Schüchternheit - Ursachen, Merkmale und Wege, das Vertrauen eines schüchternen Menschen zu gewinnen

Attraktiver junger Mann mit Dreitagebart lächelt in Kamera

Warum Schüchternheit entstehen kann, warum sie auch gut ist und wie man Schüchternheit überwinden und einen schüchternen Menschen von sich überzeugen kann

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  • von Paradisi-Redaktion

Es gibt verschiedene Arten von Menschen. Einige Leute sind extrovertiert und nicht auf den Mund gefallen, andere sind eher zurückhaltend und beobachten das Geschehen aus sicherer Entfernung. Schüchternheit wird dabei häufig als negativ angesehen; dabei hat sie auch ihre positiven Seiten. Lesen Sie über mögliche Ursachen sowie die Merkmale von Schüchternheit und informieren Sie sich über Wege, das Vertrauen eines schüchternen Menschen zu gewinnen.

Als Schüchternheit beschreibt man die Scheu, mit anderen Menschen in Kontakt zu treten bzw., eine zwischenmenschliche Beziehung aufzubauen. Betroffene begegnen nicht vertrauten Menschen generell mit

  • Vorsicht
  • Zurückhaltung
  • Verunsicherung oder sogar
  • Ängstlichkeit,

im Gegensatz zu denjenigen, die Scham verspüren - in diesem Fall tritt die Schüchternheit situationsbedingt auf.

Eine psychische Störung liegt im Falle der Schüchternheit nicht vor, es sei denn, sie erzeugt Leiden. Vielmehr wird hierdurch das Temperament eines Menschen ausgedrückt.

Volk der Schüchternen - Jeder zweite Deutsche hadert mit seinem Selbstbewusstsein

Blonde Frau im Bademantel schaut besorgt in weißen Handspiegel, eine Hand an der Wange
Make up, Gesichtspflege © Udo Kroener - www.fotolia.de

Kopf hoch, Deutsche! Ihr Kollege, Nachbar oder Vorgesetzter ist mit großer Wahrscheinlichkeit genauso oft schüchtern wie Sie, fühlt sich wertlos, fürchtet Blamagen oder glaubt überall einen schlechten Eindruck zu hinterlassen. Die Hälfte aller Deutschen, so hat es eine Studie der Berliner Humboldt-Universität gezeigt, leidet unter Schüchterheit. Dies berichtet die Gesundheitszeitschrift Apotheken Umschau und muntert gleichzeitig auf: Davor muss niemand resignieren.

Schüchternheit ist eine Eigenschaft, gegen die man sich mit gutem Erfolg wehren kann. Obenan steht die Arbeit am Selbstwertgefühl. Niemand ist nur schüchtern, sondern auch liebenswert, witzig und spontan. Diese Seiten gilt es zu entdecken und auch vor sich selbst hervorzuheben. Missgeschicke dürfen passieren, feuchte Hände und ein roter Kopf ebenso. Wer nicht mehr jede verpatzte Situation als weiteren Beweis der eigenen Unzulänglichkeit nimmt, kann die Schüchternheit sehr weit zurück drängen.

Schüchterne Frauen

Blonde Frau mit Haarreif hält sich beide Hände ans Gesicht
Roter Lippenstift © style-photographs - www.fotolia.de

Eine Onlinestudie der Partnervermittlungsagentur "match.com" ergab, dass die meisten Frauen zu schüchtern und zurückhaltend sind.

Zwei Drittel der Männer würden gerne von Frauen angesprochen, aber nur die wenigsten Frauen trauen sich einen fremden Mann anzusprechen. Im Durchschnitt sind aktive weibliche Singles bei jedem fünften Mann erfolgreich.

Über 1.000 Personen nahmen bei diesem Test teil.

Ursachen

Ein jeder Mensch wird durch

  • seine Erziehung
  • seine Erfahrungen und
  • die Umwelt, in der er aufwächst,

geprägt und beeinflusst. Manch einer lebt in Saus und Braus und feiert die Feste wie sie fallen. Solche sehr selbstbewussten und geselligen Menschen sind oft im Kreise vieler Familienmitglieder, Freunde und Bekannter aufgewachsen und hatten immer viel Kontakt zu anderen.

Es gibt andererseits aber auch die Typen, die es eher ruhig lieben und sich weniger im Kreise vieler Menschen aufhalten, da Sie reserviert und unsicher in ihrem Auftreten sind. Viele Faktoren können dazu beitragen, dass jemand schüchtern reagiert.

Wieso so schüchtern?

Schüchternheit ist eine Art Furcht vor dem Unbekannten. Manche werden schüchtern, wenn sie einem schönen Jungen oder einem besonders hübschen Mädchen gegenüberstehen. Anderen verschlägt es die Sprache, wenn es darum geht, neue Leute kennenzulernen, oder sich mit anderen bekannt zu machen.

Oft hat man einfach Angst vor der Reaktion der anderen oder man weiß einfach nicht recht, was man sagen soll und möchte peinliches Schweigen vermeiden. Auch ein sehr selbstbewusster Klassenclown kann mal unsicher werden, wenn er einen Vortrag oder eine ernste Rede vor seinen Mitschülern halten soll.

Symptome von Schüchternheit

Schüchternheit ist die Reaktion auf eine unbekannte Situation, die angenehm oder unangenehm sein können. Schüchternheit ist ähnlich wie Lampenfieber ein unwohles Gefühl in der Magengegend. Man schwitzt vermehrt; einige beginnen auch zu stottern oder bekommt weiche Knie aus Angst vor einem Fehltritt oder einer peinlichen Lage. Zu den weiteren körperlichen Merkmalen zählen:

Auch gedanklich und gefühlsmäßig äußert sich Schüchternheit in einer bestimmten Weise: Betroffene leiden unter dem ständigen quälenden Gefühl, dass andere könnten schlecht über sie denken. Anstatt sich mit dem aktuellen Geschehen zu befassen, befassen sie sich um sich selbst und bauen mit der Zeit ein sehr negatives Selbstbild auf, sodass die Angst vor Ablehnung immer größer wird.

Des Weiteren spiegelt sich die Schüchternheit im Verhalten wider: ein schüchterner Mensch meidet Situationen, in denen er Angst hat, er könne sich lächerlich machen. Außerdem traut er sich nicht, Forderungen zu stellen.

Er erzählt nichts von sich, verschweigt seine Meinung, meidet den Kontakt und/oder zieht sich zurück. Manchmal wirkt er auch überheblich und arrogant, weil er versucht, seine Schüchternheit hinter einer "coolen" Fassade zu verstecken.

Eltern sollten schüchternen Kinder unterstützen

Verängstigtes Baby schaut zwischen den Beinen der Mutter hervor
the frightened babe-1 © Maxim Malevich - www.fotolia.de

Nicht allen Kindern fällt es gleich leicht, Spielgefährten unter Gleichaltrigen zu finden. Im Kindergarten oder der Schule stehen sie oft abseits oder spielen kaum mit. Darum rät Matthias Müller-Guth vom SOS-Familienzentrum Berlin dazu, dass Eltern ein Auge darauf haben sollten. Durch die Beobachtung merken sie, ob ihr Kind Hilfe benötigt. Dabei sollten sie ihrem Sprössling auf keinen Fall vermitteln, etwas sei an ihm verkehrt. Vielmehr sei es wichtig, das Kind langsam an die anderen heranzuführen. Allzu heftiges Eingreifen könnte die schüchternen Kinder zu sehr belasten.

Scheue Kinder sollten Schritt für Schritt an andere Kinder gewöhnt werden. Müller-Guth schlägt dazu Spielnachmittage und Spielplatzbesuche vor, bei denen man sich auch außerhalb des Kindergartens oder der Schule treffen kann. Zudem sei es sinnvoll, andere Kinder nach Hause einzuladen. Besonders pfiffig ist es, wenn Eltern ihren Kindern kleinere Aufgaben geben, die das Selbstvertrauen fördern und gleichzeitig den Kontakt zu anderen Kindern herstellen.

Die leisen und unauffälligen Kinder

Kleines Mädchen liegt imt Labrador Welpe auf dem Boden, weißer Hintergrund
Child with puppy © JohanSwanepoel - www.fotolia.de

Für alle Eltern steht das Wohl der eigenen Kinder an oberster Stelle. Gewünscht wird natürlich, dass der Nachwuchs sich gesund entwickeln kann und ihm nichts für ein glückliches und erfolgreiches Leben im Wege steht.

Doch nicht immer strotzt ein Kind vor Selbstbewusstsein. Gene bestimmen schon im Babyalter das Verhalten des Kindes. Die Umweltfaktoren spielen hier ebenfalls eine große Rolle, denn der Umgang und die Erziehungsmethoden der Eltern nehmen hier einen gewaltigen Einfluss.

Wichtig ist es, dass auf das schüchterne Kind nicht Druck ausgeübt wird. Hier ist von den Eltern sehr viel Einfühlungsvermögen gefragt und Drohungen oder ein Ausdruck der Enttäuschung über das schüchterne Verhalten, würden dem Kind nur noch mehr Ängste und Unsicherheit schaffen. Ermahnungen sind hier völlig fehl am Platz. Im Vordergrund muss Lob stehen, da dies die beste Motivation für das schüchterne Kind ist. Es ist legitim solchen Kindern Hilfestellungen zu bieten, denn diese Sicherheit hilft auch im Laufe der Zeit bei dem Kind Mut und Routine zu wecken.

Vorsicht ist jedoch geboten, wenn sich eine soziale Phobie abzeichnet. Folgeerkrankungen wie Essstörungen jeder Art, Depressionen oder ein falscher Umgang mit Alkohol machen auf jeden Fall den Gang zu einem Psychologen notwendig.

Wer schüchtern ist, fühlt sich dadurch in vielen Bereichen des Lebens gehemmt und würde am liebsten dagegen angehen - dabei sollte man sich aber auch die Vorteile der Schüchternheit klarmachen...

Warum Schüchternheit auch gut ist

Gelten Sie allgemein als schüchtern? Stört Sie das? Haben Sie schon überlegt, was Sie dagegen tun können? Wir sagen Ihnen, ob das überhaupt nötig ist. Denn häufig wird Schüchternheit von außen auch als eine sehr nette und sympathische Eigenheit eines Menschen wahrgenommen.

Schüchtern oder nur ruhiger veranlagt?

Viele Menschen, die sich selbst als schüchtern einstufen würden, wirken auf ihre Umwelt eher ruhig, zurückhaltend und bescheiden. Dies sind durchweg positive Charakterzüge, mit denen man eher angenehm als unangenehm auffällt. Prüfen Sie einmal in aller Stille nach, ob Sie tatsächlich schüchtern sind, oder ob Sie vielleicht einfach nur zu den ruhigeren Zeitgenossen zählen.

Vorteile für die Beziehung

Gerade in Beziehungsfragen kann eine gewisse Schüchternheit und Zurückhaltung auch von Vorteil sein. Manchmal ist es besser, sich nicht sofort als der Eroberer vom Dienst aufzuspielen oder sich allzu schnell erobern zu lassen.

Eine gewisse Zurückhaltung kann als sehr angenehm empfunden werden. Wenn Sie nicht gleich aufs Ganze gehen, dann können Sie sich viel mehr Zeit nehmen, um einen interessanten Menschen erst einmal in Ruhe näher kennenzulernen.

Zudem können auch Sie ihm die Chance geben, dass er Sie richtig kennen und schätzen lernt. Zwar sollte der Zeitpunkt nicht unnötig überschritten werden, an dem man sich irgendwann zu seinen Gefühlen bekennen muss, jedoch ist es kein Fehler, ihn in Ruhe abzuwarten.

Männer mögen es im Allgemeinen überhaupt nicht, wenn Frauen zu forsch und zu schnell entschlossen sind. Eine etwas zurückhaltendere weibliche Eroberung ist viel interessanter und wirkt viel glaubwürdiger. Auch Frauen schätzen zurückhaltende Männer, die ihnen genügend Zeit und Raum für eigene Entscheidungen lassen.

Nicht unter Druck setzen lassen

Wer schüchtern oder zurückhaltend ist, kann nie als aufdringlich und unangenehm empfunden werden. Übrigens nicht nur in Beziehungsfragen, sondern auch in allen anderen Belangen des täglichen Lebens.

Lassen Sie sich also Zeit. Wenn Ihnen nach Zurückhaltung ist, dann halten Sie sich auch zurück und lassen Sie sich nicht von vermeintlichen Erwartungshaltungen unter Druck setzen. Jeder Mensch hat das Recht auf ein eigenes Gefühlsleben nach seinen Vorstellungen, und keinesfalls sollte man sich künstlich verbiegen, nur weil andere Menschen eine gewisses Verhalten von einem erwarten.

Fazit

Wer einen schüchternen Menschen näher kennenlernt, der wird erkennen, dass er unter Umständen viel mehr zu bieten hat und einen vielschichtigen, interessanten Charakter besitzt.

Dennoch - als schüchterner Mensch hat man häufig das Bedürfnis, dagegen anzugehen...

Seine Schüchternheit überwinden

Um seine Schüchternheit und Furcht zu überwinden, muss man lernen, sich selbst und andern zu vertrauen. Hat man immer nur Angst davor sich zu blamieren, so ist es fast unmöglich, locker und unbefangen auf andere zuzugehen.

Natürlich gibt es nie eine Sicherheit dafür, dass man hin und wieder auch mal eine Abfuhr oder eine Ablehnung erfährt, doch diese Erfahrungen sind wichtig um zu lernen wie man es besser machen kann. Ein selbstbewusstes und sympathisches Äußeres, bedingt durch einen freundlichen Gesichtsausdruck und ein gepflegtes Auftreten, öffnen einem schon viele Türen. Wenn man dann noch lernt, frei und ungezwungen zu sprechen, und vielleicht auch einmal den ein oder anderen lustigen Spruch oder Witz auf den Lippen zu haben, so hat man das Wohlwollen seiner Mitmenschen schnell auf seiner Seite.

Sich nicht verstecken

Zuallererst: Erwarten Sie keine Wunder von sich und setzen Sie sich nicht unnötig unter Druck. Wenn die Schüchternheit zu Ihrem Charakter gehört, dann ist das eben so, und muss nicht unbedingt schlecht sein.

Sie dürfen diesen Charakterzug gerne beibehalten, sollten jedoch dafür sorgen, dass Ihnen dadurch keine Nachteile mehr entstehen.

Schüchterne Menschen werden oft als still und bescheiden wahrgenommen. Im Gegensatz zu manchen vorlauten Schreihälsen können schüchterne Menschen deshalb auch als wohltuend sympathisch und natürlich empfunden werden. Bleiben Sie also getrost wie Sie sind und verstecken Sie sich nicht.

Auch andere Menschen haben Hemmungen

Machen Sie sich bewusst, dass nicht nur Sie selbst Hemmungen und Ängste haben, sondern dass auch alle anderen Menschen gelegentlich von kleineren oder größeren Selbstzweifeln geplagt werden. Lediglich die Art, wie man damit umgeht, unterscheidet sich. Wenn Sie sich also zum Beispiel nicht trauen, unter vielen Menschen das Wort zu ergreifen, dann finden Sie in der Menschenmenge noch viele andere, denen es genauso ergeht.

Liegt es am Äußeren?

Versuchen Sie auch, den Grund Ihrer Schüchternheit zu analysieren. Sind Sie vielleicht unsicher, weil Sie sich selbst unauffällig und nur wenig attraktiv finden? Liegt das an Ihrem Äußeren?

Dann überlegen Sie bitte, ob Sie dagegen etwas unternehmen möchten. Manchmal hilft es schon, sich etwas mehr Mühe mit dem Äußeren zu geben.

Kaufen Sie sich etwas Schönes zum Anziehen oder probieren Sie eine neue Frisur aus - bei vielen Menschen wirken solche Veränderungen wahre Wunder. Wenn Sie aber von vornherein den Eindruck haben, dass das bei Ihnen nicht so sein wird, dann sollten Sie es auch nicht tun.

Das Selbstbewusstsein stärken

Legen Sie für sich selbst eine Liste Ihrer positiven Eigenschaften an und notieren Sie darauf auch alle Dinge, die Sie besonders gut können. Gibt es etwas, das Sie einzigartig macht, und das andere Menschen nicht zu bieten haben? Mit Sicherheit werden Sie ein solches Alleinstellungsmerkmal finden.

Prägen Sie sich Ihre Liste gut ein und stärken Sie Ihr Selbstvertrauen: Was andere können, das können Sie schon lange. Mit einem gestärkten Selbstbewusstsein wirkt man nach außen gleich viel weniger schüchtern.

Schüchternheit überwinden – so gelingt es

Gegen Schüchternheit und ungewolltes Erröten kann man etwas tun

Frau sitzt mit Glas Rotwein im Restaurant und schaut zum Fenster raus
wine 50 © olly - www.fotolia.de

Ob beim ersten Date oder beim Essen im Restaurant – es gibt wohl kaum einen Menschen, der noch nie mit dem Thema Schüchternheit konfrontiert worden ist. Manche haben nur selten damit zu kämpfen, bei anderen hingegen ist es Alltag. Und wenn dann noch das lästige Rotwerden dazu kommt, dann ist guter Rat teuer. Verzweifeln muss aber keiner, denn es gibt Abhilfe.

Den Auslöser für Schüchernheit finden

Zunächst einmal sollte man analysieren, in welchen Situationen man eigentlich schüchtern ist. Ist es auf einer Party auf fremde Menschen zuzugehen, oder ist es die Situation vor Publikum zu sprechen? Jeder hat andere Auslöser für die Momente, in denen er schüchtern ist.

Am besten ist es, sich die einzelnen Situationen einmal aufzuschreiben und dann zu überlegen – Warum bin ich in dieser Situation schüchtern? Ist es Angst, etwas falsch zu machen? Will ich nicht im Mittelpunkt stehen? Macht es mir etwas aus, was andere über mich denken?

Die Schüchternheit gezielt bekämpfen

Wenn man – für sich selbst – die Frage „Warum bin ich in genau dieser Situation schüchtern?“ beantwortet hat, dann ist es Zeit an der Schüchternheit zu arbeiten.

Auch hier ist der Weg das Ziel. Statt großer Schritte reichen zunächst einmal kleinere. Wer Angst hat, vor Publikum zu sprechen, muss nicht auf Anhieb ein großer Redner werden. Warum auch? Viele Menschen haben viel zu hohe Ansprüche an sich selbst. Schraubt man diese erst einmal herunter, geht vieles fast wie von selbst.

Statt vor einer großen Gruppe von Menschen übt man vor zwei oder drei guten Freunden. Auch die Eltern sind gute „Übungspartner“. Danach kommt die Rede vor einer größeren Menschenmenge. Aber immer alles step by step.

Kanadischer Forscher entwickelt Nasenspray gegen Schüchternheit

Nahaufnahme Nasenspray in Hand
Woman holds a spray for a nose © Nadezda Kraft - www.fotolia.de

Christopher Cardoso ist Wissenschaftler an der Concordia University in Kanada. In der aktuellen Ausgabe der Fachzeitschrift "Psychopharmacology" berichtet er von einem Nasenspray, mit dem er schüchterne Menschen kontaktfreudiger machen kann. In dem Spray ist das sogenannte Kuschelhormon Oxytocin enthalten.

Er testete es an 100 gesunden Männern und Frauen zwischen 18 und 35. 90 Minuten nach der Spraydosis musste die Gruppe Fragebögen ausfüllen, mit denen emotionale Stabilität, Extravertiertheit, Pflichtgefühl, Freundlichkeit und die Offenheit für neue Erfahrungen ermittelt wurden. Die Teilnehmer aus der Oxytocin-Gruppe waren deutlich kontaktfreudiger als die aus der Placebo-Gruppe. Sie zeigten mehr Vertrauen, Selbstlosigkeit, Offenheit und emotionale Wärme.

Cardoso vermutet, dass Oxytocin die Selbstwahrnehmung beeinflusst und die Menschen im Prinzip selbstbewusster macht. Ob es dieses Nasenspray gegen Schüchternheit irgendwann in der Apotheke zu kaufen gibt, wird sich zeigen.

Wenn Ängste die Psyche im Griff haben: So lassen sich Blockaden lösen

Junge ängstliche Frau mit verweinten Augen steht vor Fenster und hält sich Hände vor Mund
Fear © Petro Feketa - www.fotolia.de

Zu ängstlich, alleine auf Reisen zu gehen, zu schüchtern, die hübsche Frau in der Straßenbahn anzusprechen, zu aufwändig, ein neues reizvolles Hobby zu beginnen - wer kennt diese Gedanken nicht? Es gibt immer (scheinbar) gute Gründe, warum es sich nicht lohnt, die Initiative zu ergreifen und auf vertrauten Pfaden zu bleiben. Allerdings wird dann später oft der vertanen Chance hinterher getrauert.

Psychologische Gründe sind für innere Blockaden verantwortlich

Für derartige Hemmungen gibt es viele psychologische Gründe, erklären Experten. Besonders häufig ist die Furcht verbreitet, sich durch Fehler zu blamieren und dadurch von anderen verspottet und ausgegrenzt zu werden. Aber auch die Angst vor einem ungewissen Ausgang der Entscheidung spielt mit: Wer den Job hinwirft oder aus einer schlechten Beziehung ausbricht, kann nie wissen, ob am Ende ein besserer Job oder ein besser Partner wartet. Diese Ungewissheit führt dann dazu, das lieber im unangenehmen aber vertrauten Status Quo verharrt wird.

Glückstagebuch führen

Wer stark unter den eigenen Hemmungen leidet und es dennoch nicht schafft, über den eigenen Schatten zu springen, kann es mit einer kognitiven Verhaltenstherapie versuchen, raten Psychologen. Diese kann helfen, Ängste in den Griff zu bekommen und die inneren Blockaden zu lösen. Aber auch ein "Glückstagebuch" kann helfen: Wer täglich positive Erlebnisse schriftlich festhält, wird später beim Durchlesen bemerken, dass das Leben doch eigentlich ganz wunderbar ist.

Schüchternheit ablegen: Tipps, die funktionieren

Durch gezieltes Training kann man den hinderlichen Flucht- und Schaminstinkt besiegen

Konferenz oder Präsentation: Geschäftsmann hält eine Rede
Speaker at Business Conference and Presentation. © kasto - www.fotolia.de

Nicht jeder Mensch ist zum Showmaster geboren. Vielen überkommt beim Gedanken an eine Präsentation vor den Kollegen das Grauen, manche leiden schon beim Essengehen mit den fremden Freunden des Partners.

Schüchternheit in ihrer extremsten Ausprägung nennt man "soziale Phobie" und dabei handelt es sich um eine anerkannte Störung. Hier gehen Betroffene nicht einmal gern zum Einkaufen oder ins Kino, denn sie fürchten den Kontakt zu Mitmenschen.

Tipp Nummer 1: Stimme und Körperhaltung

Schüchternheit kennt viele Ausprägungen und hat dabei immer einen Nachteil:

  • Man fühlt sich unsicher,
  • schweigt lieber,
  • verkneift sich die eigene Meinung und
  • geht mit Ärger auf sich selbst nachhause.

Es gibt jedoch einige Tipps, mit denen man Schritt für Schritt die eigenen Hemmungen abbauen kann. Ein wichtiger Punkt ist das Beobachten der eigenen Körpersprache und Stimmlage. Schüchterne Menschen

  • sprechen oft leise,
  • vergleichsweise hoch und
  • machen sich durch hängende Schultern und eingezogenen Kopf klein.

An dieser Baustelle kann man arbeiten, indem man

  1. bewusst aufrecht steht,
  2. den Kopf gerade hält und
  3. deutlich spricht.

Damit erzielt man eine starke Wirkung bei Gesprächspartnern. Wichtig ist außerdem Blickkontakt und gern ein offenes Lächeln, wenn das Gesprächsthema dazu passt.

Tipp Nummer 2: Selbstkritik und Humor vereinen

Schüchternheit ist oft die Folge von Scham, wenn man in der Interaktion mit anderen einen Fehler gemacht hat. Doch Fehler sind absolut menschlich. Schüchternheit als Dauerreaktion auf Blamagen ist der falsche Weg. Besser ist es,

  1. die eigenen Fehler zu analysieren und
  2. daraus zu lernen.

Wer sich selbst zu ernst nimmt, baut dabei nur neue Hemmungen auf.

Tipp Nummer 3: der berühmte Sprung ins kalte Wasser

Menschliches Miteinander muss man üben. Wer Gesprächen immer aus dem Weg geht, wird an der eigenen Schüchternheit nichts ändern, sondern sie mit den Jahren weiter verstärken. Daher sollte man den Kontakt üben.

Je nach Ausprägung der Hemmung beginnt man mit dem kurzen Small Talk im Treppenhaus, oder meldet sich freiwillig für eine Präsentation. Um den den Flucht- und Schaminstinkt zu bremsen, ist aber Ausdauer gefragt. Der tröstliche Gedanke dabei ist, dass es nahezu jedem anderen Menschen mindestens einmal schon so ging.

Onlinekurs gegen krankhafte Schüchternheit und soziale Ängste

Jeder siebte in Deutschland leidet unter sozialen Ängsten. Krankhafte Schüchternheit und die Angst vor Abwertung spielen dabei eine besondere Rolle. Die Selbstwahrnehmung kann so weit gestört sein, dass Betroffene sich von anderen Menschen und der Außenwelt stets abgelehnt fühlen. Männern und Frauen sind gleichermaßen betroffen.

Um Ängste vor Peinlichkeit und Blamage zu überwinden, bietet die Freie Universität Berlin nun ein Online-Training an, welches Verhalten und Wahrnehmung ändern soll. Krankhaft Schüchterne brauchen dafür nicht einmal das Haus zu verlassen, sondern können sich online in das Seminar einklinken. Beginn der 4-wöchigen Aktion ist der 14. Februar, die Teilnehmerzahl ist unbegrenzt.

Kuschelhormon Oxytocin verhilft schüchternen Menschen zu mehr Selbstbewusstsein

Schüchterne Menschen leiden oft sehr unter der Unfähigkeit, auf Mitmenschen zugehen und sich mitteilen zu können. Angst vor Zurückweisung und Missverständnissen steht oft im Mittelpunkt.

Wissenschaftler haben nun in einer Studie herausgefunden, dass das Kuschel-Hormon Oxytocin, das eigentlich eine Schlüsselrolle beim Geburtsprozess und der Mutter-Kind-Beziehung spielt, auch eine unterstützenden Wirkung auf soziale Interaktionen und empathische Kompetenzen ausübt.

In Versuchsreihen erhielten Testpersonen das Hormon via Nasenspray und mussten anschließend auf Menschen zugehen. Sie wurden gezielt in Situationen gebracht, in denen sie Einfühlungsvermögen unter Beweis stellen mussten und auch AQ-Tests wurden durchgeführt. Die Ergebnisse zeigten, das besonders schüchterne Menschen unter Einfluss von Oxytocin über sich hinauswuchsen und deutlich offener auf ihre Mitmenschen zugehen konnten.

Schüchterne sollten den Umgang mit vorlauten Menschen nicht meiden

Abendgesellschaft, zwei Frauen im Abendkleid, zwei Männer mit Hemd und Fliege, je Champagnerglas, Unterhaltung, Party
group of friends at a party © Andres Rodriguez - www.fotolia.de

Schüchterne Menschen neigen häufig dazu, sich für das Äußere, wie etwa auffällige Kleidung oder das Verhalten ihrer Begleiter zu schämen, beziehungsweise sich generell unwohl zu fühlen. Grund dafür sei eine übertriebene Form sozialer Angst, meint der Professor für Psychiatrie, Borwin Bandelow.

Er rät den Schüchternen, dass sie sich in solchen, für sie unangenehmen Situationen klar machen sollten, dass weder das vorlaute Verhalten, noch das Erscheinungsbild ihr Problem sei, sondern das des Begleiters. Ein Wechseln der Begleitung, etwa zu einer ebenfalls schüchternen Person, sei absolut keine Lösung. Vielmehr soll man sich die Frage stellen, was man an dem Selbstbewusstsein des anderen so störend findet. Meist erklärt es sich von selbst: Man verspürt eigentlich nur die Sehnsucht, ebenfalls etwas offener, selbstbewusster zu sein. Um daran zu arbeiten, sei es deshalb wichtig, den Kontakt zu selbstbewussten Menschen aufrecht zu erhalten und sich gegebenenfalls ähnliche Charakterzüge anzueignen.

Hat man es geschafft, etwas aus sich heraus zu kommen, kann man versuchen, den nächsten Schritt zu wagen...

Tipps, wie Sie doch noch zum Verführer werden

Was für andere ganz normal ist, das wird für schüchterne Menschen zum echten Problem: Die Frau der Träume ansprechen, das erste Date ohne Stottern und unsichere Blicke über die Bühne bringen. Eine unmögliche Aufgabe? Nicht ganz! Wir zeigen, wie sich die lästige Schüchternheit nach und nach ablegen lässt.

Entspannt bleiben

Zunächst einmal sollten sich schüchterne Menschen klarmachen, dass ihre Vorsicht kein Nachteil sein muss. Es ist ganz natürlich, fremden Situationen gegenüber erst einmal skeptisch zu sein. Hierbei handelt es sich sozusagen um eine Ur-Vorsicht, die bei manchen Menschen eben ausgeprägter ist als bei anderen.

Und weil sich schüchterne Menschen häufig selbst unter Druck setzen und das Problem somit nur noch verstärken, sagen wir an dieser Stelle: Relaxen! Man muss nicht von einem Tag auf den anderen zum Mega-Verführer werden. Kleine Schritte und eine entspannte Grundhaltung bringen einen oft viel besser zum Ziel.

Nach Ursachen suchen

Wichtig: Um die Schüchternheit zu überwinden, sollte man sich zunächst einmal mit deren Gründen beschäftigen. Diese Gründe sind enorm vielfältig - von Menschen, die quasi mit einem eher schüchternen Naturell auf die Welt kommen, bis hin zu solchen, die auf Grund negativer Erfahrungen immer weniger selbstbewusst werden.

Selbstwertgefühl aufbauen

Liegt ein angeknackstes Ego zu Grunde, dann muss zunächst einmal das Selbstwertgefühl wieder aufgebaut werden - zum Beispiel, indem man positive Erfolgserlebnisse bei Hobbys oder mit Freunden sammelt und sich die eigenen Stärken bewusst macht.

Mit Abfuhren umgehen lernen

Hilfreich ist es auch, sich klarzumachen, dass kein Mensch wie der andere ist. Will heißen: Auch wenn man bereits von fünf Frauen einen Korb bekommen hat, so lohnt es sich trotzdem, die sechste anzusprechen. Viele erfolgreiche Verführer haben schlicht und einfach eine ganze Menge ausprobiert und Erfahrungen gesammelt - Abfuhren und negative Erlebnisse gehören in jedem Fall auch für sie dazu.

Das Flirten trainieren

Neben diesen mentalen Möglichkeiten zur Überwindung der eigenen Schüchternheit kann auch spezielles Verhaltenstraining erfolgreich sein. So kann man verschiedene Kennenlern-Situationen durchspielen - im Idealfall mit einem guten Freund bzw. einer guten Freundin, die danach direktes Feedback zum "Flirtpotential" geben kann.

Auch an der Körperhaltung lässt sich arbeiten - eine gerade, aufrechte Haltung mit offenem Blick strahlt Selbstbewusstsein aus und vermittelt dem Gegenüber unbewusst, dass man sich selbst mag. Und nichts wirkt schließlich so anziehend wie ein Mensch, der mit sich selbst im Reinen ist.

So überstehen auch Schüchterne das erste Date

Junges Paar im Café beim Date
Blind Date! © shoot4u - www.fotolia.de

Beim ersten Date gibt es nichts schlimmeres als unangenehme Gesprächspausen. Doch gerade schüchternen Menschen fällt es oft schwer ein passendes Thema zu finden, um ein Gespräch zu eröffnen oder in Schwung zu halten.

Zu allererst ist die Wahl der richtigen Location wichtig. Man sollte überlegen, wo sich der Flirtpartner wohlfühlen könnte. Eventuell hat der in einem ersten Gespräch bereits Andeutungen gemacht, so Flirt-Coach und Autorin Tatjana Strobel.

Zudem sollte man sich im Vorhinein über die wichtigsten und spannendsten Tagesthemen informieren, denn die bieten beiden genug Gesprächs- und Diskussionsstoff. Wichtig ist, das beide zu Wort kommen und niemand den Alleinunterhalter gibt.

Offene Fragen, bei denen man nicht einfach nur mit ja oder nein antworten kann, sind ebenfalls perfekt, um ein intensives Gespräch aufzubauen und mehr über sein Gegenüber zu erfahren.

Konnte man bereits in einem vorigen Gespräch etwas über den Dating-Partner herausfinden, lohnt es sich die gewonnen Infos beim Date noch einmal zur Sprache zu bringen und genauer nachzuhaken. Das zeugt von Interesse, so Strobel.

Wer selbst schüchtern ist, kann also einiges dafür tun, selbsbewusster zu werden - doch (wie) kann man einen schüchternen Mitmenschen aus der Reserve locken?

Das Vertrauen eines schüchternen Menschen gewinnen

Eine durchschnittliche Verabredung verläuft so, dass sich zwei Menschen treffen und einander kennenlernen. Relativ schnell ist klar, ob man sich etwas zu sagen hat oder nicht.

Ist einer von beiden schüchtern, liegt dieses Fazit nicht so klar auf der Hand. Es lohnt sich, vor allem bei schüchternen Menschen mehr Zeit zu investieren und sich nicht bereits nach der ersten oder zweiten Verabredung abzuwenden.

Eine Zeit, in der man sich mit einem anderen Menschen verabredet, ist eine der erfahrungsstärksten Zeiten in einem Leben. In der Regel ist es so, dass einer der beiden Menschen, meistens die Frau, dazu tendiert, anfänglich verschlossener und abtastender zu sein.

In seltenen Fällen kommt es vor, dass die Frau forscher ist und eher auf einen zurückhaltenden Mann trifft. In diesem Fall ist für eine interessierte Frau guter Rat teuer. Doch egal, um welches Geschlecht es sich handelt - wie kann man den Menschen seines Herzens näher kennenlernen, ohne ihn mit seinen Interesse zu überfordern oder zu verschrecken?

Richtig zuhören und Geduld zeigen

Einige kleine Hinweise können bereits für wesentliche Fortschritte sorgen und die Situation zwischen beiden erleichtern und unterstützen. Missverständnisse treten beim Kennenlernen oft schneller auf, als man denkt. Solange man sich noch nicht besser kennt, ist dies ein zum Kennenlernprozess dazugehöriger Effekt, den es zu überwinden und nach besten Möglichkeiten so lustig wie möglich zu behandeln gilt.

Wenn Sie mit diesem Menschen reden, ist es wichtig, dass Sie ihm zuhören und ihm das Gefühl geben, dass Sie ihn verstehen können. Fragen Sie an passenden Stellen, sobald Ihnen etwas unklar ist und zeigen Sie ihm damit, dass Sie zuhören und an seinen Worten und Themen interessiert sind.

Seien Sie nachsichtig, falls er von sich aus nicht so viel redet und versuchen Sie ihn nicht ein Gespräch aufzuzwingen. Akzeptieren Sie, dass seine Art zurückhaltend ist.

Es ist sinnvoll, wenn Sie die Initiative ergreifen und ein Thema finden, das ihm liegt. Auf diese Weise wird er animiert sein, wesentlich mehr von sich aus zu erzählen als wenn es um ein Thema geht, das nicht das seine ist.

Langsam Vertrauen aufbauen

Verzichten Sie auf unklare Zeichen zwischen Mann und Frau, sofern Ihnen das möglich ist. Gestalten Sie die Kommunikation so klar wie möglich und versuchen Sie in allem, was Sie sagen und machen Vertrauen auszustrahlen. Mit der Zeit wird es Ihnen möglich werden, eine Vertrauensebene aufzubauen, die bei selbstbewussten Menschen schneller fühlbar stabil ist.

Bei einem schüchternen Menschen dauert dies länger. In diesem Fall ist es lohnend, wenn Sie sich auf eine längere Zeit einstellen, in der es vermeintlich keine Öffnung seinerseits wahrzunehmen gibt und dennoch nicht von Ihrem Wunsch, diese Person näher kennenzulernen, abweichen.

Schüchterne Männer und Frauen haben meistens eine Bezugsperson und es dauert seine Zeit, bis das Vertrauen so groß ist, dass sie sich dem anderen Menschen gegenüber öffnen wollen und vor allem können und ihre innersten Gedanken mit Ihnen teilen:

  • Setzen Sie ihn/sie demnach nicht unter Druck und bleiben Sie sie selbst.

  • Seien Sie stark in sich.

  • Seien Sie geduldig mit ihm/ihr und vor allem mit sich selbst.

  • Hören Sie auf Ihr Gefühl

    .

Fazit

Machen Sie die Erfahrung, dass es sich lohnt, mit einem schüchternen Menschen auszugehen und erfahren Sie das schöne Gefühl, wenn er sich eines Tages Ihnen gegenüber öffnet und Sie sich mit Worten näher kommen. Erfahren Sie, dass hinter einem schüchternen Menschen ein toller Mensch stecken kann und dass Ihre Kraft und Ausdauer dazu führen kann, dass Sie einen wundervollen Menschen kennen- und lieben lernen, an dem Sie normalerweise einfach so vorbeigegangen wären.

Flirt-Tipps für Single-Damen - wie spricht frau einen schüchternen Mann an?

Auch Frauen müssen mal den ersten Schritt machen, wenn der Mann zu schüchtern ist

Junge braunhaarige Frau mit tiefem Dekolleté, Getränk und rotem Top steht hinter blondem Mann an der Theke
nightclub © LSP - www.fotolia.de

Die Zeiten sind schon lange vorbei, dass eine Frau noch brav warten musste, bis sie ein Mann ansprach und zu einem Date einlud. Heute sind Single-Frauen genauso stark am Flirten, wie die Männerwelt. Aber nicht immer ist es so einfach, den Auserwählten anzusprechen.

Kompliziert wird es vor allen Dingen, wenn er sich als schüchterner Typ herausstellt. Doch auch diese Sorte Mann lässt sich mit einigen Tipps sehr gut anflirten.

Den schüchternen Typen gekonnt aus der Reserve locken

Schüchterne Männer wirken nach Außen hin oft desinteressiert, denn sie haben schlicht Angst vor dem Gespräch mit einer Frau. Davon darf frau sich in keinem Fall abwimmeln lassen. Auch eine leicht arrogante Art ist in vielen Fällen nur ein Schutzmechanismus.

Hier heißt es, diese Blockaden charmant zu umgehen und den Mann freundlich und offen anzusprechen. Sie müssen das Vertrauen des Herrn gewinnen, damit er merkt, dass er die Fassade fallen lassen kann, ohne dass Sie sich über seine schüchterne Art lustig machen werden.

Halten Sie also das Gespräch am Laufen, hören Sie aber aufmerksam zu, sobald er spricht und reagieren Sie mit Mimik und kleinen Bestätigungssätzen. So wird er spüren, dass Sie aktiv zuhören und an seinen Gedanken interessiert sind.

Und ein oft genutzter Trick, der meist klappt: bitten Sie ihn um Hilfe (etwa bei einer Wegbeschreibung), das animiert das männliche Selbstbewusstsein.

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Quellenangaben

  • Bildnachweis: Lets make a deal © Yuri Arcurs - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: White Paper Notes © Giraphics - www.fotolia.de
  • Bildnachweis: 4 Colored Stick Notes Colored Pins Mix © Jan Engel - www.fotolia.de

Autor:

Marco Stephan - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

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