Schüchternheit

Ängstlich, scheu und schüchtern

Schüchterne Personen sind bei der Kommunikation mit anderen Menschen sehr zurückhaltend und scheu aus Angst, beim Anderen schlecht anzukommen. Vor allem in Sachen Flirten und Partnersuche stellt dies meist ein großes Problem für die Betroffenen dar.

Junge Frau hat Schaum in den Händen und lächelt schüchtern in Kamera
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Es handelt sich bei der Schüchternheit um eine schwer definierbare Charaktereigenschaft, die den gesamten Ablauf des Lebens eines Menschen beeinflusst.

Wenn Schüchternheit einem den Weg versperrt

Aus der ersten großen Liebe wurde nichts, weil man nicht den Mut hatte, das dem anderen Menschen auf irgendeine Weise zu gestehen. Ein Brief hätte es sein können, aber die Reaktion wäre vielleicht die schlimmste Blamage gewesen? Derartige Bedenken und Ängste bestärken noch die Schüchternheit. Viele Jahre später stellt sich heraus, dass die oder der Angebetete von einst die gleichen Gefühle empfand und sich auch nicht traute, sich zu offenbaren.

Sie hatten derzeit möglicherweise nie miteinander gesprochen, sich nie berührt, aber sie liebten sich. Beide hatten ihre Vorstellungen von einem gemeinsamen Leben gehabt, aber jeder für sich allein. Die Schüchternheit hatte zwei Schicksale in zwei verschiedene Bahnen gelenkt. Ein Drama, könnte man meinen. Aber keiner von beiden weiß, wie sich alles entwickelt hätte, wenn es anders gekommen wäre.

Aus Liebe wäre vielleicht Hass geworden. Schicksale sind nicht voraussagbar oder gar steuerbar. Es geschehen täglich unvorhergesehene Dinge, die alles grundlegend ändern können. Vielmals haben die eigenen Reaktionen daran Schuld. Es geht nicht nur um negative Wendungen, sondern auch um positive. Es ist schwer einzuschätzen, ob man sich durch Schüchternheit den Wunschweg verbaut oder ob es auch eine Seite daran gibt, von der man nicht wissen kann, dass es vielleicht so besser gekommen war.

Schüchternheit im Kindesalter

Doch auch schon in der Kindheit kann Schüchternheit eine Rolle spielen. Auch wenn viele Kinder genau das Gegenteil aufzeigen und neugierig auf neue Situationen und Menschen zugehen, gibt es ebenso solche, die mit Verunsicherung und Angst reagieren.

Sie ziehen sich zurück, werden rot oder sprechen nur sehr leise - wenn sie denn dazu aufgefordert werden. Doch sobald sich schüchterne Kinder an eine Situation gewöhnt haben, tauen auch sie langsam auf und werden selbstbewusster, was eine wichtigen Schritt in der Entwicklung darstellt.

Autor:

Paradisi-Redaktion - Artikel vom (zuletzt überarbeitet am )

Grundinformationen und Hinweise zu Schüchternheit

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Ein Gespräch kann einem ganz schön zusetzen und oft kann man gar nicht genau festhalten, warum das so ist. Viele Gründe können dafür verantwortlich sein. Wesentlich ist, sich nicht zu oft derartigen nahegehenden Gesprächen auszuliefern und auch die Möglichkeit zu erlernen, ein Gespräch höflich zu beenden, wenn es einem zu nahe geht.

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