u - www.fotolia.de

Der genießende Single ist eine Klischeevorstellung, die auf nur wenige Alleinlebende in Deutschland zutrifft. „Kaum ein Single will ewig Single bleiben“, sagt Dr. Beate Küpper, Psychologin an der Universität Bielefeld in der Apotheken Umschau. Sie ist dem Problem in ihrer Doktorarbeit auf den Grund gegangen.

Single - Lebensphase nicht Lebensplan

„Single zu sein betrachtet die große Mehrheit als Phase, nicht als Lebensplan“, hat sie herausgefunden. Küpper ist auf eine gravierende Fehleinschätzung von Singles getroffen: Gerade jene, die sich Zweisamkeit besonders wünschen, unternehmen merkwürdig wenig, um sie zu erlangen. Sie hoffen romantisch auf die glückliche Fügung. Ganz falsch, findet die Psychologin: „Wer einen Partner sucht, sollte aktiv werden und am Ball bleiben.“

Und mehr Flexibilität und moderne Einstellung zur Partnerschaft bei Männern auf Freiersfüßen sei nötig: Gut ausgebildete junge Frauen treffen zu oft auf potentiale Partner, die trotz eigener Defizite in Ausbildung und Persönlichkeitsentwicklung auf ihrem Anspruch bestehen, der Herr im Haus zu sein. Da bleiben die Frauen denn doch lieber erst einmal Singles.

Mit dieser Sichtweise auf die eigene Denk- und Handlungsweise und der Berücksichtigung der hier erwähnten Tipps, kann man sich schon bald vom Single-Dasein verabschieden - wie geht es dann aber weiter?

Vom Single- zum Vergeben-Status

Besonders diejenigen, die schon längere Zeit als Single unterwegs gewesen sind und dann endlich Mr. bzw. Mrs. Perfekt gefunden haben, gehen die nächsten Schritte oft etwas zu schnell an.

Achten Sie darauf, keinen Druck zu machen

Zu Beginn einer Beziehung ist es einer der größten Fehler, langfristige Entscheidungen und Zusagen zu machen. Genießen Sie stattdessen die Blütephase Ihrer Beziehung und schonen Sie Ihren Partner vor dem Druck der Ehe oder anderen bindenden oder vermeintlich schweren und ernsten Themen.

Alles kommt zu seiner Zeit. Jetzt ist zuerst einmal Leichtigkeit angesagt und mit gutem Geschick und dem Gefühl für den richtigen Moment gestalten sich vermeintlich ernste Frage ebenfalls mit diesem Gefühl. Spontanität kombiniert mit einer entspannten Haltung Ihrer Beziehung gegenüber wird eine langlebige Beziehung garantieren.

Kehren Sie zu Ihrem bisherigen sozialen Leben zurück und treffen Sie sich mit Ihren Freunden, um die unabhängige Seite Ihrer Persönlichkeit auch im Rahmen Ihrer Beziehung leben zu können. Sie werden sehen, dass auf diese Art das tiefe Band Ihrer Liebe immer fühlbarer, sichtbarer und stärker wachsen wird.

Eine gute Beziehung verlangt nach Beziehungsarbeit

Es ist wichtig, dass Sie sich selbst nicht unter Druck setzen und auch nicht von außen unter Stress setzen lassen, warum Sie noch keinen perfekten Partner an Ihrer Seite haben. Es ist Ihr Leben und Ihr Tempo, sich mit dem Thema und mit sich selbst auseinanderzusetzen.

Eine Beziehung bedeutet ständige Arbeit an sich selbst und, wie die aufgeführten Ratschläge zeigen, auch eine harte Arbeit an sich selbst als Voraussetzung für den Beginn einer guten Partnerschaft.

Seien Sie demnach nachsichtig mit sich selbst und unterstützen Sie mit dieser Einstellung auch eine Beschleunigung des Wiederaufbaus Ihres Selbstwertgefühls.

Fazit: Schritt für Schritt zum Traumpartner

Erst wenn Sie sich in Ihrem Sein und in Ihrem Leben gefunden haben, macht es Sinn, sich nach außen zu orientieren und für Ihr Sie ergänzendes oder bereicherndes Du offen und bereit sein zu können. Beginnen Sie als ersten Schritt, sich zu lieben.

Auf diese Weise werden sich Ihre aktuelle Perspektive von den missglückten Verabredungen und das negative Gefühl, nie den passenden Partner für sich zu finden, bereits in kurzer Zeit in Luft auflösen und positive und schöne Begegnungen bis hin zu einer Beziehung in Ihr Leben bringen. Machen Sie sich klar, was Sie wollen und setzen Sie sich dafür ein.

  • Lernen Sie sich kennen
  • haben Sie Spaß mit sich und
  • genießen Sie in Einklang mit sich den Alltag und alles, was Ihnen die Welt in Ihrer Farb-, Duft-, Erlebnis- und Handlungsvielfalt bieten kann.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: sehnsucht © Patrizia Tilly - www.fotolia.de

Autor:

Marco Stephan - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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